Fremden-Register vom 18. bis 20. November 1861.
I n v e n Gasthäusern.
Jm Einhorn: Hr. Boron v. Kuntz, RittergukSbes. v. Posen; Hr. Baron v. Heilenbach, Offiz, v. Gotha; Hr. Seibert, Reut. o. Lüttich; Hr. Confiantin, Fabrik. v. Paris; Hrn. Privat!. Schrober v. Lippstadt u. Schindler v. Berlin; Fr. Beck in. Locht, v. Hamburg; Hr. Hoffniann, Oberpost-Revis, o. Frankfurt; Hr. Baron v. Gündelbach, Major v. Stockholm ; Hr. Baron v. Engelhardt, Rent. v. Brussel; Hrn. Kaust. Emberdt v. Erfurt, Sturm v. Nordhausen, Holdhausen v. Cvin, Siefferd o. Mainz, Helfrich v. Rinteln, Schäffer v. Elberfeld, Eonrad o. Mannheim, Dippel o. Dresden, Seiserth i). Mühlhausen, Frey manu v. Alzey, Barthmann v. Cassel, Uhley v. Zürich, Kern v. Straßburg, Beckdorf o. Iserlohn, Schönstein v. Posen u. Wolf v. Frankfurt.
Jm Rappen: Hr. Freudenberg, Fabrik. v. Wesel; Hr. Neumann, Dort. v. Rohden; Hr Güthel, Privatm. v. Basel; Hr. v. Rothenhan, Gutsbes. a. Bayern; Hr. v. Mandern, Rent. a. Westphalen; Hr. Herrwig, Hüttenbes. v. Godclshcim; Hr. Kling, Zahnarzt v. Hanau; Hr. Baron v. Wenkenhof, Kammerhr. v. Berlin ; Hr. Metz, Hofger.-Advoc. b. Darmstadt ; Hrn. Kaust. Wagner y. Lippstadt, Schröder v. Münden, Miltz ». Göhl, Thomas y. Kehl, Jüngst v. Ilmenau, Lehnhardt v. Wettenbnrg, Hirsch v. WolsShagen, Weil v. Herborn, Großmann v. Warburg, Kramer v. Magdeburg, Oltmann v. Dresden, Frick v. Jena, Emannel v. Straßburg, Andre v. München, Küchier v. Offenbach, Landmann v. Lauterbach, LeerS v. Heidelberg, Braun v. Frankfurt, Beckmann v. Sluttgart, Schneider v. Butzbach, Ring o. Augsburg, Neugaß v. Hannover, Schütter v. Hemmelingen, Schloß v. Cassel, Schade v. Erfurt u. Boom v. Bremen.
Im Prinz Carl: Hr. Hemenhof, Hopfenhndlr. v. Bamberg. Rukau, Privatm. v. Wiesbaden; Hr. Laurent, Schausp. v. Hamburg'. Birnböck, Dr. ined. v. Würzburg; Hr. Eggert, Ingen, v. Düren« Sonner, Branmstr. v. Augsburg; Hr. Ferste, Fabrik, v. Goldberg' i' Kinzebach, Bergw -Berw. v. Wetzlar; Hr. v. Wessendorf, Legat.-Raih, Mecklenburg; Hr. Nehrkorn, Privatm. v. Meiningen; Hr. Hatry, ■gay v- Pillkalen; Hr. Martens, Gutsbes. v. Wettringen; Hrn. Kaust.
v. Mainz, Burckhardt v. Hanau, Folz v. Mainz, Hallwig u. Guckenheim, Braunschweig, u. Henneger u Mayer v. Frankfurt.
In der Sonne : Hr. Fischer, HandelSm. v. Hartmannsdorf; Hr. Schloff, v. Zweibrücken; Hr. Kratzei, Gärtn v. Toledo.
In der Rose : Hrn. Handels!. Paul v. Großen-Eichen, Greif v. Häuser v. MonShausen u. Leydhecker v. Frankfurt; Hr. Weber, Feldw. Darmstadt; Fr. Kreuter v. Ofleiden.
In den Privathäusern.
Bei Hrn. EliaS Meier: Hr. GernSheimer, Kaufm. v. Hanau. _ Bei Hrn. Bäckermstr. Wilh. Lvber: Hr. Münch v. Wetzlar.
Geld-CourS vom 20. November 1861.
Pistolen ....
fl.
