Ausgabe 
20.4.1861
 
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haare Zahlung, zum Besten der Unter­stützungskasse für niedere Bedienstete, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden.

Gießen, den 13. April 1861.

Der Großherzogliche Bahnhofs - Inspektor: ________ Hochgesand._________

635) Dienstag den 7. Mai, Nackmittags 2 Uhr,

soll auf dahieffgem Rathbause das Grund- stück der Friedrich Möhl Fr. S. Frau:

Flur 28 Nr. 34 mit 78 Klftr. Acker am Altenfeld, auf das Bruch, 2. Klasse, Flur 28 Nr. 35 mit 78 Klftr. daselbst, unter den bei der Versteigerung alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 22. März 1861.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel.____________

836) Da der Wirth Friedrich Noll und dessen Kinder sich entschlossen haben, die ihnen zusteheneen Immobilien einer frei- willigen Versteigerung auszusetzen, so wird hierzu Termin der Versteigerung auf Dienstag den 23. April, Nachmittags 2 Uhr,

auf dahiesigem Nathhause bestimmt. Be­merkt wird, daß in der Hofraithe schon länger als 40 Jahren eine Wirtbschaft mit gutem Erfolg betrieben worben ist, als: Flur Nr. DÄlftt.

i/S24 25 Hofraithe, bestehend in

Wohnhaus, Scheuer, Stal­lung und Nebcnbau, mit y , 14 Grabgarten bei der Hof­

raithe,

27i37u-i3s 593 Acker am Hasenköppelsweg, 27/i57u-i5s 116 Wiese am kleinen Steinweg, »y, 312 Acker am Grüninger Pfad,

sy8° 551 Acker bei der alten Sanb- kaute, mit Korn bstaamt, 33/ u 287 Garten am Nahrungsberg, dem Busch'schen Garten gegenüber.

Gießen, den 11. April 1861.

In Auftrag der Eigcnthümer: C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

Die Vergebung von Fuhren und Handarbeit bei der Stadt Gießen. 928) Montag den 22. April 1861, des Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause: Fuhrenarbeit, veranschlagt zu 72 fl. Handarbeit, 45

an den Wenigstfordenden vergeben werben.

Gießen, den 19. April 1861.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________D. Ebel.___________ 891) Montag den 6. Mai c., Morgens von 9 Uhr ab, werden in dem hiesigen Stadtwalbe 6000 Gubikfuß Eichcn-Stammholz öffentlich ver­kauft. Es sind baruntcr Stämme bis zu 45 Fuß Länge und 280 Fuß Eubikgchalt. Diejenigen, welche Mühlenwellen, reifes

Tischler-, Küfer- und Bauholz jeder Art suchen, werden auf diesen Verkauf, sowie darauf aufmerksam gemacht, daß gute Ab- suhrwege vorhanden seien und sowohl die Chaussee von Wetzlar nach Koblenz, als die schiffbare Lahn zum Weitertransport benutzt werden können.

Braunfels, den 14. April 1861.

Der Bürgermeister:

Nuvcrmann.

Versteigerung von Eichen-Spiegel­rinde.

800) Am Donnerstag, den 25. v. Mts., Vormittags 11 Uhr,

soll im Herzoglichen Hause zu Wetzlar die Lohnutzung aus folgenden Schlägen meist­bietend versteigert werden:

1) Aus dem Schlage beim Forsthaus Stoppelberg, abgeschätzt zu 350 Ccntnern.

2) Aus dem Schlage Hafengartcn der Försterei Salzböden bei Frohnhausen, abge­schätzt zu 60 Gentnern.

Krofdorf, den 8. April 1861.

Der König!. Oberförster:

v. B o d e l s ch w i n g h.

Arbeitsversteigerung zu Eberstadt.

812) Montag den 22. V. Mts., des Vormittags um 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Eberstadt folgende Arbeiten an die Wenigstnehmenden versteigert werben.

