2627) Künftigen Montag, den 25. r. Mts-, sollen im Gießener Stadtwalde, Districten Tanne, Neumark, Zollstockswäldchen re-, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werken, als:
1 Stecken Eichen-Scheidholz,
1'4 „ » Prügelholz,
2'/4 „ „ Stockholz,
100 Wellen „ Reisholz,
81’4 Stecken Kiefern-Prügelholz,
43’4 „ „ Stockholz,
4900 Wellen „ Reisholz,
725 „ Fichten- „
Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Trieb.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist bis 1. April 1862.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werken ersucht, dies den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 19. November 1861.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. B. v. B.:
Weidig, Beigeordneter.
2625) Samstag den 23. November 1861,
5) 15 Wagen verschiedener Sorte: schwere vierspännige mit 6, 5 und 4 Zoll breiten Rädern; leichtere dreispännige mit 4 Zoll breiten Rädern; zweispännige mit 2 Zoll breiten Rädern; sowie 5 einspännige mit ebenfalls 2 Zoll breiten Ravern;
6) schwere und leichte Ketten, Winden und Hemmeiscn, verschiedene Wagen-Bohlen und Leitern u. s. w.;
7) 4 starke, noch wenig gebrauchte Stein- schliticn.
Bemerkt wird noch: Unter den Pferden befindet sich ein gutes tragbares, sowie
einige gute Fohlen. St Uten, und ferner zwei egale Hengste, einer 5, der andere 7 Jahre alt, Schweißfüchse, Westfälischer Ra^e. Die Pferde sinv fromm und können sowohl als Chaisen- wie auch als Arbeitspferde benutzt werden. Die Wagen sind von mir fast alle in den letzten Jahren neu gebaut worken und befinden sich in einem sehr guten Zustanve. Dieselben sind alle von besonders guter Gangart.
Kaufliebhaber ladet ergebenst ein
C. Vertilg.
Herborn, 12. November 1861.
Feilgebotenes.
2622) Eine neue Sendung Capuzen, FanchonS, Aermel, Kragen ic., sowie eine Parthie schöne Winter-Handschuhe, habe ich erhalten und empfehle solche zu billigen Preisen. I. H. Fuhr.
i Carl Tippell,
große Sandgaffe Nr. 7 in Frankfurt a. M., empfiehlt sein Lager russischer Winterschuhe, sogenannte
Nachmittags 1 Uhr,
sollen bei der Wohnung des Wirth Zörb dahier:
circa 400 Acpfelstämmchen und
„ 100 Birnstämmchen
an den Meistbietenden versteigert werden.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden um Bekanntmachung dieser Versteigerung ersucht.
Gießen, den 19. November 1861.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V. d. B.:
Weidig, Beigeordneter.
2498) Donnerstag den 21. d. Mts.,
des Vormittags um 10 Uhr,
sollen auf dem hiesigen Rathhaus circa 15 Malter Korn und 35 Malter Hafer gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Rodheim, am 14. November 1861.
Der Kirchenrechner:
_________________________Chr. Miche l.
Pferde- und Wagen-Verkauf.
2597) Freitag den 22. d. M t s., des Morgens 10 Uhr anfangend,
beabsichtige ich Hierselbst bei meiner Wohnung meine zum Bau der Cöln-Gießener Eisenbahn benutzten Pferde und Wagen gegen dreimonatlichen Zahlungsausstand durch das Meistgebot zu verkaufen. Es kommen zum Verkaufe:
t) circa 20 Stück gut gehaltene kräftige Arbeits-Pferde mit vollständigem Leder- geschirr ;
2) ein fehlerfreies einspänniges Chaisenpferd, 6 Jahre alt (Apfelschimmel), nebst Geschirr und Reitsattel;
3) ein leichtes, halb verdecktes, in gu- tem Zustande befindliches einspänniges Chaischen;
4) ein eleganter leichter einspänniger Schlitten , noch fast neu;
Moscows, welche die Füße gleichmäßig gegen Kälte und Feuchtigkeit schützen. Es ist dieser Schuh allen Denjenigen zu empfehlen, die an kalten Füßen und den daher rührenden Uebeln leiden. Herrenschuhc kosten 1 fl. 30 fr., Damenschuhe 1 fl. 12 fr. Geneigte Aufträge werden bei Einsendung eines Maaßes der Fußlänge, unter Nachnahme des betreffenden Betrages sofort sorg faltig st ausgeführt.
2621) Puppenköpfe und Gestelle, sowie eine Parthie geschmackvoll gekleidete Puppen, empfiehlt billig I. H. Fuhr.
3 2612) Dem Wunsche gemäß bezeuge ich hiermit, daß ich bei einem sehr
lange anhaltenden schmerzlichen Rheumatismus in der Lende mich der Waldwolle £ anhaltend bedient habe, und diese als das einzige der verschiedenen angewandten
3 Mittel gefunden, das mir nicht blos Linderung, sondern gänzlich Heilung verschafft oj hat, wobei ich denn noch bemerken muß, daß man bei Heilung des Uebels die o< Waldwolle nicht gleich fortlaffen, sondern noch einige Wochen, nachdem der Rheu- 8 Z matismus gehoben, gebrauchen muß.
Königsberg in Pr., den 21. September 1861. >0
(L. S.) Graf zu Eulenburg, Königl. Preuß. General.
Daß Die dem Herrn General Grafen von Eulenburg gelieferten Waldwoll- 3 4 waaren von mir stets aus der Lairitzischen Waldwollwaaren-Fabrik in Remda am io 3 Thüringer Walv bezogen wurden, und ich auch fernerhin nur diese Waaren^ 3 führen werde, und solche im allgemeinen Interesse bestens empfehlen kann, bestätigt g hiermit Gustav Pohl, Kaufmann. >o
5 Königsberg in Pr., Ende September 1861. £
Ein Haupt-Depot der Lairitzischen Waldwoll-Erzeugnisse befindet sich in Gießen bei Herrn Ph. Schlatter.
Preis-Courante, Zeugnisse und sonst Näheres gratis.
ß Tasel-Clamere von Nußbaumholz, 6% Octav, nach der neuesten Construction, ä 250 und 264 fl.; Pianinos von Palisanderholz, 7 Octav, a 350 fl.; sehr elegante mit Metall-Einlagen verzierte, a 440 fl., empfiehlt A. H. Soltau, Pianoforte-Fabrikant,
in Frankfurt a. M.
2593) Mofel-Bienenhonig, oftin-! bischen Zuckersyrup und belgischen! Obsthonig empfiehlt j
L. Jahreis, Marktplatz, \
2602) Gummischuhe, Prima-Qualität, von jeder Größe, empfehle ich zu den billigsten Preisen.
L. Kohlermann, am Wallthor.


