Ausgabe 
21.6.1862
 
Einzelbild herunterladen

1574) Von meinen direkten Beziehungen empfehle ich:

feinsten ächten Surinam-Kaffee, die feinste und kräftigst schmeckende Kaffee- sorte, die es giebt, L 44 fr. per Pfund, und andere reinschmeckende Sorten, ä 30 bis 40 fr. per Pfund, zur gefälligen Abnahme.

Der Surinam.Kaffee fommt trotz seines hohen Preises wegen seiner bedeu­tenderen Stärfe und seines feineren Geschmacks nicht theurer, wie Java- Kaffee, L 36 fr. per Pfund.

Adolph Noll, Firma: Joh. Balth. Noll.

Gothaer Cervelatwurst

empfiehlt in frischer Sendung

K. Roloff, (1584) am Lindenplatz.

1540) Ein Badebüttchen ist zu ver­kaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

1576) Limonade - Essenz bei Echternach & Hanstein.

1569) Ein in gutem Zustand sich be­findlicher Flügel ist wegen Mangels an Raum zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. dieses Blattes.______________

1585) Ein gutes Clavier ist billig zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes._____________

1598) In Lit. B. Nr. 95 am Kreuz sind Kartoffeln zu verkaufen.

1577) Zwei Fenstertritte und eine spa­nische Wand sind zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

1562) Süße Frankfurter und Erfurter Carottcn, Kern- und Zuckererbsen, grüner und brauer Steinkopf. Salat, zu haben im Wießell'schen Garten.

1547) Im Gasthaus zum Hirsch ist schönes Heu und Stroh zu verkaufen.

1578) Das Haus Lit. B. Nr. 3 in der Schloßgasse, bestehend aus 7 heizbaren Zimmern und sonstigen Bequemlichkeiten, ist aus freier Hand zu verkaufen.

1603) Mein in der Löwengasse gelegenes Wohnhaus, nebst Scheuer und Stallung, bin ich Willens aus freier Hand zu ver­kaufen. Ph. Vogt.

1596) Am Franz'schen Hause auf dem Markt sind alter Lehm wagenweise, sowie alte Thüren und Fenster, abzugeben.

Ehr. Wallenfels.

Vermiethungen.

1551) Bei Louis Loos in der Sand- gaffe ist ein kleines Logis zu vermiethen.

1568) Ein Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern, Kammer, Küche, Keller u. f. »., ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Näheres Lit. D. Nr. 86.

1579) Bei Mechanikus Jung auf dem Neuenweg ist «ine kleine möblirte Stube zu vermiethen.

1314) Eine Familienwohnung von 9, wenn'S gewünscht wird, auch 11 Pieyen, nebst sonstigen Bequemlichkeiten, ist zu ver­miethen. Wo? sagt Herausgeber d. BlttS.

1612) Eine Stube mit oder ohne Möbeln, ist zu vermiethen bei

Ehr. Jughardt, Brandgasse.

1611) Einige Herren können Logis er­halten bei H. Schwall,

Lindenplatz.

1604) Im mittleren Stock des Heyer'- schen Hauses in den Neuenbäuen ist eine Familienwohnung zu vermiethen und Mitte August zu beziehen; ebenso ist im unteren Stock da« von Herrn Marcus Budge innegehabte GeschäftSloral, aus Stube mit Cadinet bestehend, zu vermiethen.

1548) Eine Familienwohnung, bestehend aus drei Stuben, Cabinet, Küche, Boden- fAmmer, Keller ist zu vermiethen bei

Weißbinder Ehr. Petri, Reichensand Lit. C. Nr. 182.

1541) Das bisher von Herrn Dr. Krumm bewohnte Logis ist anderweik zu vermiethen und alsbald zu beziehen.

L. C. Burckhardt.

1528) Bei Schloffermeister W. Nagel ist eine kleine möblirte Stube zu vermiethen.

1594) Ein Familienlogis ist zu ver­miethen und sogleich beziehbar bei

Carl Sack, Seltersweg.

1593) Ein Familienlogis mit Laden ist zu vermiethen und kann am 18. Septem- der bezogen werden bei

Chr. Dan. Fillmann.

1586) Ein Logis von 4 Zimmern mit 3 Cabineten , Küche und einigen Kammern, ist zu vermiethen und Ende September zu beziehen bei Wittwe Henkelmann, in den Neuenbäütn.

1395) In meinem Haufe auf dem Neuenwege ist ein neu eingerichtetes Fami­lienlogis, bestehend aus 6 Zimmern, ver­schließbarem Corridor und allen dazu gehö­renden Bequemlichkeiten, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. H. Rudolph.

1561) In dem Lynker'schen Hause auf dem Neuenweg sind zwei Scheuer-Böden auf Johanni zu vermiethen bei

C. Heil.

Vermischte Anzeigen.

1488) Das seit einiger Zeit bestehende

Photographische Atelier von H. Rahn, Maler,

in der Nähe der Stadtkirche Lit. A. 41, empfiehlt sich zu Portrait-Aufnahmen jeder Art und Größe, mit Einschtuß..dAe Visitenkarte» -PortraitS, zur Aufnahme von Architecturen und Land­schaften, sowie zu Reproduktionen nach Gemälden, Kupferstichen, Litho- graphieen u. s. w. Außer den üblichen Papicrbildcrn, welche auf Verlangen xetouchirt oder auch vollständig ausgemalt werden, liefert das Atelier auch Glasbilder von vorzüglichster Feinheit, Weiße und Schärfe, und selbige können auf Ver­langen auf Wachslcinwaud übertragen werden. Die beste Aufnahmezeit ist von Morgen« frühe bis Nachmittags 4 Uhr.

Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha.

1602) Der Rechenschaftsbericht dieser Anstalt für 1861 ist erschienen und legt folgende sehr günstige Ergebnisse dar:

Zahl der Versicherten, gestiegen von 22892 Pers, auf 23537 Pers. Versicherungssumme, gestiegen von 37,418300 Thlr. auf 38,793900 Thlx. Jahrcseinnahme, gestiegen von 1,750156 Thlr. aus . 1,840429

Ausgabe für 547 Sterbefälle ........ 863000

Bankfonds, gestiegen von 10,317089 Thlr. auf . . 10,893847 Ueberschüsse zur Vertheilung an die Versicherten, gestie-

gen von 1,810811 Thlr. auf....... 1,938815

Bericht und Antragsformulare werden unentgeltlich verabreicht durch

Fried«. Krauskopf in Gießen,

I. C. Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Öskar Ehrhardt in Marburg, Julius Kellner in Wetzlar.