191) Eine schöne Auswahl Masken, Gold-, Silber- und Stahl-Quasten, Franzen, Spitzen, Borden und Litzen, Flitter, Wachsperlen re., empfiehlt I. H. Fuhr.
Für Vierbrauer und Verunmnen.
108) Malz- und Saatfrucht-Reinigungs-Maschinen empfiehlt billigst
S. Rumpf,
in Frankfurt a. M.
S)Irt Jnsecten, Schmetterlinge, seltene See- gewächse und Vogelbälge in großer Auswahl empfehlen billigst und bitten um baldige Bestellungen Bieder- mann «$? Ott, bei Herrn August Noll im Stern. (235)
205) Schmiede- und Ofenkohlen vorzüglicher Qualität, per Ctr. 36 fr. frei in das Haus geliefert. Bei Parthien, und namentlich Wagen - Ladungen, beträchtlich billiger. Emil Pi stör.
204) Bröuuer's Fleckcuwusser, namentlich zum Waschen der Glace-Handschuhe, in Gläsern R 20 und 8 kr., undssn Weinflaschen h 1 fl. 45 fr., ächt bei I. H- Fuhr.
i Kreppet,
täglich frisch, bei
August N o l l, im Stern.
135) Ich empfehle mein Lager in:
Herden und Oefen zu Steinkohlen und Holz, sowie Steinkohlen. I. G. D. Bapst.
107) Patentirte Dampfkochtöpfe, welche bei beträchtlicher Ersparniß an Brennmaterial, weit wohlschmeckendere Speisen,
231) Im Verlage von G. G. Lange in Darmstadt ist erschienen: Schwurgerichtsverhandlung gegen G. H. Jacoby, Hofbuchdrucker in Darmstadt, Kegen Vergiftung seiner Ehefrau. Mit Portrait des Angeklagten in Stahlstich. Erstes Heft 15 fr. Die Fortsetzung erscheint täglich, in Bogen h 4 fr.
Vorräthig in der Univ.-Buchhandlung von - Ernst Heinemann.
N e u e ste Eisenbahn-Fahrpläne in Taschenformat, per Stück 6 fr., in der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steinvruckerei (Fr. Ehr. Pietsch).
V e r m i e t h u n g e n.
218) Ein gut moblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei ____________H. Schneid er, B. 35.
210) Zn Lit. A. Nr. 95 auf dem Asterweg ist ein gut moblirtes Zimmer nut Sabi» net auf den nächsten Curs zu vermicthen.
212) Ein freundliches Familienlogis, bestehend in 5 Zimmern mit Cabinct, Küche, Holzstall, verschließbarem Corrikor rc., ist noch in meinem Hause zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Andreas Mo hl.
228) Der von dem Turnverein seither benutzte eingefriedigte Platz des Hauses Lit. B. Nr. 72, Ncucnbäucn , ist von jetzt an anvertweit zu verpachten. — Derselbe eignet sich als 7ä - Morgen großer freier Raum zu einem Niederlageplatz.
Fabriklokal pi vermiethen.
162) Das von dem Straminfabrikanten, Herrn Friedr. Fief aus Frankfurt a. M., seither bewohnte Fabriklokal, die sog. Burg in Grünbcrg, ist entweder int Einzelnen oder auch im Ganzen anderweit zu vermiethen. Sollten sich Liebhaber finden, so kann die Behausung auch verkauft werden.
Grünbcrg, den 15. Januar 1862.
H. M eher IIJ. C h. Pracht I.
Vermischte Anzeigen.
223) Ein Knecht, der mit Pferden umzugehen weiß, kann sogleich eintreten. Bei wem ? sagt. die. Expev. d. Bltts.
Vorlesung von Palleske.
234) Der als Vorleser bekannte Emil Pallcskc aus Weimar wird Sonntag den 2. Februar im hiesigen Clubsaale ein S h a k fp e asssches Drama, dessen Wahl noch Vorbehalten bleibt, zum Vortrag bringen. Anfang präcis 5 Uhr.
Billets h, 30 fr. (für Studirende und Schüler 18 fr.) in der Ricker'schen Buchhandlung.
als -gewöhnliche Töpfe, liefern, empfiehlt Emil Pi stör.
222) Gutes Aepfelkraut, sowie feines Tafel-Gelee, empfiehlt
Carl Münch.
H o fg u t s - Berka uf.
203) Ein Hofgut, bestehend aus circa 50 Morgen Acker und Wiesen mit 266 tragbaren Obstbäumen, wobei 8 Stück Rindvieh, 2 Pferde, 10 Schaafe, Pferchberechtigung und Brennerei, ist zu verkaufen. Das. Hofgut, in welchem eine Gastwirih- schaft betrieben wird, ist im Jahre 1830 neu erbaut, an einer Hauptstraße gelegen und nur 1 Stunde von Gießen entfernt; auch ist dasselbe zugleich Einsteigcplatz für Post- Passagiere. Hierauf Reflectirende wollen ihre Briefe unter den Buchstaben A. M. portofrei an die Exped. d. BlttS. gelangen lassen.
Geschäfts - Empfehlung.
232) Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich ich neben meiner seither bestandenen Instr u menten h andlung, eine Muftkalien- leih anstatt verbunden habe. Der demnächst im Druck erscheinende Musikalien-Katalog wird das Nähere hierüber besagen und mache ich jetzt schon darauf aufmerksam, daß ich Abonnenten jederzeit annehme und gerne erbötig bin, jede weiter gewünscht werdende Auskunft zu erthcilen. Die Bedingungen sind billigst gestellt.
Gießen, den 31. Januar 1862. Justin Eberhardt.
L i e d e r k r a n
236) Da in neuerer Zeit häufigere Anmeldungen ordentlicher Mitglieder in den Liederkranz geschehen; es aber behufs gleichmäßiger Einübung der Festlieder nothwendig erscheint, daß eine fortwährende Aufnahme ordentlicher Mitglieder nicht stattfinde, so sehen wir uns zu der Bekanntmachung veranlaßt, daß Gesuche um Aufnahme als ordentliche Mitglierer res Liederkranzes nur noch bis zum 15 Februar l. I. entgegen genommen, von da ab bis nach dem Sängerfeste aber nicht mehr berücksichtigt werden können.
Aufnahmen außerordentlicher Mitglieder finden nach wie vor Statt.
Gießen, am 30. Januar 1862. Der Vorstand.
(Hierzu zwei Beilagen.)


