Vermiet Hungen.
239) Der obere oder untere Stock meines Hauses ist zu vcrmiethen.
Frau Abvocat Wießell.
296) Eine Familienwohnung ist zu vcrmiethen und am 1. Mai beziehbar.
Ludwig Klinkel.
294) Der mittlere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiekhen unb Ende April zu beziehen. Philipp Oppermann.
280) Bei Carl Kröcker, Lit. C. Nr. 3, ist für einen oder auch zwei Herren ein freundliches Zimmer zu vcrmiethen.
279) Ein kleines Logis, mit oder ohne Möbeln, ist zu vcrmiethen und sogleich beziehbar bei Georg Unverzagt.
Vermischte Anzeigen
274) Ein tüchtiger Müller, welcher entsprechende Zeugnisse beizubringen vermag, wird für die selbststänbige Verwaltung einer Mühle gesucht unv kann zu Ostern eintreten. Nebst freier Station wird, je nach Quali- fication, ein hoher Gehalt bezahlt, wobei Rücksicht genommen wirb auf die Befähigung in Behanolung des Mahlwerks mit englischen unv deutschen Steinen. Näheres auf portofreie Anfragen zu erfahren bei Ortseinnehmer Stieb el zu Homberg an der Ohm.
289) Von heute an bleibt unser Geschäftslocal an Wochentagen bis Abends 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis Nachmittags 1 Uhr geöffnet.
Gießen, 1. Februar 1863._________ Gebrüder Mayer.
8 Hessische Ludwigs-Eiscnbahn-Gcsellschast.
Am 3. Januar l. I. wurde unsere neue Bahnstrecke
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dem Verkehr übergeben und ist dadurch und durch unsere am 21. November 1862 eröffnete
feste Mücke über dm Rhein
für den Reise- und Handelsverkehr eine neue Verbindung zwischen den rechts- und linksrheinischen Eisenbahnen gebildet.
In Frankfurt erfolgt die Expedition vorerst im Bahnhofe der Main-Neckarbahn, m Mainz im Ccntralbahnhofe für die seitherigen Bahnstrecken nach Worms, Bingen und D a r m st a v t - A s ch a f f e n b u r g.
Bei Gütersendungen, welche vermittelst der neuen Bahn Beförderung finden sollen, beliebe man auf den Frachtbriefen
„per Hessische Ludwigsbahn Mainz-Frankfurt a. M."
vorzuschreiben.
Mainz, den 20. Januar 1863. Im Auftrage des Verwaltungsrathes:
_________________________________________________Der Director;
s Für Bettnässer
männlichen Geschlechts, welche wenigstens das 10. Lebensjahr zurückgelegt haben, besitze ich ein probates, nicht-medicinisches Mittel und versende dasselbe unter Garantie gegen Nachnahme oder Einsendcn von 1 Rthlr. 10 Sgr. (Waisen- u. dergl. Anstalten sehr zu empfehlen! Briefe und Gelder frei!)
Rohrberg, Post Zell i. W., Amt Schönau, Großh. Baden.
Blatz, Hauptlehrer.
Badische Eisenbahn - Loose. Ziehung am 28. Februar.
Hauptgewinne vesAnlehens sind: 14mal 50000 fl., 54mal 40000 fl., 12mal 35000 fl., 23mal 15000 fl., 55mal 10000 fl., 40mal 5000 fl., 58mal 4000 fl., 366mal 2000 fl., 1934mal 1000 fl., 1770mal 250 fl. je.
Der geringste Preis, den mindestens jedes Loos erzielen muß, ist 48 fl.
Der Verkauf dieser Anlehens-Loose ist im Großherzogthum Hessen gesetzlich erlaubt. Es werben bei unterzeichnetem HandlungS- haus die günstigsten Zahlungsbedingungen gestellt, mittelst welcher für Jedermann die Bet Heiligung ermöglicht ist.
Pläne werben Jedermann auf Verlangen gratis und franco übersandt, ebenso Ziehungslisten gleich nach der Ziehung und die reellsten Bedingungen zugesichert durch
das Staats-Effecten-Geschäft Jacob Lindheimer, junior, in Frankfurt a. M. (291)
211) Eine Köchin wird gegen guten Lohn sogleich in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
279) Eine reinliche Frau (oder Mädchen) die einen Laufdienst übernehmen kann, wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
Statt aller Zeugnisse
die ich von Privaten nie ohne specieüe Erlaubniß veröffentlichen werde,
Briefauszüge:
1) Herr Hausvater Ad. Schmiv an der Pestalozzistiftung, große Rettungs-Anstalt in Olsberg, (Santon Aargau, Schweiz, bezog zu 3 Malen 37 Exempl. und schrieb am 12. 4. 61.;
„Das Verdienst, das Sie durch diese Erfindung erworben, ist groß und verbienl vollste Anerkennung rc."
2) Herr Gemeinvepfleger Stroß aus Kleinengstingen, Würtemberg, O. A. Reutlingen, 30. 10. 61.: „Gott sei Dank, daß ich bei Ihnen endlich bas Mittel gefunden habe rc."
3) Herr Hausvater Meyer an der St. Johannispflege in Aschaffenburg, Baiern, bestellte wieder ein Dutzend, 29. 12. vor. I.: „Ich werde auch anverwärts die Brauch, barfeit Ihrer Erfindung anrühmen rc."
4) Herr Redacicur der Neuen Münchener Zeitung, 5. 1. 62.: „Ich bestätige Ihnen übervieß mit Vergnügen, daß sich Ihr Mittel als vorzüglich bewährt hat rc."
5) Herr Hausvater Preuß an die Rettungs - Anstalt Faßolvshof bet. Mainleus, Baiern, 22. 1. 62. : „Erhalten. Erfreulicher Erfolg. Bitte um 4 Exemplare. Ein Zeugniß, jedenfalls ganz zünftig für Sie, erhalten Sic später rc."
6) Herr Beul, Schullehrer in Wieselsdorf bei Burglengenfelv, Baiern, 5. 2. 62.: „Herzlichen Dank! Senden Sie uns noch 1 Exempl. rc."
7) Herr Pfarrer und Districts-Schuliuspector Achberger in Kirchdorf, bei Min- delheim, Baiern, 18. 2. 62.: „Ich füge bestätigend bei, daß Ihr Mittel sehr zweckmäßig sich erwiesen hat rc."
8) Herr Kaufmann I. W. Gramm in Riedlingen, Würtemberg, hat mein Mittel öffentlich in Nr. 78 u. rc. der Riedl. Zeitung v. I. aus Dankbarkeit als ganz probat empfohlen rc. rc. B latz.
184) In eine bürgerliche Haushaltung zu Butzbach wird eine Person von gesetztem Alter, welche im Kochen und sonstigen weiblichen Hausarbeiten erfahren ist, in
Dienst gesucht. Hierauf Rcflectirende können das Nähere in der Exped. d. Bltts. erfahren.
(Hierzu eine Beilage.)


