Ausgabe 
5.4.1862
 
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868) Alle Sorten Kleesaamen, in frischer keimfähiger Waare, empfiehlt billigst C. W. Dietz, am Markt.

833) Aechtes und reingehaltenes Schmie- degries verkauft H. Thomas, Schmiedemeister in Gießen.

747) Kleesaamen,

Portland-Cement, Gyps, Steinkohlen, Colonial- und Eisenwaaren, empfiehlt I. G. D. Bapst.

854) Ein Haufen Mist ist zu vertäu- fen bei Wittwe Volp^.

auf dem SclterSweg.

794) Die unterzeichnete Gewerkschaft bringt ihr Lager in allen Sorten Dach­schiefer, welches fich bei Herrn Dachdecker­meister Ruckstuhl in Gießen befindet, in empfehlende Erinnerung, und bittet ihre geehrten Abnehmer, fich gefälligst an ge­nannten Herrn wenden zu wollen.

Gladenbach, im März 1862.

Die Dachschiefer-Gewerkschaft.

850) Mehrere Wagen voll guter Kuh­mist sind zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

864) Zwei Kleiderschränke und zwei kleine Commoden sind zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. b. Bltts.

863) Circa 30 Centner gutes Heu sind zu verkaufen bei Fri edr. Mo hl, Neustadt.

644) Jeden Vormittag ist Kalk, der Centner zu 48 fr., zu haben bei

K. Jung, in Klein-Linden.

823) Gyps, Steinkohlen und trockenes Buchen-Scheidholz empfiehlt

Daniel Wirth.

847) In der Buchhandlung Groß- Herzogl. Staatsverlags in Darm­stadt ist erschienen und in der Ferber'- schen Universitätsbuchhandlung in Gießen vorräthig:

Gesetz, die Währschaft beim Viehhandel be­treffend,

vom 15. Juli 1858.

Gesetz,

die Protokollirung der Viehhändel betreffend, vom 14. Juli 1858.

Preis: 4 Kreuzer.

639) Ein Garten, am Busch'schen Gar­ten gelegen, ist zu verkaufen oder auch zu verpachten. Näheres bei der Erped. d. Bl.

785) Ein Haufen Dünger ist zu ver­kaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl.

875) Ein Triebviertel ist zu verpachten. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

638) Zwei Aecker, am Rodtderg ge- legen, der eine 128, der andere 98 Ruthen haltend, sind zu verpachten. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

830) In Rodheim sind 70 Centner Heu zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Poli­zeidiener Michel daselbst.

N e u e st e

Eisenbahn-Fahrpläne in Taschenformat, per Stück 6 fr., in der Brüh loschen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch).

Vermiethungen.

781) Auf dem Seltersweg ist eine kleine Familicnwohnung, nach der Straße gehend, am liebsten an eine einzelne Person, billig zu vermiethen.________M. Bock, Sohn.

860) Familien-Wohnungen sind zu ver­miethen bei

H. Heichelheim Wittwe, Lindenplatz, dem Einhorn gegenüber.

826) Eine Familienwohnung ist zu ver­miethen und kann sogleich bezogen werden bei________________________L. Klinkel.

842) Eine Familienwohnung ist zu ver­miethen und am 1. Mai beziehbar bei ________Spengler Marx, Marktstraße.

829) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver­miethen bei Louis Benner,

Löwengasse Nr. 120.

Vermischte Anzeigen. Geschäfts-EMmmg.

784) Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit dem 1. April d. I. ein

Putz- und Modemaareu-«gefchäft

eröffne und daß alle in dieses Fach einschlagende Artikel, als: Pariser Blumen und Federn, Bänder, Strohhüte re. in schönster Auswahl bei mir zu haben sind.

Prompte und reelle Bedienung zusichernd, bitte ich um aeneigten Zuspruch.

Gießen, im März 1862. Jeanette Roth, Seltersweg,

im früher S. Hermann'schen Local.

Auswanderer

nach allen Häfen Amerikas befördere ich über Bremen auf den vorzüglichsten, zur Passagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten

Dampf- und Segelschiffen und halte mich zum Abschlüsse von Schiffsverträgen bestens empsohlen.

Carl Spruck,

Wallthorstraße, Lit. A. Nr. 57, Gießen.

797) Ich beehre mich hiermit die Anzeige zu machen, daß ich meinen Gasthof zum Rheinischen Has

an Herrn Louis Schaefer, früher Oberkellner im Hotel Schirmer in Cassel, verpachtet habe, und wird sich derselbe bestreben, Diejenigen, welche diesen Gasthof mit ihrem Besuche beehren, in jeder Beziehung zufrieden zu stellen.

Frankfurt a. M., 1. März 1862.

Wilhelm Schaefer«

Unter Bezugnahme auf obige Anzeige werde ich, nachdem ich den Gasthof zum Rheinischen Hof

übernommen habe, welcher eine große Anzahl comfortabel eingerichteter und schöner Zimmer enthält, mir es angelegen sein lassen, durch prompte und reelle Bedienung von dem mich beehrenden Publikum vollkommenste Zufriedenheit zu erwerben.

Frankfurt a. M., den 1. März 1862.

I^oais Schaefer,

früher Oberkellner im Hotel Schirmer in Cassel.