880) Das seither von Herrn Hofger.- Rath von Lepel bewohnte Logis, bestehend aus 6 aneinanderstoßenden und 3Mansärden- Zimmern, Küche, Keller, Holzstall, Mitgebrauch der Waschküche u. s. w., ist ander- weit zu vermiethen und am 1. Juli d. I. zu beziehen. Louis Busch Wittwe.
527) Bei mir ist auf 1. April ein schönes, großes Zimmer nebst Kämmerchen mit Heerdeinrichtung mit oder ohne Möbeln zu vermiethen. Dr. Weber I.
948) Ein Familienlogis ist anderweit zu vermiethen und alsbald beziehbar bei
Carl Steinberger, Löwengasse.
924) Das bisher von Herrn Casster Leicht weiß bewohnte Logis Lit. E. 7'/2 ist bis zum ersten Juli anderweit zu vermiethen.
587) In meinem Hause ist ein Familienlogis zu vermiethen.
Frau Advocat Wießell.
946) Drei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Lehrer Rahn,
Lit. A. Nr. 41.
944) Bei mir ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen und sogleich beziehbar.
Heinr. Frech, Schneidermeister.
Vermischte Anzeigen.
Gail sche Feuerwehr.
796) Die auf Samstag den 28. März d. I. bestimmte . z .
Generalversammlung wird eingetretener Hindernisse wegen erst Samstag den 11. April, Abends 7 Uhr, im Saale des Promenadehauses abgehalten. Gießen, den 23. März 1863.
Der Hauptmann: ______________Ferdinand Gail.
Knabenlehranstalt von C. Rahn.
943) Das neue Schuljahr beginnt Montag den 27. April. Neue Schüler können zu jeder Zeit angemelbet werden.
Z Gesucht
wird ein in Feld- und Garten-Arbeit erfahrener Bursche zum sofortigen Dienstcin- tritt. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.
934) Hierdurch zeige ich ergebenst an, daß ich von jetzt an bei Herrn Schmiedmeister Unverzagt in der Wallthorstraße wohne, und bringe ich zugleich meine frischen Sämereien in empfehlende Erinnerung.
Louise Heimreich.
775) Ein Hausbursche, der gewandt und gut empfohlen ist, wird gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.
Kölnische Hagtl-Versichcrungs-Gesellschast.
Grundkapital Drei Millionen Thales
wovon Zwei und eine halbe Million begeben.
Die Reserven betragen 321,766 Thlr. 13 Sgr. 8 Pfg.
927) Dle so fundirte Gesellschaft versichert gegen Hagelschaden Boden-Erzeugnisse aller Art zu festen Prämien, wobei Nachzahlungen nicht stattfindcn.
Dieselbe hat wie früher, so auch in dem vergangenen Jahre die vielen und schweren Schäden prompt regulirt und binnen längstens vier Wochen nach deren Feststellung sämmtliche Entschädigungsbeträge voll ausbezahlt. Der Geschäftsstanv gewährt die Garantie dafür, daß die Gesellschaft auch fernerhin ihre Verpflichtungen so prompt als vollständig erfüllen wird.
Der Unterzeichnete gibt auf Verlangen über die Gesellschaft weitere Auskunft und erbietet sich zur Aufnahme der Versicherungs-Anträge.
Gießen, den 31. März 1863. Joh. Fischer.
892) Anmeldungen zur Aufnahme in die hiesige Großherzogliche Realschule für das mit dem 27. April beginnende neue Schuljahr können während der Charwoche und dann vom 19. April an täglich vormittags bei der unterzeichneten Direction gemacht werden. Die Prüfung der aufzunchmenden Schüler findet den 24. April vormittags um 9 Uhr in dem Realschulgebäude statt.
Gießen am 28. Merz 1863.
Großhcrzogliche Direction der Realschule zu Gießen. Dr. Weigand.
928) Unterzeichneter beehrt sich, seinen geehrten Geschäftsfreunden von der Erwei- terung seines Specereiwaaren-Geschäfts mit Material- und Farbwaaren die ergebenste Anzeige zu machen, und wird sich derselbe mit Benutzung der vorzüglichsten Bezugsquellen durch beste Maaren und billigste Preise zu empfehlen suchen.
Llch, den 31. März 1863. H. C. Bingmann.
935) Die Berliner Gcrichtszeitung Nr. 131 schreibt über die Erfolge des von dem Apotheker R. F. Danbitz in Berlin, Charlottenstr. 19, erfundenen
N. F. pciubitVIdjen Kräuter-Liqueurs*)
Folgendes:
Wohl nie hat ein allgemeines Heilmittel sobald Aufnahme und weiteste Verbreitung gefunden, wie der Daubitz'sche Kräuter-Liqueur (Berlin, Charlottenstr. 19). Noch ist kein Jahr verflossen, seit der Erfinder mit seinem Arkanum an die Oeffentlichkeit getreten und schon hat der Verbrauch desselben einen so großartigen Umfang gewonnen, daß monatlich über 40,000 Flaschen fabricirt werden müssen. Diese, man kann sagen, sofortige und allseitige Anerkennung ist ein schlagenderer Beweis für die Dortrefflichkeit und die heilsamen Wirkungen des Liqueurs, als alle Atteste, denn sie ist das unmittelbarste Zeugniß des Publikums für die günstigen Resultate, welche durch denselben erzielt worden. Es ist möglich, einem sonst unbedeutenden Dinge durch fortgesetzte Anpreisungen in össentlichen Blättern nach einer Reihe von Jahren Eingang bei der Menge zu verschaffen; wo die Aufnahme und Anerkennung indeß, wie hier, in so beispiellos kurzer Zeit und so zu sagen, ganz von selbst kommt, da kann sie nur Folge des inneren Werthes des betreffenden Objectes sein. Nicht wenig mag übrigens zu der schnellen und großartigen Verbreitung des Daubitz'schen Liqueurs die Vielseitigkeit seiner Wirkungen beigetragen haben, die demselben wesentlich den Charakter eines Universalmittcls verleiht. Indem derselbe nämlich Kreislauf und Absonderung regelt und fördert, bekämpft er, den vielfachen Zeugnissen zufolge, auf das Energischste den, in jeder Form auftretenden, so furchtbaren Plagegeist unseres Geschlechtes, Hämorrhoiden genannt, kräftigt die Verdauung, beseitigt Verschleimung u. s. w. Da seine Wirkung ausnahmsweise auf die Verdauungswerkzeuge gerichtet ist, so bewährt er sich überdies als spezifisches Mittel gegen ein nicht minder schreckliches, durch die Lebensweise unserer Zeit bedingtes und so häufig auftretendes Leiden, die Hypochondrie. Dabei hat das Getränk noch die besondere Annehmlichkeit, keine Diät bei seinem Gebrauche zu erheischen und sich außerdem als wohlschmeckenden bitter» Liqueur darzustellen.
Bei solchen Vorzügen kann man nicht allein mit gutem Gewissen den Daubitz'schen Kräuter-Liqueur bestens empfehlen, sondern wir halten es sogar für unsere Pflicht, indem wir dem Erfinder diese Anerkennung zu Theil werden lassen, gleichzeitig zum Wohle der leidenden Menschheit die Aufmerksamkeit in noch weitern Kreisen auf das vortreffliche, ebenso leicht als angenehm anzuwenvende Heilmittel zu lenken.
*) Autorisirte Niederlage bei Lrrdw. Jahreis in Gießen.
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