Ausgabe 
5.7.1862
 
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Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha.

1602) Der Rechenschaftsbericht dieser Anstalt für 1861 ist erschienen und legt folgende sehr günstige Ergebnisse dar:

Zahl der Versicherten, gestiegen von 22892 Pers, auf 23537 Pers.

Versicherungssumme, gestiegen von 37,418300 Thlr. auf 38,793900 Thlr.

Jahreseinnahme, gestiegen von 1,750156 Thlr. auf . 1,840429 Ausgabe für 547 Sterbefälle . ...... 863000

Bankfonds, gestiegen von 10,317089 Tblr. auf . . 10,893847

Ueberschüsse zur Verkeilung an die Versicherten, gestie­

gen von 1,810811 Thlr. auf....... 1,938815

Bericht und Antragsformulare werden unentgeltlich verabreicht durch

Friedr. Krauskopf in Gießen,

I. C Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Oskar Ehrhardt in Marburg, Julius Kellner in Wetzlar.

1488) Das seit einiger Zeit bestehende

Photographische Atelier

von H. Rahn, Maler,

in der Nähe der Stadtkirche Lit. A. 41, empfiehlt sich zu Portrait-Aufnahmen jeder Art und Größe, mit Einschluß der Visitenkarten - Portraits, zur Aufnahme von Architekturen und Land­schaften, sowie zu Reproductionen nach Gemälden, Kupferstichen, Litho- graphieen u. s. w. Außer den üblichen Papierbildern, welche auf Verlangen retouchirt oder auch vollständig ausgemalt werden, liefert das Atelier auch Glasbilder von vorzügtichster Feinheit, Weiße und Schärfe, und selbige können auf Ver­langen auf Wachsleinwand übertragen werden. Die beste Aufnahmezeit ist von Morgens frühe bis Nachmittags 4 Uhr.

1682) Meine Wohnung befindet sich jetzt bei Frau Ferber im Hessischen Hof auf dem Seltersberg.

Dr. Weber, Hofgerichts - Advoeat.

§ Turnverein.

Dienstag den 8. Juli, Abends halb 9 Uhr: Generalversammlung. ____________________________Baist.

Anfrage

1729) Ein hiesiger Zimmermeister hat kürzlich bei der Veraecordirung der Festhalle die □klafter Dielen zu verarbeiten zu 24 fr. und den laufenden Fuß Holz .zu verarbeiten zu 1 fr. eingereicht. Andere Mei­ster dagegen haben die fiUKlafter Dielen zu 2 si. 30 kr. und den laufenden Fuß Holz zu 1 */4 kr. zu verarbeiten eingereicht und doch die Arbeit erhalten. Ist dieses auch zum Nutzen der Festfasse oder der richtige Weg? Mehrere Bürger.

1735) Nächsten Dienstag, den 8. Zuli:

Sommer-Loncert im Busch'schen Garten. Anfang 6 Uhr. Schierholz.

I nnnnnAv. Behörden. Privaten, Agenturen. Annoncen von JL,elir - Anstalten, Gewerbetrei­

benden u. s. w.

werden von unterzeichnetem Ins er tio ns-Comptoir für 200 deutsche und auslän­dische Zeitungen, über welche auf Verlangen specielle Verzeichnisse gratis zu Diensten stehen, zu Originalpreisen angenommen und prompt besorgt. Das Insertions-Comptoir bietet den geehrten Inserenten die Vortheile der Ersparung von Porto, Postprovisionen für Nachnahme der Beträge, Correspondenzen und anderen Weitläufigkeiten, liefert über jede Annonce Belege und befördert die eingehenden Auftrage täglich. Die Wünsche der Inse­renten, betreffend: Arrangement, Ausdehnung und etwaige Wiederholung der bezüglichen Inserate werden genau berücksichtigt, auch die Interessen der geehrten Auftraggeber in jeder Hinsicht gewissenhaft vertreten.

Die Vortheile, welche bei Ueberweisung von Annoncen durch meine Vermittelung dem inserirenden Publikum zu Statten kommen, mögen durch nachfolgendes kleine Beispiel genügend in die Augen springen.

Eine Anzeige von 10 Zeilen ä 3/4 Sgr. im Nürnberger Correspondent beträgt Sgr., hierzu Porto hin und her 6 Sgr., Postprovision für die Nachnahme des Betrages. 1 Sgr., Belags-Exemplar 1 Sgr., Briefträger für Kreuzband und Brief 1 Sgr., in Summa 16y2 Sgr. Dasselbe Inserat durch mein Insertions-Comptoir vermittelt, würde nur TVo Sgr. kosten.

Bei grösseren Inseraten, namentlich bei solchen, welche in verschiedenen Zeitungen beordert werden, ist dieser Vortheil natürlich um so bedeutender.

Bei Aufträgen für mehrere Zeitungen bedarf es stets nur eines (deutlich geschrie­benen) Manuscriptes.

Das Insertions - Comptoir von Friedr. Bartholomäus in Erfurt. (503) (Verleger derThüringer Zeitung.)

1652) Die Neustadter Schäferei- F SHnff

Gesellschaft in Wetzlar sucht zu

Michaeli v. I. einen guten und tüchtigen Sonntag den 6. Juli im Promenadehaus.

Schäfer gegen guten Lohn und sonstige an-! Anfang Abends 7 Uhr.

nehmbare Bedingungen. Hierauf Reflectirende i Th. Lony.

wollen sich bei mir recht bald anmelden, wo: ---------------------------------------------

ihnen die Bedingungen näher bekannt gemacht 1686) Ein Junge kann in die Lehre werden sollen. treten bei Spengler Philipp Zimmer

Joh. Carl Marx Münch, jun. ; in Lich.

Turn- und Gesangfest.

1719) Nächste Sitzung des Fest-Aus­schusses : Montag den 7. Juli, Abends präcis 8 Uhr, im Busch'schen Garten.

Die Nummern 42 und 46 des hie­sigen Anzeigeblattes werden zu kaufen gefucht. Die Expedition.

1722) Ein Mädchen, welches im Nähen und Bügeln erfahren ist, wünscht noch einige i Tage in der Woche besetzt zu haben. Das Nähere bei der Expev. d. Bltts.

1728) Die Einnahme des zum Besten der Festkasse abge- haltcnen Concertes betrug . . 36 fl. 54 kr.

Ausgaben für zum Concert

nöthige Piccolos....... 9

Einrückungsgebühren ...54

Bleibt 27 fl. kr. ! welche dem Rechner des Fest-Comitäs über­liefert wurden.

1703) In der evang. Kirchcnkasse zu Crumbach liegen Anfangs August l. I. 164 si. 10 fr. zum Ausleihen bereit.

Der Kirchenrechner: G. Linck.

1711) Bei der Löbe r'schen Stiftung sind circa 2100 ft. gegen gerichtliche i Sicherheit auszuleihen.

. Gießen, den 3. Juli 1862.

Die Rechner:

I Gail. Dan. Wirth.