Feitgebotenes.
240) Ein gebrauchter, nun überflüssig gewordener Ofen und einige alte gut erhaltene Fenster sind zu verkaufen bei
Andreas Möhl.
241) Transportabele Wttschmangen in eleganter und solider Ausführung, ebenso wirksam, wie die schwersten Färbermangen und doch nur 3 Fuß lang, 1 '/2 Fuß breit und 1 */2 Fuß hoch, durch eine einzige Person leicht zu bediene-n und zu tragen, hält vorräthig zu 30 fl.
H. v. Kügeigen, Fabrikant in Lollar.
129 Kiefern-Stämme von 20 bis 40 Fuß Länge und 6 bis 14 Zoll Durchmesser, sowie
2200 Kiefern-Bohnenstangen, versteigert werden.
Der Anfang mit dem Brennholz wird im Beckerswald gemacht.
Mittags 12 Uhr wird die Versteigerung des Brennholzes im Keunzgesberg, zunächst der Grüninger Grenze, und dann des Stammholzes, welches sich in demselben District befindet, beginnen.
Garbenteich, am 3. Februar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich.
S ch w a r z. '
267) Glaoe-Handschuhe für bevorstehende Batte, das Paar zu 30 kr., sind bei mir vorräthig. S. Flörsheim.
242) Bei dem Unterzeichneten ist ein junges kräftiges Chaisenpferd (Apfelschimmel),
verkaufen.
246) Steinkohlen, beste Qualität, jV
in Alten-Buseck.
frei an die Exped. d. Bltts. gelangen lassen.
Herborn, den 1. Februar 1862, C. Bering.
und Ceylonzimmet, empfiehlt L. Jahreis, am Marktplatze.
i vieh, 2 Pferde, 10 Schaafe, Pferchberech- ! tigung und Brennerei, ist zu verkaufen.
richteten Oefen, empfiehlt
Daniel Wirth.
—““7“—777—7-77----. ,, 77 ...... 77 i 203) Ein Hofgut, bestehend aus circa
?^0) Steinkohlen beste Qualität, so- ^0 Morgen Acker und Wiesen mit 266
w.e trockenes Brennholz , nebst dazu nnge-^aren Obstbäumen, wobei 8 Stück Rind-
j ist dasselbe zugleich Einsteigeplatz für Post- Passagiere. Hierauf Reflectirendc wollen ihre Briefe unter den Buchstaben A. M. porto-
256) Ein noch sehr gut erhaltener großer I Das Hofgut, in welchem eine Gastwirth- Oeconomie-Wagen, sowie mehrere Bohlen schäft betrieben wird, ist im Jahre 1830 neu von Birnbaumholz, sind billig zu verkaufen erbaut, an^ einer Hauptstraße gelegen und bei Schullehrer Leithäuser, I nur 1‘/2 Stunde von Gießen entfernt; auch
268) Schellfische, Laberdan, Hä-. welches sich auch zu leichter Arbeit gut eignen rinao ^ardollon ruMsicke Ström- wird, mehrere vier-, drei-, zwei- und em-
rmge, Sardellen, rum a e ^iro fpänn{ge Lastwagen, sowie ein leichtes halb
lmge, Senf, Capern, Citronen, osim-^^^s Chaischen, aus freier Hand zu dischen Sago, italienische Macarom,! — Tafel-Rosinen und Mandeln, Schwei-, zer, Limburger, Kräuter- u. Parmesan-, Käse, Mir-Picles, Kräuter-Gurken, Perl-Zwiebeln, Johannis-Nüsse, a(te | Sorten Thee und Chocolade, Vanille:
257) Ein Garten am Riegelpfad, frisch gedüngt, ist zu verkaufen. Das Nähere ist in Lit. C. Nr. 176 in der Kaplansgasse zu erfahren.
Hofguts-Verkauf.
266) Die erwartete Sendung Ball-Coiffuren ist soeben eingetroffen und empfehle ich solche zur geneigten Ansicht. — Eine Parthie ältere Blumen zu Masken - Garderoben werden billigst abgegeben. S. Flörsheim.
Vermittlungen.
264) In Lit. A. Nr. 32 in der Hintergasse ist eine geräumige Familienwohnung mit Stallung zu vermiethen und den 15. Februar beziehbar.
265) Erste öffentliche Versammlung für
Union und Krechenverfussung
Donnerstag den 6. Februar, Abends präcis 8 Uhr, im Saaie des städtischen Rathhauses. Vortrag von Herrn Hofgerichtsrath Dr. Kraft über Synodal- und Pres- byterialverfassung. Alle Freunde der Sache sind hierzu bestens eingelaven.
247) Der unterste Stock des Schrei- b e r'schen Hauses auf dem Neuenweg ist zu vermiethen und alsbald beziehbar._________
243) Eine Stube mit Küche und verschließbarem Holzstall ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei
Christina Gerhard, Mühlgasse.
Vermischte Anzeigen. General-Versammlung der Leichenkasse-Gesellschaft.
245) Die Mitglieder der Leichenkasse- Gesellschaft werden hiermit eingeladen, sich Sonntag den 9. Februar, Nachmittags 4 Uhr, im Gasthaus zum Einhorn recht zahlreich einzufinden.
Tagesordnung:
1) Abhör der Rechnung von 1861,
2) Ergänzungswahl des Vorstandes.
Für den Vorstand: Weidig.
Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha.
239) lieber die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im Jahre 1861 kann vorläufig mitgetheilt werden, daß dieselben wiederum sehr günstig waren.
Durch einen Zugang an neuen Versicherungen von 1365 Personen mit 2,603500 Thlr. Versicherungssumme ist der Verstcherungsbestand auf ohngefähr 23550 Personen mit 38,775000 Thlr. und der Bankfonds auf 10,800000 Thlr. gestiegen.
Bei einer Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von etwa 1,820000 Thlr. waren nur 860900 Thlr. für 544 gestorbene Versicherte zu vergüten, welcher Betrag die rechnungsmäßige Erwartung nicht erreicht.
Im Jahre 1862 wird der Ueberschuß des Versicherungsjahres 1857 mit 339189 Thlr. an die Versicherten zurückerstattet, welcher eine Dividende von 29 Procent entspricht. Nach den bereits vorliegenden Ergebnissen werden sich die Dividenden für 1863 auf 33 Procent und für 1864 auf 37 Procent erheben, mithin den Theilneh- mcrn noch größere Vortheile als bisher zu Gute kommen.
Versicherungen werden vermittelt durch:
Friede. Krauskopf in Gießen,
I. C Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld,
-Oskar Ehrhardt in Marburg, Julius Kellner in Wetzlar.
244) Einige Mädchen, welche das Rohrstuhlflechten zu erlernen wünschen, finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung. Das Nähere bei S. Katz en st ein.
263) Es wird ein dunkelblauer seidener Regenschirm vermißt. Der jetzige Besitzer wird gebeten, denselben in Lit. B. Nr. 12 abzugeben.


