Ausgabe 
17.4.1861
 
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Vermiet-kn,gen,

879) In 8it. A. Nr. 33 ist ein möblir- tes Zimmer mit Cabinel zu vermiethen.

880) In der Nähe der Realschule ist «ne Stube an einer! Realschüler zu ver­miethen ; auch kann aus Verlangen die Kost gegeben werden. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________________________"

876) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver­miethen bei

H. H o ch stät ter Wittwe.

872) Eine möblirte Stube ist zu ver­miethen bei Lehrer S. Mayer,

Neuenbäuen.

873) Zwei möblirte Zimmer, das eine mit Cabinet, sind zu vermielhen.

Kirchenplatz, Lit. A. Nr. 23.

863) Eine freundlich möblirte Stube, in gesunder, freier Lage, ist zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

827) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi­net ist zu vermiethen bei

I. Becker, Neuenweg.

816) Ein möblirtes Zimmer mit Eabi- net ist zu vermiethen am Astcrweg Nr. 79.

122) Eine Familienwohnung ist zu ver­miethen und alsbald zu beziehen bei

Peter V o g t I.

815) In der Marktstraße, Lit. D. Nr. 31, ist ein freundlich möblirtes Zimmer, nach der Straße gehend, zu vermielhen und so­gleich zu beziehen.

803) Auf dem Seltersberg ist für einen einzelnen Herrn ein schönes möblirtes Zim­mer mit Cabinet zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

851) In Lit. D. Nr. 79 in der Mühl- gasse ist ein kleines Logis zu vermiethen.

839) Ein schönes möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Georg Herbert,

vor dem Neustädter Thor.

Vermischte Anzeigen

Turnverein.

886) Nächsten Freitag, den 19. d. M., Abends 8 Uhr:

allgemeine Versammlung

im Säälchen des Herrn August Noll auf der Mäusburg.

Tagesordnung: 1) Berichterstattung des Vorstandes, namentlich hinsichtlich des beabsichtigten Turnhallebaues und des Som­merturnens; 2) Berichterstattung über de» Mainzer Turntag; 3) Vorstandswahl.

Der Vorstand.

881) In einem hiHgen Handlungshause ist eine Lehrlingsstclle offen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

Warnung.

865) Ich Endesunterzeichnete bringe hier- mit wiederholt zur öffentlichen Kennt­nis, daß meine Mutter Louise, geborene Balser, Wittwe des Dachdeckermeisters Phi­lipp Schwalb zu Gießen, nach testamenta­rischer Verfügung blos das Nießbrauchsrecht des vorhandenen Vermögens ausübt und keine weitere Ansprüche dieserhalb mehr zu machen hat; ich fühle mich daher verpflichtet, dem Publikum diese Anzeige zu machen, mit dem Hinzufügen, daß ich für Schulten mei­ner Mutter, wie auch für die meines Bru­ders Ernst Schwalb, nicht mehr haften werde, sie mögen auch Namen haben, wie sie wollen, und muß daher bitten, wich mit weiteren Anforderungen dicserhalb zu ver­schonen. Johannette Schwalb, verehelichte Cuntz.

804) Da sich in hiesiger Statt das Gerücht verbreitet hat, als sei ich auswärts beschäftigt, so erlaube ich mjr die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mein Geschäft hier nach wie vor fortbetreibe. Indem ich mich daher in allen dahin gehörenden Ar­beiten bestens empfehle, verspreche ich alle die mir zu Theil werdenden Aufträge auf das Pünktlichste und Reellste auszuführen.

Gg. Ruckstuhl, Zimmermeister, Mühlgaffe, Lit. D. Nr. 79.

875) Ein Mädchen aus der Umgegend, aus braver Familie, im Alter von 17 bis 20 Jahren, welches nähen kann und sich auch häuslichen Arbeiten unterzieht, wird in Dienst gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

882) Ein Studiosus der Mathematik und Naturwissenschaften erbietet sieh zu Pri­vatunterricht in der Mathematik und den verwandten Fächern. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

Kunst-Notiz!

888) Die hier anwesende Kunstreiter­gesellschaft der Gebrüder Stark hat schon bei den ersten Vorstellungen alle Epwartunge» des Publikums weit übertroffen, das beweist der große Applaus, znit dem noch jede» einzelne Mitglied derselben begrüßt wurde, und man kann mit vollem Rechte sagen, jedes Mitglied spielt meisterhaft, wie wir es in den größten Städten noch nicht ge­sehen haben; ebenso verhält es sich mit der Pferdedressur. Aber leider scheint hier das Vorurtheil vorzuherrschen, daß man in einem Saale solche Künste nicht produeiren könne und, offen gestanden, wir staunten selbst nicht wenig, in dem großen Leib'schen Saale einen herrlich eingerichteten und beleuchteten Cirkus finden, wo solche Künste aufgeführt werden können, was in der hiesigen Reit­bahn, wegen der Höhe, die hierzu bean­sprucht wird, nicht möglich gewesen wäre.

Möge diese wackere Gesellschaft auch hier diese Anerkennung finden, die ihr in größe­ren Städten und hier weit geringeren Künst­lern zu Theil ward.

Mehre Kunstfreunde.

Die Nummer 26 des hiesigen Anzeige- blatteS wird zu kaufen gesucht.

Die Expedition.

887) Ein armes Dienstmädchen verlor am Sonntag durch die Stadt nach dem Busch'schen Garten 3 fl. in einem kattu­nenen Beutelchen. Der redliche Finder Wird gegen Belohnung um Rückgabe an die Ex­pedition dieses Blattes gebeten.

862) Der hiesige Local-Gewerbverei» wünscht ein geräumiges Helles Zimmer, wen» möglich mit einem Cabinet, zu miethe». Anmeldungen bittet man an Herrn Bauauf­seher Schäcker oder A. Balser gelangen zu lassen.________________________________________

878) Ein junges Schwein, weiß von Farbe, hat sich Freitag den 12. d. Mts. in der Nähe von Klein - Erda verlaufen. Der Wiederbringer desselben erhält eine gute Belohnung.

Johs. Dönges, in Klein-Erda.

864) Ein Küfergeschirr, oder auch Theile i eines solchen, wird zu kaufen gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. ...... , . , , , ...... 's Circus der Gebrüder Stark.

Schauplatz im Saale des Herrn Leib.

Mittwoch den 17. April: Außerordentlich große Vorstellung in der höheren Reitkunst und Pserdedressur.

Zum Beschluß heute zum Erstenmale:

Die ^epreOrten, oder: Das russische Douchesiad. Große komische Pantomime. Anfang ^28 Uhr.

Hierzu laden ergebenst ein: Gebrüder Stark.

Morgen, Donnerstag: Große Vorstellung.