Ausgabe 
16.11.1861
 
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2591) Der mittlere Stock meines Hauses, nebst allen dazu gehörigen Räumlichkeiten, ist zu vermiethen und kann Anfangs Februar k. I. bezogen werden.

C- K. Worms Wittwe, ________________vor dem Waüthor.

2317) Im Gasthaus zum Hirsch ist das von Herrn Hergenhahn bisher bewohnte Logis durch dessen Wegzug ander­weit zu vermiethen und Anfangs Januar k. I-, auf Verlangen auch früher, zu beziehen.

Vermischte Anzeigen.

Gabelsberger Stenographen-Verein.

2604) Mittwoch den 20. November, Abends 7 Uhr,

beginnt der stenographische Unterricht in der Aula.

2518) Meinen verehrlichen Kunden und Freunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich das von meinem verstorbenen Manne betriebene Schuhmachergeschäft nach wie vor fortbetreiben werde, und bitte ich daher, ras demselben seither geschenkte Zutrauen auch auf mich übergehen zu lassen. Für gute Arbeit und solide Behandlung werde ich stets be­sorgt sein.

Wilhelm Löber Wittwe, wohnhaft bei Herrn Chr. Loder in der Neustadt.

2585) Am verflossenen Mittwoch, dem 13. d. Mts., wurde auf dem Wege von dem Marktplatze vor dem Neustädter Thor über Vie Schoor nach dem Bahnhofe zu eine Brieftasche mit mehreren Bildern, mit dem Namen A. Blecher aus Nieder-Dieten gezeichnet, verloren. Der redliche Finder wird ersucht, solche gegen eine gute Be­lohnung an die Exped. d. Bltts. abzugeben.

§ Erstes Coneert

im Winter-Abonnement,

Donnerstag den 21. d. Mts., um 6 Uhr im Clnbsaale, unter gefälliger Mitwirkung der Pianistin Fräulein von Pfeilschifter aus Darm- stadt und des Bassisten Herrn Hill aus Frankfurt a. M.

Der Saal wird um 5 Uhr geöffnet. Der Eintritt findet für Jedermann nur gegen Vorzeigung der Karte statt, und ist der Vereinskiener hiernach wiederholt bedeu­tet worden. Die Eoncertdirection.

Liedevkvernz.

2569) Sonntag, am 17. November 1861, von Abends 6 Uhr an, findet für sämmtliche Mitglieder des Licderkranzes und deren Angehörige int Saale des Prinzen Carl eine

Grsangsuntkrhaltung

Statt, wozu die außerordentlichen Mitglieder des Vereins hierdurch freundlich eingeladen werden.__Der Vorstand.

Ziehung am TO. und TI November.

grosse Staats-Hewiime Perfoofiiim.

2424) Gewinne: fl. 200,000, 100,000, 30,000, 30,000, 85,000, 80,000, 15,000, 18,000, 10,000, 3000, 4000, 3000, 2000, 117mal 1000, lllmal 300, 6333tnal 100 etc. Bei diesen Verlosungen sind nur 28,000 Loose beiheiligt, wovon 14,800 Loose Gewinne erhalten müssen; ausserdem erhält jedes Loos, welches ohne Gewinn herauskommt, ein Freiloos zur ersten Ziehung der nächsten Verloosung. Bei dem unterzeichneten Loose-Haupt-Depot wer­den die günstigsten Zahlungsbedingungen gestellt; schon gegen Einsendung von 5 fl. für ein ganzes l<oos, 8 fl. 30 kr. für % iLoos, 1 fl. 15 kr. für/4 Loos werden die Original-Iioose überschickt.--

Die Ziehungslisten werden pünktlich zugesandt, und die Gewinne so gleich ausbezahlt. Verloosungspläne und jede beliebige Auskunft werden gratis & franco geliefert. Man beliebe sich desshalb direct zu wenden an

Anton EBorijr, Banquier in Frankfurt a. M.

Der Betrag kann pr. Postvorschuss erhoben werden. Auch Briefmarken werden an Zahlung genommen.

2527) Im Verlag des Bibliographischen Instituts in Hildburghausen erscheint M e y e r s

2588) Die beiden Feuerwehren feiern Tamstag den 23. November d. I., Abends 8 Uhr, ihr

Stiftungsfest

im Leib'schen Saale. Karten hierzu können die Mitglieder für fich und einzuführenbe Freunde von Montag den 18. November an bei den Unterzeichneten, h Stück 9 kr., in Empfang nehmen.

Die beiden Hauptleute: Ferber. Gail.

Vohnungs-Veränderung.

2552) Vom 11. d. Mts. an wohne ich nicht mehr im Hilgardt'schen Hause auf der Mäusburg, sondern gegenüber in dem des Herrn I. Ph. Möhl, welches ich meinen geehrten Kunden hiermit ergebenst anzeige.

Kappenmacher H. Ei ff Wittwe.

2581) Die Nummer 65 hat die ge­häkelte Eommode-Decke gewonnen.

Hand-Atlas

der neuesten Erdbeschreibung

in 100 Karten.

Eine zweckmässige Kartensammlung ist ein nothwendiges Stück jedes ge­bildeten Haushalts; die grossartigen Fortschritte der wissenschaftlichen Forschung aber, sowie die gewaltigen Vorgänge in der Politik, haben während der letzten Jahre das Bild der Erd­oberfläche so gänzlich um gestaltet, dass alle älteren Kartenwerke ihre Correctheit und Brauch­barkeit eingebüsst haben. In Meyers neuestem Hand-Atlas wird der ganze Reichthum geographischer Forschung und technischer Vollkommenheit zur Geltung gebracht, um dem Publikum sowohl dem Mann der Wissenschaft, wie dem Laien, dem Schüler, dem Zeitungsleser, dem Beamten, dem Geschäftsmann einpraktisches ausreichendes und zuverlässiges Mittel zum Studium sowohl, wie zur prompten Orientirung an die Hand zu geben.

Wer sich die Mühe geben will, den Plan des Werks und seine Ausführung nach Dem, was vorliegt, zu prüfen, und den Vergleich mit anderen Kartenwerken zu ziehen, wird die Vor­züge von Meyers Hand-Atlas erkennen, mit denen wir zugleich eine Billigkeit des Preises zu verbinden gewagt haben, die uns vom Zweck geboten schien : es kostet in Subseription die Lieferung von 2 Karten (in Folioformat, Kupferstich, Farbendruck und Grenzencolorit) nur t/4 Thlr. = SV Kr. rlin. " 50 Ahr. «. AW". (Die Karte also nur 3'4 Sgr.) ein Preis, den alle besseren Kartenwerke weit übersteigen. Halbmonatlich wird eine Lie­ferung ausgegeben. Karten, welche durch eintretende, politische oder wissenschaftliche

Neuerungen wesentliche Veränderungen erleiden, werden alsbald durch neue ersetzt, so dass der Atlas stets correct bleibt.

Vorräthig hält die erschienenen Lieferungen und empfiehlt zur Subseription: in Giessen Ferbers Univ.-Buchhandlung; Heyer und J. Ricker.

(Hierzu zwei Beilagen.)