Beilage zu Nr. ioi des Anzeigeblattes.
V e r m i e t h u n g e n.
3129) In dem früheren Lippmann'- schen Hause auf dem Lindenplatz ist der untere Stock, bestehend aus drei Stuben, Küche für ein offenes Geschäft sehr geeignet, zu vermiethen und Näheres im Einhorn zu erfragen. ____________.________________
3048) Zwei bis drei Zimmer sind auf Ostern zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
3156) In meinem Elternhause in der Löwengasse ist eine kleine Familienwohnung, welche sogleich bezogen werden kann, zu vermiethen. Fr. Berg.
Gandrr's Schreibmethoffe.
3146) Um den fortwährenden so geehrten Anmeldungen zur Theilnahme an meiner Lehrmethode ferner entsprechen zu können, habe ich mich entschlossen, meinen Aufenthalt nunmehr auf unbestimmte Zeit zu verlängern. — Indem ich dieses zur allgemeinen Kenntniß bringe, ersuche ich Lusttragende, sich zu einem vom 22. d. Mts. an beginnenden neuen Cyclus in meiner Wohnung (Seltersweg Lit. C. Nr. 1%) über eine Stiege anmelden zu wollen.
Gießen. Gander, Kalligraphie-Lehrer.
3U9) Deutscher Phönir,
Versicherung - Gesellschaft in Frankfurt, versichert gegen Feuerschaden zu mässigen Prämien und liberalen Bedingungen. Jede gewünscht werrende Auskunft ertheilt I. G. Appel.
3144), Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
Vermischte Anzeigen.
3171) Dem theuren Freunde
F. A.
heute zu seinem 22 Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche und ein donnerndes Hoch.
Giessen, den 17. December 1862. Mehrere Freunde!!!
3145) Ein junger kräftiger Mann sucht auf Wochcnlohn Beschäftigung. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
E Carneval-Verein „Türkei.^ Freitag den 19. December, Abends um y29 Uhr: flroße 8itjung
in dem Vereinslokale bei PH. Leib.
3179) Zur Feier der Eröffnung der Herzogl. Nass. Staats-Eisenbahn werde ich an dem noch nicht bestimmten Tage ein
M i t t a $ $ e f f e u
geben, zu welchem ich das verehrliche Gießener Publikum hierdurch mit
3176) Mittwoch den 17. December, Abends 8 Uhr, bei Herrn Andr. W eivig in der Sonne.■
Harmonie-Musik bei einem Glas Ale.
3183) Die Nr. 25 hat den Nähstein und Nr. 74 das Häuschen gewonnen.
Bogel, Polizeivienew
3175) Mittwoch den 17. -Dttember spielt die
T r o t t'sche Musik-Capelle
aus Prag .
im Cafö Leib.
_ .n I 3 H o 1 Anfang 7 Uhr.
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Dem anonymen Einsender der „Leisen Anfrage", betreffend Ausspielung von Büchsen und Flinten, diene hiermit zur Nach
dem Ersuchen einlade, Couverts-Bestellungen mir zeitig zugehen zu lassen. Den Tag der Feier werde ich noch bekannt machen. Preis eines Couverts einschließlich eines Schoppen Weins 20 Sgr.
Wetzlar, den 15. December 1862. H. Kuhn, im Schützengarten.
Einladung zum Abonnement
auf den
Mainzer Anzeiger.
Preis vierteljährig 54 fr., excl. Postaufschlag. Jnsertionsgebühr: Die gewöhnliche Zeile im Hauptblatte 2 fr., in der Beilage 1 fr.
Die fortwährende Zunahme der Abonnenten des „Mainzer Anzeigers" liefert das beste Zeugniss für dessen Werth- Was den politischen Theil desselben betrifft, so verfolgt er die Bahn des Fortschrittes, die Forderungen des nationalen Wohles und Besprechung nationaler Angelegenheiten zur Hauptaufgabe sich stellend. Leitartikel in diesem Sinne aus den Federn gediegener Mitarbeiter, direkte und ausgedehnte Correspon» denzen, Auszüge aus den besten politischen Blättern setzen den „Mainzer Anzeiger" in
den Stand, Ersprießliches für freiheitliche politische Bildung zu wirken. — Ein mit
Umsicht redigirtes Feuilleton sucht immer das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und den Anforderungen der Leser des belletristischen Theiles zu genügen. —
Der volkswirthschaftliche Theil umfaßt das Nothwendigste für Handel und Verkehr. —
richt, daß er seine Anfrage bei Großherzoglichem Stadtgericht stellen wolle, da derartige Angelegenheiten nicht vor die Oeffentlichkeit gehören.
Die eingeschickten Jnseratgebühren sind bei uns wieder zurückzunchmcn.
Die Red. d. Bltts.
Bei der bedeutenden Verbreitung, namentlich in der Stadt Mainz und deren Umgegend, ist es wohl nicht anders möglich, als dass die dem „Anzeiger" einverleibten Inserate - stets vom günstigsten Erfolge begleitet sind. Außerdem finden die Annoncen noch durch Straßenplakate Verbreitung.
Bestellungen nehmen sämmtliche Postämter des deutsch-österreichischen Postvereins an. Inserate aber wollen an die Expedition des „Mainzer Anzeigers" gerichtet werden. Die Expedition des „Mainzer Anzeigers."


