Gestochene Visitenkarten, Adreßkarterr, Speisen und Weinkarten, Wechsel, Anweisungen, Rechnungen in verschiedenen Größen, .Quittungen, sowie alle in dieses Fach eiufchlageude Artikel, werden billigst angefertigt in der
Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei
(Fr. Chr. Pietsch)
_______________________Canzleiberg Lit. B. Nr. 1 in Gießen.
ß Möbel-Lager,
, eigenes Fabrikat.
1778) Hiermit erlaube ich mir, dem geehrten hiesigen und auswärtigen Publi» t cr?c^ene An^ige zu machen, daß ich in meinem Hause ein Musterlagcr von Möbeln errichtet habe und werbe ich bemüht sein, meine Abnehmer stets reell, preis- bedienen. Besonders mache ich auf seine Causeuses; Sophas, Polster-
%bl.c- °lle Sorten Rohr- und Brctterstllhle, Klapp- und Wiegsessel, sogenannte Rocel Chairs, Laden- und Gartenstühle, Tische, Commoden, Wasch- und Nähtische, Bctt- stellen u. s. w. in allen Holzsorten aufmerksam. Auch übernehme ich Lieferungen in vollständigen Garnituren. S. Katzenstein,
Neustadt Lit. D. Nr. 38.
Turn- und Gesangfest.
1801) Diejenigen Kaufleute, welche die Lieferung von baumwollenen Fahnenstoffen (roth, weiß, gelb, schwarz) übernehmen wollen, können Muster nebst Preisangaben bis zum Samstag den 19. d. Mts., Nach, mittags 3 Uhr, bei dem Unterzeichneten abgcben.
Zugleich ergeht die Bitte an die opfcr- willigen Frauen und Jungfrauen der Stadt, die Fahnen zu nähen, und ist zur Empfang- nähme von Anerbieten, sowie zu allen weiteren Erläuterungen, bereit
in Auftrag des Ausschmückungs-Ausschusses: Dr. Otto Buchner.
1776) Hiermit bringe ich meine B oh. nenschneidmaschine in empfehlende Erinnerung.
Louise Heimreich, wohnhaft bei Herrn Fuhrm. Burkhardt in der Neustadt.
Der miet jungen.
1618) In Lit. A. Nr. 75 ist ein rnöblir- tes Zimmer zu vermiethen.
1806) Ein möblirtes Zimmer, mit oder ohne Cabinet, ist auf dem Neuenweg Lit. B. Nr. 117 zu vermiethen.
1793) Ein Mädchen wünscht noch einige Tage in der Woche im Bügeln Beschäfti- gung. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
1745) Ein kleines Familienlogis ist in Lit. C. Nr. 42 zu vermiethen.
1769) Ein kleines Logis ist zu ver- wiethen bei Wilh. Kohler mann, in der Neustadt.
vermischte Anzeigen.
• 1794) Ein braves Mädchen, welches
mit Hausarbeit vertraut ist, wird alsbald j in Dienst gesucht. ■ Näheres bei der Expeb. I dieses Blattes.
1804) Durch das Ableben meines Schwiegervaters, des Buchbindermeisters Ehr. e m, lwbe ich das seither von mir für denselben betriebene Buchbinde r- gefdjaft nebst Schreibm a terialienhandlung für. meine eigene Rechnung über» nommen. Indem ich daher das hiesige, und auswärtige Publikum bitte, das meinem verstorbenen Schwiegervater bisher geschenkte Zutrauen auch auf mich freundlichst über- tragen zu wollen, verspreche ich billige und reelle Bedienung.
— _ _ Carl Orth, Buchbinder.
ifiL Auswanderer
finden über Bremen die beste und billigste Fahrgelegenheit auf den iunSX fielt, zur Paffagterfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten
Dampf- und Segelschiffen
nach allen Häfen
Amerikas und Australiens
durch die
für das Großherzogthum Hessen concessionirte Haupt-Agentur
A LsAÄert Wittwe zu Gießen,
bei Hch. Ferber, neben dem Rathhaus.
1797) Eine gebrauchte Schnellwaaae wird zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
Cöln-Giefioner Eisenbahn.
953) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam 5JC 9* M Deutz 545 9* M. 230 N.
Minden 54S M. 23O N.
Siegen 545 9S M. 230 5ao N.
* bedeutet Schnellzug.
§ Privatunterricht
jn der französischen und englischen, sowie in der lateinischen und griechischen spräche, ertheilt ein bereits examinirter Candidat der Philologie. Referenzen im Berlage d. Bltts.
1751) Diejenigen Kellner oder Aufwärter, welche in der Festhalle auf dem Brand Dienste leisten wollen, belieben sich bet ®alth. Lenz, wohnhaft bei M. Lenz am Marktplatz, anzumelden.
Gießen, im Juli 1862.
Die Nummern 42 und 46 deö hiesigen Anzeigeblattes werden zu kaufen gesucht. Die Expedition.
^s27£2) «R!rsJrinrflen h^urch zur allgemeinen Kenntniß, daß bei dem am 20. Juli d. I. Mtfind^n nabmo a«b »'bnste zugleich die heil. Abendmahlsfeier gehalten werden wird, und bemerken, daß dch Theil nähme an derfelben jedem Angehörigen der hiesigen evangelichen Gemeinde offensteht.
Gießen, am 3. Juli 1862. Die akademische Kirchen-Commission.


