Ausgabe 
25.9.1861
 
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Anzeigeblslt

für die

Stadt und den Kreis Gießen

77

1861

Mittwoch den 23. September

die Provinzialhauptstadt Gießen:

ff

Brodtate.

j */, Gerste \ % Korn-

Quint

5

4

Wasserweck Milchbrod

1

1

2

4

fr.

20

24

24

28

Ochsenfleisch . .

Kuhfleisch . .

Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . .

Schweinefleisch

Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . . Bratwurst . . . Schwartenmagen. Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . .

//

ff

fr

rr ff ft

Rindsfett.....

Nierenfett . . . . . Schweiüsfchmalz . . . desgleichen ausgelassenes

ff ff ff ff ff

ff

ff

fr.

15

84

17

fr. 17 14 12 10 174 15 10 20 24 18 20 30 26 22

Mchl } bestehend

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 2 fl. Auswärts abonnirt man stch bet allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1),

1) für

Fleischtare.

2) Für die andern Städte Und Ortt des Kreises

ist der Laib Brod und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger.

per Pfund ff ff ff ff

Polizeitaren

für den Kreis Gießen, und zwar:

Pfund

2 / ordinäres

41 Brod aus

ff ft ff ff ff

I gemischtes j % Waizen- und ( . . .

I Brod aus f % Korn-Mehl i bestehend Loth Quint

per Pfund

ff ff

Gerichtliche und Priv at - Bekanntmachungen

Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältniß nicht mehr als 1*/. Pfund Zuaabe befindlich seiü. u

Besondere Bekanntmachungen.

2157) Vom 1. October 1861 an wer­den dahier zur Frankirung der Correspondcnz auch Franko-Couverte in einem größeren und in einem Heineren Formate, und zwar:

zu 2 Kr. mit gelbem Stempel,

zu 3 Kr. mit rosarothem Stempel,

zu 6 Kr. mit blauem Stempel,

zu 9 Kr. mit braunem Stempel, ausgegeben.

Die Stempel enthalten oben die Aufschrift Thurn und Taxis" in der Mitte den Werth in Zahlen, und unten den Werth in Buchstaben. Außerdem ist der Werth und die BezeichnungFranko - Couvert" in einer, schräg über die rechte obere Ecke laufenden und stch am Rande der beiden ent­sprechenden Klappen der Siegel feite fort­

setzenden doppelten Reihe in Perlschrift angegeben.

Auf die Aranko-Couverte finden die für die Freimarken bestehenden Vorschriften An­wendung. Gießen, den 24. September 1861.

Großherzogliches Post-Amt Gießen. Schön.

Deu Rekrutiruugsrath für 1861.

2057) Diejenigen Personen, welche Re­klamationen bei dem vom 14. bis 18. Octo­ber d. I. hier versammelten Rekrutirungs- rathe vorbringen wollen, werden auf das im Anzeigeblatt Nr. 72 ves Kreises Gießen er­lassene Ausschreiben Großherzoglichen Kreis­amts Gießen vom 4. September d. I. noch besonders verwiesen.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ebel.

Besteuerungs-Verhältnisse.

2144) Das Verzeichniß der im Laufe des Jahres 1861 ganz neu erbauten, sowie ver durch Bauveränderungen im Werthe er­höhten oder verminderten und der ganz ab- gegangenen Wohnhäuser und Gewerbsan- lagen, endlich das Verzeichniß der seit dem 1. August 1860 bis Ende Juli 1861 vor­gekommenen Culturveränderungen liegt auf hiefigem Rathhause

vier Wochen lang

zur Einsicht dtr Betheiligte'n offen.

Gießen, den 23. September 1851.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße« Ebel.