926) Dienstag den 22. April 1862, Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Rathhause das dem Post- expeditor Friedr. Haust zu Schlitz in hiesi. ger Stadt stehende Wohnhaus in der Wetz- steinsgasse, neben Herrn Gastwirth Christian Müller, meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 10. April 1862.

In Auftrag:

Weidig, ältester Ortsgerichtsmann.

894) Am 14. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, lasse ich in meinem Garten eine Parthie Eichen-Bauholz, von dem Abbruch meines Hauses herrührenv, öffentlich meistbietend versteigern und lade ich dazu Steigliebhaber höflichst ein. Das Holz kann bis dahin zu jeder Zeit bei mir eingesehen werden.

________W. Zurbuch.

Feilgebotenes.

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923) Die neuesten Frühjahrs Mäntel und Mantillen sind eingetroffen und bin ich im Stande, auffallend billige Preise zu stellen; ich empfehle deshalb solche, sowie auch Strohhüte, bestens.

M. Heß, ________________________Lit. A. Nr. 55.

888) Vorzüglichen reinen Bienen­honig empfiehlt Wilh. Schmall.

944) Frische Hefe

ist täglich zu haben bei

H. Kloos, am Neuenweg.

943) Zwiebelkartoffeln zum Setzen, sehr einträglich, die Meste 32 fr., im Mal­ter billiger, bei Chr. LampuS, Scltersweg, Nr. 150.

858) Hutschachtel» für Damen- und Herren-Hüte zu den billigsten Preisen sind stets vorräthig bei

I. Rothenberger, Neucnbäuen.

942) Die beliebten messingenen Brummkreisel sind wieder angekom- men bei______Louis Frohnhäuser.

922) Getrocknete süße Zwei sch en, per Pfund 7* fr., empfiehlt

F r. Temmler.

905) Steinkohlen bester Qualität geben wir in ganzen Ladungen und im Klei­nen billigst ab. Auf Bestellung liefern wir solche in die Wohnung.

Gießen, im April 1862.

Franz Peppler & Comp.

941) Lattig-Salat, sowie Kopf- Lattig - Psianzen zum Aussetzen, große und l kleine Bindweiden, sind zu haben bei L. Hartmann, in der Schanz.

644) Jeden Vormittag ist Kalk, der Gentner zu 48 fr., zu haben bei

K. Jung, in Klein-Linden.

918) Ein Canarienvogelpaar ist zu verfaufen. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes.

908) Sehr schönes Schwung- und Borschußmehl, sowie alle übrigen Sor­ten Mehl, empfiehlt zu den billigsten Prei­sen Emil Noll, Löwengasse.

HOB

898) Wein, Brandwein und Essig sind gut zu haben bei

Moses Rothenberger.

940) Gutes Heu und Grummet, sowie gute Säe-Erbseu, sind zu haben bei

Christine Gerhardt, in der Mühlgasse.

906) Ein Haufen Mist ist zu verkau­fen bei Emil Geißmar,

Neustadt.

Heuverkauf.

907) Aus der Pfarrscheuer zu Reis­kirchen sind ungefähr 180 Zentner sehr gute- Heu zu verkaufen.

892) Ein einspänniges Chaischen nebst Pferdegeschirr ist zu verkaufen bei Verwalter Kinzenbach,

in Wetzlar.

639) Ein Garten, am Busch'schen Gax- ! ten gelegen, ist zu verkaufen oder auch zu i verpachten. Näheres bei der Exped. d. Bl.

938) Das Neueste in Besatz-Artikeln, als: Bänder, Galons, Gimpen, Litzen, Knöpfe, ferner eine reichhaltige Auswahl Damenhaudschuhe in Eil dEcos, Filet- und Glacestauchen, Kopfnetze, Kragen mit und ohne Manchetten, Banbzacken, empfiehlt zu möglichst billigen Preisen _______________________________________________________________________________G. « chulze.

912) Die anerkannt guten Wohlfarter Braunkohlen werden fortwährend ä 21 kr. per Ctr. im Kleinen bei uns abgegeben und zu demselben Preise frei in die Wohnung geliefert.

Trockene Kohlen'leisten bei Weitem mehr als frische, weßhalb es im Interesse unserer Herren Abnehmer liegt, frühzeitig den Winterbedarf zu beziehen.

Bei ganzen Wagenladungen auf dem Bahnhofe im Waggon genommen, werden die Kohlen ä 17 kr. per Ctr. berechnet.

Gießen, im April 1862.___________________________________Franz Peppler St Comp.

783) Ein verehrliches Publikum erlaube ich mir in Kenntniß zu setzen, daß ich meine Weinvorräthe durch kürzlichen Ankauf von rheinhessischen Auslesen und Rheingauer Weinen wesentlich vergrößert habe.

Sowohl durch vorsichtige Auswahl, als durch direct von Producenten bezogene größere Quantitäten, bin ich in den Stand gesetzt, allen in dieser Beziehung gestellt werdenden Anforderungen in der entsprechendsten Weise genügen zu können.

Dem bisher bei mir bestandenen Grundsätze, die Weine in ihrer ganzen Reinheit zu erhalten, werde ich auch für die Zukunft treu bleiben und bestrebt sein, das mir zu Theil werdende Zutrauen auf das Vollkommenste zu rechtfertigen.

Gießen, im März 1862.________________________________________ G. Ebel.

913) Die Verwendung der Dachschieser hat in neuerer Zeit fast allgemein so zugenommen, daß wir in Gießen bei den Herren Franz Peppler & C oinp. ein Lager unserer Dillenburger Dachfchiefer errichtet haben.

Die Qualität dieser Schiefer ist bewährt, was am sichersten daraus hervorgeht, daß die Herzoglich Nassauische Regierung nach stattgehabter Prüfung solche zu allen öffentlichen Bauten zuläßt.

Die Schiefer können stets eingesehen werden und durch billige Preise werden wir suchen auch in dieser Beziehung gerechte» Forderungen zu entsprechen.

Dillenburg, im April 1862. Carl und Ludwig Koch.

Vcrmicthungen.

921) Eine Familienwohnung ist zu vex- miethen und am 1. Mai beziehbar bei

Spengler Marx, Marktstraße.

877) In dem Ko ch'schen Vorderhause auf dem Seltersberg ist der unterste Stock zu vermiethen und am 1. Juli d. be­ziehbar.

927) Die den Erben des Herrn Hof- gerichts-Advocateu Bermann gehörende Be­sitzung soll, je nachdem sich Liebhaber dazu finden, zusammen oder auch die Wohnungen