Ausgabe 
5.3.1862
 
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339) Die Gewerkschaft der Grube Wohlfarth bei Herborn hat uns den Verkauf ihrer Braun­kohlen am hiesigen Platze übertragen.

Da diese Kohlen als in jeder Beziehung vorzüglich bereits bekannt sind, so erlauben wir uns nur die Bemerkung, daß sie bei uns eingesehen werden können, und daß wir solche vorläufig ä 21 fr. per Centner frei in die Wohnung liefern.

Bestellungen können jederzeit auf unserem Comptoir, Neustadt Lit. D. Nr. 120, gemacht werden.

Gießen, im Februar 1862.Franz Peppler & Comp.

504) Die per 1. Zuni 1862 rückzahlbaren Ä)/2procentigen Darmstädter Obligationen vom Jahre 1850 zahle ich zum Course von IOOV2 aus und nehme auch bei Umtausch gegen andere Werthpapiere solche zu diesem Course an Zahlung._________Aron Heichelheim.

h. ». Nr. 407. Vertreter gesucht.

501) Eine der ersten bestrenommirten deutschen Lebensversicherungs-Gesell- schäften, deren Vertretung wenig Arbeit verursacht, und die vermöge ihrer überaus billigen Verwaltung im Stande ist, ausnahmsweise hohe Provisionen zu gewähren, sucht Vertreter für Süddeutschland und die Schweiz.

Hierauf Reflectirende wollen ihre Adresse sub H. B. Nr. 407 franco an die Joh. Chr. Hermann'sche Buchhandlung in Frankfurt a.»M. einsenden.

s Turnverein.

Generalversammlung: Freitag den 7. März,Abends9Uhr,im kleinen Saale bei Herrn Leib.

Tagesordnung : Berichterstattung des Vor­standes.

Der Vorstand des Turnvereins.

I Strohhüte werden von heute an zum Waschen und Färben angenommen und erhalten dieselben gleichzeitig die neueste Fayon

508) Bezug nehmend auf die Annonce der Frau Hch. Pfeil Wittwe dahier in dm beiden Anzeigeblättern Nr. 16 und 18, wonach unsere Geschäftsverbindung wieder aufgehoben ist, sowie auf die früher in Nr. 9 und 10 des Anzeigeblattcs erschienene Bekanntmachung derselben, wonach die Ausstände aus der Geschäftsverbindung sowohl mit ihrem verstorbenen Ehemann, als auch mit ihr selbst (von März 1861 beginnend bis Ende vorigen Monats) nicht an sie, sondern nur an mich zu bezahlen sind, erlaube ich mir die verehelichen Geschäfts-Kunden auf letzteres nochmals besonders aufmerksam zu machen, mit dem Ansügen, daß ich etwa an Frau Pfeil geleistete oder noch geleistet werdende Zahlungen nicht anerkennen, sondern mich nur an die resp. Schuldner hal­ten kann.

Zugleich verbinde ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß der Verkauf von äußerst solid und geschmackvoll gearbeiteten Schuhmacher-Waaren jeder Gattung bei mir durch­aus keine Unterbrechung erleidet, indem ich mit einem sehr tüchtigen und geschickten Meister in Verbindung getreten bin. Billige und reelle Bedienung zusichernv, bitte ich daher um ferneren geneigten Zuspruch.

Gießen, den 3. März 1862. Wilh. Schwall.

A zx »x Behörden. Privaten. Agenturen,

Annoncen von Lehr - Anstalten, Gewerbetrei­

benden U. 8. W.

werden von unterzeichnetem Insertions-Comptoir für 200 deutsche und auslän­dische Zeitungen, über welche auf Verlangen specielle Verzeichnisse gratis zu Diensten stehen, zu Originalpreisen angenommen und prompt besorgt. Das Insertions-Comptoir bietet den geehrten Inserenten die Vortheile der Ersparung von Porto, Postprovisionen für Nachnahme der Beträge, Correspondenzen und anderen Weitläufigkeiten, liefert über jede Annonce Belege und befördert die eingehenden Aufträge täglich. Die Wünsche der Inse­renten , betreffend: Arrangement, Ausdehnung und etwaige Wiederholung der bezüglichen Inserate werden genau berücksichtigt, auch die Interessen der geehrten Auftraggeber in jeder Hinsicht gewissenhaft vertreten.

Die Vortheile, welche bei Ueberweisung von Annoncen durch meine Vermittelung dem inserirenden Publikum zu Statten kommen, mögen durch nachfolgendes kleine Beispiel genügend in die Augen springen.

Eine Anzeige von 10 Zeilen ä 3/4 Sgr. im Nürnberger Correspondent beträgt 7 !/2 Sgr., hierzu Porto hin und her 6 Sgr., Postprovision für die Nachnahme des Betrages 1 Sgr., Belags-Exemplar 1 Sgr., Briefträger für Kreuzband und Brief 1 Sgr., in Summa 16i/z Sgr. Dasselbe Inserat durch mein Insertions-Comptoir vermittelt, würde nur 7^/z 8gr. kogten.

Bei grösseren Inseraten, namentlich bei solchen, welche in verschiedenen Zeitungen beordet werden, ist dieser Vortheil natürlich um so bedeutender.

Bei Aufträgen für mehrere Zeitungen bedarf es stets nur eines (deutlich geschrie­benen) Manuscriptes.

Das Insertions - Comptoir

von Friedr. Bartholomäus in Erfurt

(o03) (Verleger derThüringer Zeitung)

486) Es wird zu größeren Kindern ein braves, nicht zu junges Mädchen, welches gut nähen und bügeln kann, gesucht. Nur

Solche mögen sich melden, welche gute Zeug­nisse aufzuweisen haben. Näheres ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen.

bei_______________I. H. Fuhr.

Zur gefälligen Beachtung.

513) Einem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß Hüte nach neuester Fa<?on umgcändert werden.

Bestellungen werden bei Herrn Bierbrauer Herbert cntgegengenommen und von Woche zu Woche befördert.

Carl Schmidt II., ________________Hurmacher in Friedberg.

Die Nummer 16 des hiesigen An­zeigeblattes wird zu kaufen gesucht. __________Die Expedition.

512) Es wird ein Mädchen, mit guten Zeugnissen versehen, welches Hausarbeit, Waschen und Bügeln versteht und zum Kochen Lust hat, gegen guten Lohn, sogleich oder auch Ende d. Mts., in Dienst gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

467) Ein Junge, welcher das Schlosser­geschäft zu erlernen wünscht, kann sogleich in die Lehre treten. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

498) Es wurde am 10. v. MtS. ein lederner Geldbeutel mit einigem Gelde ge­funden, welches hiermit nochmals veröffent­licht wirk. Der Eigenthümer kann denselben in der Werkstätte des Herrn Schreinermeister Weber abholen.

510) Am verflossenen Sonntage, dem 2. d. Mts., ist mir ein/, Jahr altes weißes Muttcrschwein entlaufen. Derjenige, dem es etwa zugelaufen fein sollte, wolle mir balv Nachricht davon geben.

Wieseck, den 3. März 1862.

Kaspar Schmitt.

Aus zu leih en.

415) 6000 bis 7000 ft können aus­geliehen werden. Durch wen? sagt die Exped. d. Bltts.