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Stadt und den Kreis Gießen.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 2 st. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Giesen bei der Expedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1).
' M L3 Z Mittwoch deu 2«». Mai 2.861.
Brod-' und Fleischpreise vom 29. Mai 1861 an:
4 Pfund Roggenbrod 14 fr. 2 Pfund Roggenbrov 7 fr. 4 Pfund gemischtes Roggenbrov 16 fr. 2 Pfund gemischtes Roggenbrov. 8 fr.) 1 Pfund Hammelfleisch 15 fr.
W t l ich e r T h e i l.
g. . . - ?: An die ■ w»
Großherzoglichen Bürgermeistereien des Rentamts Gießen.
Wir ersuchen Sie, vie Gemeinde-Einnehmer anzuweisen, die den Gemeinden aus der 1860r Forst- und Feldstrafen-Erhebung zukommenden Antheile binnen 14 Tagen an den Zahltagen : Dienstags und Samstags'und längstens am nächsten Gießener Markt- tag, Mittwoch den 12. f. Mts., Vormittags, bei uns in Empfang zu nehmen.
.Gießen, den 27. Mai 1861. Großherzogliches Rentamt Gießen.
Melchior.
5® le = / Gerichtliche und Privat - Bekanntwachunge».
1198) Zuckererbsekreiser, das Hundert zu 24 fr., werden gegen Anweisung der Bürgermeisterei im hiesigen Magazin abgegeben. Gießen, den 17. Mai 1861.
Oroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ' Ebel.
Edictallsdung.
1155) Nachdem der Kaufmann, Jacob Stelzner von hier die Ueberschuldung seines Vermögens angezeigt hat, sy werden dessen Gläubiger hiermit öffentlich geladen, in dem auf den 13, fünftigen Monats, Morgens 10 Uhr, anher angesetzten Termin ihre Forderungen summarisch anzumelven und dem alsbald stattfindenden Güteversuch bet» zuwohnen, wobei die nicht Erscheinenden als dem Beschlüsse der Mehrzahl beitretend angesehen werden, eventuell haben dieselben sich auch über die Wahl eines definitiv zu bestellenden Kurators der Masse, als welcher
Besondere Bekänntmachungen.
Die Vergebung einer Unterstützung aus der Löber'schen Stiftung.
1248) Nach den Bestimmungen des Löber'schen Vermächtnisses ist ein Legat von 150 fl. fällig. Es fann diese Unterstützung diesesmal nur an einen Wittwer vergeben1 werden, welcher Handwerker, hier geboren, hier wohnhaft, wahrhaft bedürftig und von unbescholtenem, Lebenswandel iß. — Verwandte des Stifters haben bei gleichen Ver- hältnissen den Vorzug vor Andern.
Für weitere Anmeldungen wird noch eine Frist voiz 8 Tagen bestimmt.
Gießen, den 26. Mai 1861.
Grcßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. f -, • (£bel.
Forst- und Feldstrafen-Erhebung bei dem Rentamt Gießen.
2253) Die Forststrafen von dem zweiten Quartal und die Feldstrafen von der zweiten Periode l. I. können vom 1. bis 15. k. Mts. an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Kosten, bezahlt werden.
Gießen, den 27. Mai 1861.
Großherzogliches Rentamt Gießen.
Melitzior.
Die Anlegung von Capitalien bei i8 noc der Stadt Gießen. : ni ।
1152) Bei der Stadt Gießen können Capitalien ju(3‘/2 pCt. Zinsen, unter günstigen Bedingungen, immer noch angelegt werden. Gießen, den 14. Mai 1861.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ebel.
vorläufig der Expedient Georg Seng dahier bestellt ist, zu verständigen.
Marburg, am 13. Mai 1861.
« Pilln Kurfürstliches Justiz - Antk''I.
Versteigerungen.
Holzversteigerung im Gießener n j < Stadlwalde.. -j $ 1247) Montag den 3. Juni c., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Hochwarte, Faulerboden, Anneberg und Oberwqld, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, nämlich:
3 Stecken Buchen-Scheidholz, 104-/, „ „ Prügelholz,
152 „ „ Stockholz,
5338 Wellen „ Reisholz,
4 Stecken Eichen - Scheidholz,
27y4 „ „ Prügelholz,
22’/4 „ n Stockholz,
233 Wellen „ Reisholz,
2 Stecken Erlen - Prügelholz,
1 „ „ Stockholz, no9
2% „ Birken-Prügelholz, 3 ,, Aspen- „
545 Lüste Allerleiholz,
1 Fichten-Stamm mit 34 Cubikfuß, 164 Buchen-Stangen „ 58 „


