Ausgabe 
31.8.1861
 
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Grummetgras - Versteigerung bei der Stadt Gießen.

1937) Montag Ccn 2. und Dienstag den 3. September 1861, von Vormittags 9 Uhr an,

soll das Grummetgras von den städtischen; Wiesen öffentlich versteigert werden, und zwar:

Montag den 2. September

von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthale und Heegstrauch;

Dienstag den 3. September

von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vor­deren und Hinteren Stolzenmorgen, am Altentisch und im Fernewald.

Die Zusammenkunft ist am ersten Tage am Neustadter Thore und am zweiten Tage in den Ochsenwiesen.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 26, August 1861.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ebel.

1989) Donnerstag den 5. September l. I., Nachmittags 3 Uhr,

sollen auf tahiesigem Rathhause die der Christian Meier Wittwe dahier gehörenden Grundstücke aus 6 Jahre verpachtet wer­den , als:

116 mKlftr. Acker auf der Hohleiche,

768 Acker am Gleiberger Weg,

232 Acker rechts der Chaussee,

472 Wiese links der Chaussee,

300 Acker daselbst,

74 Acker daselbst,

180 Acker auf der Hardt.

Zugleich sollen auch die der Jacob Si­mon Wittwe gehörenden Grundstücke aus 6 Jahre verpachtet werden, als:

278 sHKlftr. Acker, auf den kleinen und großen Grasweg stoßend,

540 Acker auf den Hadders«

graben stoßend,

116 Acker im Läufertsrod,

838 Acker am Leihgesterner Weg.

Gießen, den 30. August 1861.

In Auftrag:

C. Wei dig, OrtsgcrichtSmann.

Grummetgras - Versteigerung.

1970) Montag den 2. September l. I., des Vormittags 11 Uhr,

soll das der Gemeinde Trohe gehörende Grummetgras öffentlich an den Meistbieten­den versteigert werden. Der Anfang ist in der Weißburg.

Trohe, am 28. August 1861.

Großherzogliche Bürgermeisterei Trohe. Hammel.

Verpachtung des Gasthauses zum Pfau.

1673) Das in der Nähe der Stadt Gießen gelegene Gasthaus zum Pfau, in welchem seither eine sehr frequente Wirth-

schast betrieben worden ist, wird am 1. Octo­ber 1861 leihfällig und soll durch den Unterzeichneten anderweit verpachtet werden. Pachtlirbhaber wollen sich deßhalb an den­selben wenden. Auch kann dasselbe, wenn sich Äaufliebhaber dazu finden sollten, unter an­nehmbaren Bedingungen verkauft werden. Im Falle Beides bis zum 29. August d. I. aber nicht geschehen ist, so soll dasselbe

Montag den 2. September, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden.

Gießen, den 16. Juli 1861.

In Auftrag:

C. Weibig, Ortsgerichtsmann.

1993) Donnerstag den 5. September l. I, Vormittags,

sogleich nach Beendigung der herrschaftlichen Grasversteigerung, soll das diesjährige Grummetgras von den hiesigen Pfarrwiesen in dem Schieffer'schen Garten dahier ver­steigert werden.

Wieseck, den 29. August 1861.

Lang, Bürgermeister.

1990) Montag den 2. September, Nachmittags 3 Uhr,

soll das Grummetgras von den Wiesen des Herrn Gg. Reiber und noch von mehreren andern Wiesen an Ort und Stelle verstei­gert werden.

Die Zusammenkunft ist am Seltersthor bestimmt.

Gießen, den 30. August 1861.

In Auftrag:

C. Wei big, Ortsgerichtsmann.

G u t s v e r k a u f.

1817) Die Erben ter Fr. I. Dorne- mann's Wittwe beabsichtigen, erbvertheilungs- halber die zu deren Nachlaß gehörigen Mo- unv Immobilien, als:

1) die sogenannte Papiermühle bei Kessel- buch an der Lumda, Kreis Grünberg, nebst den dazu gehörigen in gutem Zustande sich befindlichen Oeconomic- gedäuden,

2) circa 60 Hess. Morgen Aecker, Wie- sen und Gärten, bester Qualität,

3) das vorhandene tovte und lebende Inventar, bei letzterem 2 gute Arbeits­pferde,

4) den diesjährigen Erndteertrag, Montag den 9. September a. c. an Ort und Stelle meistbietend aus freier Hand zu verkaufen.

Dieses Besttzthum, an der Chaussee von Grünberg nach Lollar (Main-Weser-Eisen­bahn - Station) gelegen, und von beiden Orten 2 Stunden entfernt, eignet sich nach seiner Lage und bedeutenden Wasserkraft so­wohl zum Betrieb der Papierfabrikation, als zur Anlage einer Mahl- oder Schneide-Mühle, oder sonstigem Fabriketablisscment; auch kann das Landgut von der Mühle getrennt ver­kauft werden.

Wegen Ertbeilung näherer Auskunft be­liebe man sich persönlich oder in frankirtem Briefe an den Großhcrzoglichen Bürger­meister Weber in Keffelbach, Kreis Grün­berg, oder an den Kaufmann Iul. Kellner in Wetzlar zu wenden.

Feilgebotenes.

1951) Donnerstag den 5. September v. I., Vormittags,

sogleich nach Beendigung der Grasverstci- gerung von den fiskalischen Wiesen zu Wie­seck soll das diesjährige Grummetgras von den ehemals Rathschöff Seipp'schen Wiesen versteigert werden, wovon man Steiglieb­haber hiermit in Kcnntniß setzt.

Gießen, den 27. August 1851.

C. Wcidig, Ortsgerichtsmann.

1994) Donnerstag den 5. September l. I., Vormittags,

sogleich nach Beendigung der herrschaftlichen Grasversteigerung, soll das diesjährige Grummetgras von den Wiesen des Herrn Carl Müller's Erben zu Gießen in dem Schieffer'schen Garten dahier versteigert werden. Wieseck, den 29. August 1861.

Lang, Bürgermeister.

1948) Alle Sorten Frucht-, Mehl- und Kartoffel-Säcke, sowie auch Geld- Säckchen ohne Naht, empfiehlt _______________________L. Iahreis.

1966) Bettladen, Nachttische, Arbeits­tische, Toilettenspiegel, ovale Tische, Commo- sden, Rohrstühle unv dergl., gut und ge- ! schmackvoll gearbeitet, sind zu verkaufen bei Schrcinermeister Zimmermann, i Neuen-Bäuen Lit. B. 71.

i 1981) Schönes Hafcrstroh ist billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. : dieses Blattes.

1947) Weißen und rothen Bur- i gunder - Essig, sowie auch Wein-Essig und Einmach-Essig, empfiehlt

L. Zahreis.

1965) Mein zweistöckiges Wohnhaus nebst Scheuer und Stallung bin ich Willens, Samstag den 5. October, Nachmittags 1 Uhr, auf den Abbruch, oder auch zum Stehen- bleiben, einer freiwilligen Versteigerung aus­zusetzen. Heinrich Wagner II., in Großen-Linden.

Neueste Eisenbahn-Fahrpläne in Taschenformat, per Stück 6 fr., in der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerci (Fr. Chr. Pietsch).

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