9. 37-38
Engl. Sovereigns
a. 11. 48-52
bitte Preußische
9. 54;-S5z
Preuß. Thaler .
Holl. 8. 10 Stücke
ff
9. 42;-43 z
ä Franken-Thlr.
tf — —
Ducaten ....
5. 32-33
Pr. Caff-Scheine
„ 1.
20 Frankenstucke
9. 19-20
Dollars in Gold
Die Feldmäuse und deren Vertilgung.
(Fortsetzung.)
Andere verursachen mehr Schaden, als Nutzen; das thut der mordlustige Habicht (Hühnergeier, falco palumbarius), der erklärte Feind der Tauben, Hühner, Enten, Fasanen und aller möglichen kleinen Vögel, der Sperber (falco nisus), der namentlich den kleinen Singvögeln nachstrebt und dessen größeres Weibchen auch Tauben, Rebhühner und Hofhühner stößt, der Edel falle (falco peregrinus), der niemals Säugethiere, aber Tauben, Rebhühner und Wildhühner fängt.
Am meisten versündiget- wird sich aber an den Nachtraubvögeln. Wo man einer armen Eule habhaft werden kann, da wird sie ohne Barmherzigkeit getödtet, und es gibt doch kein Geschlecht unter den Raubvögeln, das so eifrig und nachdrücklich an Verminderung der Mäuse arbeitet, wie die Eulen, welche die Natur, indem sie ihnen den sanften, unhörbaren Flug verlieh, so recht dazu geeigenschaftet hat, die zur Nachtzeit vorzugsweise geschäftigen Mäuse zu erhaschen. Es ist besonders die Schleiereule (strix flammea), die nicht genug in Schutz genommen werden kann. Könnte die Schleiereule bei Tag jagen, so würde man sich durch den Augenschein davon überzeugen, wie groß die Masse der von ihr gefangenen Mäuse ist. Hat sie Junge, so bringt sie ihnen alle 10—12 Minuten eine Maus. Das Gewölle der Schleiereule (die von ihr ausgespieenen Haarballen) enthält oft die Knochen von 6—7 Mäusen. Es ist überflüssig, die Eulenarten besonders aufzuführen. Sie sind sämmtlich nützlich und daher zu schonen und zu schützen. Nur der einzige Uhu, der in unser» Gegenden nur selten vorkommt, ist dem Wildstand nachtheilig , da er Hasen und junge Rehe angeht.
Auch die Vögel aus der Ordnung der krähenartigei müssen gegen die gewöhnlichen Verfolgungen in Schutz genonum werden; so die Saatkrähe (corvus frugilegus); wohl thul sie zuweilen an den keimenden Saaten einigen Schaden, doch nm, wenn sie keine thierische Nahrung, ihre Hauptkost findet, und dies« Schaden macht sie dadurch, daß sie eine Unzahl von Engerlingen, Schnecken, auch Mäusen re. vernichtet, wieder gut. Dasselbe gib von der sehr nützlichen Dohle (corvus monedula).
Was den Kolkraben (corvus corax), den gemeinen Raben (corvus corone), die Elster (corvus pica) betrifft, se ! sind auch diese eifrige Mäusevertilger; leider vernichten sie ab« eine Menge Nester der nützlichen kleinen Vögel: Zu dem gch i der, übrigens bei uns nur seltene Kolkrade junge — und wie man sagt — in Gemeinschaft mit andern seines Gleichen selbs! alte Hasen an.
Wir sagen es noch einmal, schonet und schützet diese eure j Bundesgenossen und Gehülfen. Machet sie euch dienstbar in starken , Haufen. Zürnet ihnen nicht gleich, wenn sie sich ihren geringen । Lohn von den Gütern nehmen, die sie euch schützen und darum i vermehren helfen. Sie säubern das ganze Jahr hindurch eure i Aecker und bringen viel vor sich. Ihr allein, ohne diese Bundesgenossen, seid mit euren künstlichen Mitteln nicht im Stande, die i Feinde euerer Saaten zu vernichten.
Was nun diese künstlichen Vertilgungsmittel an- । langt, so wollen wir euch aus der großen Anzahl der zu m- ! schiedenen Zeiten empfohlenen nur die praktisch ausführbarsten und i erprobtesten anzeigen.
(Fortsetzung folgt.)
Main-We/er-Eisenbahn-Frachtbriese
sind vorräthig und zu haben in der
Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen, Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.
Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.


