Ausgabe 
10.10.1863
 
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in Gladenbach bei Kaufm. Theiß,

Plewe, Particulier.

in Grünberg bei Carl Haberkorn, in Lauterbach bei Louis Schütz,

in Lich bei H. C. Bingmann, in Schotten bei Gebr. Kaufmann, in Storndorf bei K- H- Freund.

zu genesen hoffe.

Wie sehr würden Sie mich und die ähnlich mit mir leidende Menschheit in dieser Gegend durch Gründung einer Niederlage Ihres Liqueurs, womöglich in der Stadt Tilsit, zur Dankbarkeit verpflichten, da jetzt den Meisten dieser Artikel noch fremd und durch das theuere Porto unzugänglich ist!

Mit umgehender Post wollen Sie mir nun gefälligst (folgt Bestellung).

Durch Erfüllung dieser Bitte werde ich mich verpflichtet fühlen, Ihre schöne Erfindung zum Wohle der leidenden Menschheit hiesiger Gegend durch weitere Empfehlung nach Kräften zu verbreiten.

Genehmigen Sie re.

Heinrichswalde bei Tilsit (Ost-Pr.), den 10. Februar 1863.

Ergeben!!

JL -f. Daubitz scherKräiitcrCiqueur,

bew-ä&vt«-« Getränk bei schwacher Verdauung, Verschleimung, Hämorrhoidal-Beschwerden re. von medicinischen Autoritäten empfoh« t» und durch zahlreiche Atteste allseitig anerkannt, ist nur allein ächt zu haben bei dem Erfinder, Apotheker R. F. Daubitz ^Berlin, Charlottenstr. 19, und in den autorisirtcn Niederlagen:

Gießen bei L- Jahreis, Marktplatz/ jn Allendorf a. d. Lda. bei H. W- Moll, jn Büdingen bei Fr. Schneider,

NB. Aus Orten, wo noch keine Niederlagen bestehen, wollen sich solide Kaufleute Behufs Uebernahme des Alleinverkaufs ßr ihren Platz an Louis Glocke in Cassel wenden.

Durch nachsicbendenBrief geben wir wiederum einen neuen glänzenden Beweis für die außerordentlichen Wirkungen des s» $. Daubitz'schen Kräuter - Liqueurs" (Erfinder Apotheker R. F. Daubitz, Charlottenstraße Nr. 19).

" ® Sehr geehrter Herr Daubitz!

Drei Jahre hindurch litt ich an der peinlichsten Stuhlverstopfung, die durch hinzugetretene Erkältung meiner Füße den ganze» Körper lähmte und mir den nächtlichen Schlaf raubte. Die sorgfältigste und kostspieligste Behandlung Seitens verschiedener Aerzte aus Berlin, Königsberg i. P., Schwetz, Tilsit und vieler Anderer, sowie Hausmittel mancher Art blieben bei meinen hartnäckigen Leiden, die'mir das Leben gänzlich verbitterten, ohne Erfolg. Ermuihigt durch verschiedene Annoncen, ließ ich mir eine Flasche Jbrem berühmten Präparate kommen, die nur gewisse Leuteirrig als süße Gifte" bezeichnen können!

Die sofortigen herrlichen Wirkungen dieses Liqueurs find für meinen Körper die wunderbar­sten Erscheinungen geworden, da, wie bereit» erwähnt, alle früher angewendeten Medikamente auch nicht die Spur von Wirkung bei mir hervorriefen, wohl aber geeignet waren, auf meinen Geldbeutel unangenehm einzuwirken. Gleich beim Anfänge des Genusses Ihres so ausgezeichnet schönen Liqueurs, stellte sich bei mir ein täglicher 2- bis 4maliger Stuhlgang ein (obwohl ltje schere Verstopfung 3 bis 5 Tage währte). Nun habe ich eine Flasche verbraucht, mein Körper ist wie neu geschaffen, inner, lich erwärmt, meine gelähmten Glieder biegsam, mein Schlaf besser, und in Folge dessen bei mir die Aussicht rege geworden, daß ich bei Fortgebrauch Ihres prächtigen Heilmittels, welches ich für mich als Lebens. Elixir erachte, mit Gottes Hülfe wohl ganz

