Geschäfts-Eröffnung.
817) Die Unterzeichneten beehren sich, ihr an hiesigem Platze gegründetes
Tuch- und Modewaaren-Geschaft,
unter Zusicherung der billigsten und reellsten Bedienung, hiermit bestens zu empfehlen.
Gießen, den 1. April 1862. Mtendelfohn 86 Schlefsinger,
Seltersweg Lit. C. Nr. 4.
893) Die vierte Versammlung für
Union und Kiechenverfnssung
findet Donnerstag den 10. April, Abends 8 Uhr, im Saale des Rathhauses statt. Nach der Berichterstattung über die Frankfurter Landes-Versammlung wird wegen Einreichung einer Adresse Beschluß gefaßt werden. Die Freunde der guten Sache werden gebeten, sich recht zahlreich einzufinven.
An die verehelichen Gns-Consumenten.
901) Auf Anordnung des verehrlichen Stadtraths wird heute und morgen Abend unvermischtes SteinkohlengaS, und die beiden darauf folgenden Tage, Freitag und Samstag, unvermischtes Holzgas zur Verwenvung kommen, um einen Vergleich zwischen beiden Gasarten anstellen zu können. Hierbei wirv aber darauf aufmerksam gemacht, daß erst je am zweiten Tage auf die vollständige Reinheit der betreffenden Gasart gezählt werden kann. Gießener Gasfabrik.
H. Brehm.
Auswanderer
finden über Bremen die beste und billigste Fahrgelegenheit auf den vorzüglichsten, zur Paffagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichft ausgerüsteten
Dampf- und Segelschiffen
nach allen Häfen
Amerikas und Australiens
durch die
für das Großherzogthum Hessen concessionirte Haupt-Agentur
M KaAÄert Wlttwe zu Gießen,
bei Hch. Ferber, rieben dem Rathhaus.
896) Sind das die neuesten Fortschritte in der Landwirthschaft, oder ist das die Wirksamkeit des Wiesen-Vorstandes, baß wir unsere frohen Hoffnungen auf unseren herrlichen Fluren noch heute von den Hämmeln vernichten sehen müssen? — Schläft das Gesetz, oder drücken seine Vertreter die Augen zu?
897) Ein Mädchen, welches gut nähen und flicken kann, wünscht sowohl in als außer ihrer Wohnung Beschäftigung. Lohn: per Tag 10 fr. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes.
881) Ein junger, l '/2 Jahr alter Hühnerhund, getigert, mit braunem Kopf, hat sich am Montag Abend verlaufen. Der Wiederbringer desselben erhält bei der Erped. d. Bltts. eine gute Belohnung.
891) Ein Mädchen, welches gute Zeug- nisse besitzt, wird in Dienst gesucht. Das Nähere bei der Erped. d. Bltts.
880) Ein Frauenzimmer, welches das Putzmachergeschäft zu erlernen wünscht, kann unter vortheilhasten Bedingungen sogleich eintreten bei Henriette Heß. Wichtig für Fabrikunternehmer,
Bäcker, Conditoren rc.
876) Es ist gelungen, aus unserem gewöhnlichen Raps und Rüböl, das dieselben Hauptbestandtheile und in gleicher Menge wie die Butter enthält, ein neues Schmalz herzustellen, welches völlig geruch- und geschmacklos als reine Fett mässe
797) Ich beehre, mich hiermit die Anzeige zu machen, daß ich meinen Gasthof zum
I) e i it i f d) e n Hof
an Herrn früher Oberkellner im Hotel Schirmer in Cassel,
verpachtet habe, und. wird sich derselbe bestreben, Diejenigen, welche diesen Gasthof mit ihrem Besuche beehren, in jeder Beziehung zufrieden zu stellen.
Frankfurt a. M., 1. März 1862.
Wilhelm Schaefer«
Unter Bezugnahme auf obige Anzeige werde ich, nachdem ich den Gasthof zum
Itlieinisclien Sloff*
übernommen habe, welcher eine große Anzahl comfortabel eingerichteter ^ind schöner Zimmer enthält, mir es angelegen sein lassen, durch prompte und reelle Bedienung von dem mich beehrenden Publikum vollkommenste Zufriedenheit zu erwerben.
Frankfurt a. M., den 1. März 1862. (
I^oais Schaefer,
früher Oberkellner im Hotel Schirmer in Cassel. !
(flüssig und consistent) beim Kochen und Backen die Butter in allen Fällen vollständig ersetzt, und überdies eine immense Er- sparniß zuläßt, dabei werden die Speisen fetter und wohlschmeckender, das Gebäck wird lockerer, schöner von Aussehen und besser im Geschmack. Reelle Refleckanten wollen sich wegen der gegen ein mäßiges Honorar abzugebenden Mittheilung dieser Schmalzbereitung frei an uns wenden, worauf näherer Ausweis nebst bezüglichen Attesten von Bäckern, Conditoren, Köchen re. sofort von uns erfolgen wird.
Leipzig': „7>a5 Mrean für Kandel, Gewerbe und Dandwirthschaft/'
846) In der Kasse der Firnhaber v. Eberstein-JordiS-Stiftung dahier liegen wieder 100 ff. zum Ausleihen bereit.
Leihgestern, am 2. April 1862.
Wesp, Rechner.