I. An Den Schulgebäuden: Maurerarbeit, veranschl. zu 13 fl.kr. Zimmerarbeit, 4

II. Wasserleitungen und Brunnen: Brunnengräberarbeit, veran­

schlagt zu.....15 fl. 36 kr.

III. An Brücken und Straßen in und außerhalb des Orts:

Pflasterarbeit, veranschl. zu 91 fl. kr. Steinbrechen, Fahren, Setzen,

Schlagen re., veranschl. zu 70 Planirarbeit, 34

Eberstabt, am 6. April 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstabt.

I. A.:

Görlach, Beigeordneter.

Holzversteigerung im Oppenröder Gemcindewalde.

929) Donnerstag den 25. April d. I., Vormittags 9 Uhr,

sollen im hiesigen Gemeinbcwalbe, Distrik­ten Grünchen und Forst:

1) 21 Stecken Navel-Prügelholz,

2) 35/, Siockholz,

3) 3900 Wellen Rcisholz,

4) 50 Nadel- und Fichten-Baustämme

von 30 bis 60 Fuß Länge und 5% bis 11 Zoll Durchmesser, 1097 Gudikfuß enthaltend,

i 5) 2179 Nadel-Stangen,

6) 688 Bohnenstangen,

öffentl ch meistbieienb versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist im Districi Grün­chen. Das Holz ad 13, 5 unv 6 liegt

nahe an der Grünberger Ghauffee, der Lep- permühle gegenüber.

Oppenrod, am 18. April 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod.

Weis.

Holzversteigerung.

892) In dem Fürstlichen WaldeWin­delbach" werden nachstehende Holzsortimente meistbietenv versteigert:

1) Mittwoch den 1. M ai b. I.: 25 Stecken Buchen-Scheibhvlz, 39 Stamm-Prügel,

15 Eichen-Scheiv-r u. Prügclholz,

55 Buchen- u. Eichen-Stockholz,

3950 Wellen Reisholz,

31 Stämme Eichen-Bau- und Wagner­holz von 1374 Gubikfuß.

Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im schwarzen Loch.

2) Donnerstag den 2. Mai d. I.: 69 Stecken Buchen-Scheicholz, I. Klasse, 6 Eichcn-

38 Buchen-Prügelholz,

17 Eichen-

99 Buchen- u. Eichen-Stockholz,

3350 Wellen Reisholz,

36 Eichrn-Stämme von 2573 Gubikfuß,

11 Buchen- 538

5 Erlen-Stämme 191

Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Kohl­boden.

Bei entsprechender Bürgschaftsleistung wird Zahlungstrist bis Martini l. I. bewilligt.

Hohensolms, ben 10. April 1861.

Der Fürstlich Solms-Lichische Oberförster: Münch.

Holzversteigerung zu Crumbach. 866) Montag den 22. April l. I-, Vormittags 10 Uhr, kommen in ben Malbungen ber Kirche und Pfarrei Crumbach zur öffentlichen Ver­steigerung :

1) im Distrikt Tiefenstruth: 307 Stecken Nadelholz - Rester, größten- theils zu Bohnenstangen tauglich;

2) im Distrikt Wilsberg:

4 Stämme Eichen-Bauholz, / 604 Cbkfß.

33 Radelholz, s enthaltend,

6 Stecken Nabel-Scheidholz, 2 Prügelholz,

9 Stockholz,

34 lt Reiser.

Bei genügender Bürgschaftsleistung wird Creeit bis Martini 1861 gegeben. Der Anfang wirb in bem Distrikt Tiefenstruth gemacht. Crumbach, am 15. April 1861. Der Kirchenvorstand.

I. A.:

G. Linck, Kirchenrechner.

Holzversteigerung.

910) Dienstag ben 23. April,

Morgens 8 Uhr, wird in dem Großen - Linbener Gemeinde- walbe nachverzeichnetes Holz versteigert: