Ausgabe 
3.1.1863
 
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für die

Stadt und -en Kreis

Leßen.

1863

Samstag den 3. Januar

M 1

* 6f. Hett. Unhf.-

Blbllöthök Giessen.

___________

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 fr., für Auswärtige tritt der vorschrifts­mäßige Postaufschlag hinzu. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1).

Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen.

Edictatladungen.

2860) Nachdem über den Nachlaß des verstorbenen Großherzoglichen Hofgerichts- Advocaten Dr. Diehm zu Gießen der förmliche Concursprozeß erkannt worden ist, werden Alle, welche Ansprüche daran zu bilden haben, aufgefordert, solche im Liqui­dationstermin

Donnerstag den 22. Januar 1863, Vormittags 10 Uhr, bei Meidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse anzuzeigen und zu begründen. Von den nicht erscheinenden Gläubigern wird unterstellt, daß sie allen Beschlüssen der Mehrheit der Anwesenden bezüglich der in demselben Termin zu ver­suchenden Güte, Wahl eines Masscpflegers und GläubigerausschuffeS zustimmen.

Gießen, am 7. November 1862.

Großhcrzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, Bott, Stadtrichter. Stadtger. - Assessor.

Gläubiger-Aufforderung.

3276) Forderungen aller Art an den Nachlaß der kürzlich verstorbenen Bal­thasar Reinhardt's Wittwe zu Allen- dorf a. d. Lumda sind bis zum 15. Januar 1863 bei Vermeidung der Nichtberücksichti- gung bei Vertheilung des Nachlasses dahier anzuzeigen.

Gießen, am 20. December 1862.

Großherzogliches Landgericht Gießen. ___,______________Ploch.

Versteigerungen.

Lieferung von Mauersteinen und Sand zur Erbauung eines Bezirksgefäng­nisses in Lich.

21) Freitag den 9. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll im Gasthaus zum Engel in Lich für obiges Bauwesen:

1) das Brechen, Anfahren und Aufsetzen von 50 Cub.-Klftrn. Mauersteine aus den städtischen Brüchen im Licher Walde,

2) die Lieferung von 10 Cub. - Klftrn. Mauersanv aus der Grube im Gießener Stadtwalde

in mehreren Abtheilungen an die Wenigst, nehmenenden versteigert werden.

Gießen, am 2. Januar 1863.

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. ____________Holzapfel._________ 4) Mittwoch den 21. Januar 1863, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Universitäts-Kanzlei dahier ver­schiedene Bücher und sonstige Effecten gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen, den 31. December 1862.

Großherzogliches Universitäts-Gericht. Haberkorn.

2) Nächsten Montag, den 5. Januar, Abends 8 Uhr, sollen im Locale des Herrn Ludw. Her­bert die Häute von geschlachtetem und gefallenem Vieh, welche im Jahre 1863 der Kasse zufallen, unter den bisherigen Be- dingungen, an den Meistbietenden versteigert werden, wozu Steigliebhaber hiermit einladet Gießen, den 2. Januar 1863, Der Präsident: W o r t m a n n.

Feitgeöotenes. * 1 Marmor-Wärmsteine empfiehlt P h. Scharmann, dem Gesellschaftshaus gegenüber.

3 Rettig-Bonbons für Husten und Brustleiden von Drescher & Fischer in Mainz:

Lose, per Pfund ä 56 fr., Paquete.....ä 14

Schachteln.... ^ 18 Alleinverkauf bei C. W. Dietz, am Markt, in Gießen.

19) noch gute Zugpferde

werden bil zegcben. Wo? sagt die

Exped. d. l

! 16) In der Gasfabrik werden fort-,

i während Co aks zu dem Preise von 24 fr I abgegeben.

In Bezug auf Brennwerth stehen diesel­ben den Steinkohlen völlig gleich, in Be­zug auf Reinlichkeit und Geruchlosigkeit sind sie denselben weitaus vorzuziehen.

3257) In der Sandgrube des I. Braun auf dem Reichensand und L. Magel in der Neustadt kann täglich gegen Lösung der Zettel zu nachstehenden Preisen Sand ver­abfolgt werden:

für einen mit Pferden bespannten Wagen voll 18 fr., mit Ochsen 12 fr. und mit Kühen 9 fr.

Fremde zahlen das Doppelte und können dieselben Zettel in der Grube erhalten.

6) Sechs Treppen st ieg en sind billigst abzugeben. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. V. Bltts.

Z (jiklitwatlc, bewährtes Heilmittel gegen Rheumatis­men aller Art, als gegen Gcsichts- schmerz, Brustschmerz, Hals- und Zahn­schmerzen , Seitenstechen, Gliederreißen, Hand- und Kniegicht u. s. w.

Ganze Pakete zu 30 fr., halbe zu 16 fr., bei Julius Wallach.

Zengniß.

Dr. Pattisons Gichtwatte ist von dem Unterzeichneten in zwei Fällen afut auf­tretender Gicht mit dem besten Erfolg an­gewendet worden. Die mit intensiver Hef­tigfeit in den Hand- und Kniegelenken tobenden Schmerzen, die yt>em bisher an­gewendeten Mittel zum Trotze erst nach 4 bis 8 Tagen ihren allmähligen Lauf nahmen, haben beide Male schon nach Verfluß von 10 bis 12 Stunden bei Anwendung obigen Mittels ihr vollständiges Ende erreicht.

Ellwangen, 10. Februar 1860. _______________________Pfarrer Schick.

Vermiet Hungen.

13) Eine Familienwohnung ist zu »er« miethen Neuenweg Lit. B. Nr. 117.