| Dr. Pattisons

Gichtwatte,

Heil- und Präservativ-Mittel gegen Rheu­matismen aller Art, als gegen Ge­sichts-, Brust-, Hals- und Zahnschmerzen, Rücken- und Lendenschmerz, Kops-, Hank- und Kniegicht, Gliederreißen u. s. w.

Ganze Paquetc zu 30 fr. und halbe Paquete zu 16 fr. mit Gebrauchsanweisung bei Julius Wallach.

Zeugniss e.

2859) Ich wurde am 13. September in Folge Erkältung durch Zugluft von so schrecklichem Stechen und Reißen in den Ohren befallen, daß ich es vor Schmerzen kaum aushalten konnte. Nach Anwendung verschiedener Mittel ohne Erfolg, legte ich ein Paquel von Pattison's Gichtwatte über und anderen Tags waren alle Schmerzen verschwunden.

Straubing (Baiern), 23. Septbr. 1862. Joh. Hermann.

Seit einem Jahre litt ich an heftigen Rückenschmerzen, welche in letzterer Zeit sich so verschlimmerten, daß mir das Gehen m Bücken zur höchsten Beschwerde ward. Rach dem ersten Gebrauche der Dr. P at-

tison'schen Gichtwatte besserte sich mein leidender Zustand sehr merklich. Nach An­wendung der zweiien Auflage bin ich nicht allein von sämmtlichen Rückenschmerzen gänz- lict) befreit, sondern ich kann im 78. Jahre wieder ohne Schmerzen gut gehen, mich gut bücken und sogar ohne Beschwerde et­was von der Erve aufnehmen.

Münder am Deister, den 21. Febr. 1863. D. Krückeberg, Oberförster a. D.

2779) Alle Sorten Frucht»,^ Mehl- und Kartoffelsäcke, Sack- i leinen und Sackzw ilche empfiehlt!

L. Jahreis. i

2861) Dem geehrten Publikum, sowie den Herren Consumenten, hiermit die erge­bene Anzeige, daß ich stets alle Sorten guter schwarzer Rofihaare auf Lager habe, welche ich zu billigen Preisen bestens empfohlen halte.

Joh. Fischer. Lederhandlung, Wallthorstraße.

2762) Eine leichte, einspännig, auch zwetspännig fahrbare, in sehr gutem Zu­stande befindliche Chaise, Halbverdeck, ist wegen Mangel an Platz zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

2836) Besten Jncarnat-Kleesaameu bei_______________L. Jahreis.

2854) Ein Ofen ist zu verkaufen. DaS Nähere bei der Exped. dieses Blattes.

2821) Neue holländische Häringe, Limburger und Schweizer Käse, letzterer in sehr saftiger Waare, Rum rc., empfiehlt

~______________I. G. Appel.

Nelken."

2881) Eine Anzahl Grasblumen- oder Nelken-Ableger (Senker), nur von ächte» gefüllten Blumen genommen, so daß für die Aechtheit garantirt werden kann, die, mit kräftigen Wurzeln versehen, im freie» Lande überwintern und im nächsten Sommer blühen, werden verkauft das Dutzend (12 verschiedene Sorten) zu 1 fl. 30 fr. Ebenso einjährige Stöcke zum Einsetzen in Töpfe, das Dutzend zu 1 fl. Wo? sagt die Exped. ; dieses Blattes.

! 2882) Bettfedern und Flaume» j empfehlen Gebrüder Heß,

Kreuz 190.

2767) Bestes wafferhelles Solar - Oel empfiehlt C. W. Dietz,

am Markt.