M Für Auswanderer.
285) Am 1. März anfangend, expedire ich jetzt wieder regelmäßig am 1. und 15. jeden Monats über Bremen durch die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien.
Die Preise werden äußerst billig, wie in Bremen selbst, gestellt und die Passagiere bis auf's Seeschiff begleitet.
Zu Ueberfahrts-Verträgen empfiehlt sich der concessionirte Agent:
____________________■ C. W. Dietz, am Markt in Gießen.
LeliensverstcherullgsIianK f. D. in Gotha.
207) Nachdem die durch den Tod des Herrn Hofgerichtsadvocaten Kraus köpf in Gießen erledigte Agentur obiger Anstalt auf den Sohn desselben, Herrn Friedrich Krauskopf in Gießen, von uns übertragen worden.ist, so wird solches hiermit bekannt gemacht.
Gotha, den 31. Januar 1861.
Das Bureau der Lebensverstcherungsbank.
Dr. Rost G Hopf T- Rüster.
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229) Nach Wiedereröffnung der Schifffahrt expedire ich am 1. und 15. eines jeden Monats nach New-Bork, Baltimore, Philadelphia, New-Orleans
Hungen an Herrn C. Funk;
Lauterbach an Herrn Jean Becker;
Wolzhausen bei Biedenkopf an Herrn H. Thome, oder direct an mich wenden.
Billige Paffagcpreise und prompte reelle Beförderung werden zugesichert.
Bremen im Februar 1861.
Karl Johann Klingenberg,
obrigkeitlich angestellter und beeidigter Schiffsmakler und Schiffsexpedient.
Für Auswanderer!
Regelmäßige Schiffs-Erpeditionen
vermittelst
Dampf- und Segelschiffen.
Und Galveston besonders für die Püssagierfahrt gebaute dreimastige Segelschiffe erster Klasse, und offerire ich außerdem Schiffsgelegenheit mit den zwischen hier und New-Do rk fahrenden Dampfschiffen des norddeutschen Lloyd.
Auswanderer wollen sich an meine conccssionirten Herren Agenten:
Gießen an I. Lauckert fei. Frau Wittwe, Hauptagent, sowie daselbst an Herrn H. Ferber neben dem Rathhause;
309) Der 3. und 4. Stock, sowie das Hinterhaus des B a p st'schen Hauses, Neuen- bäuen 59, sind zu vermiethcn.
___________________ I. G. D. B a p st.
278) Eine Familienwohnung, sowie ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, ist zu ver- miethen bei I. Becker, Neuenwegs
280) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet und der Aussicht in's Freie ist zu ver- miethen in Lit. A. Nr. 95, Asterweg.
197) In der früher Braun'schen Zie- gelei ist in dem Vorderhaus ein Familienlogis zu vermieden und am 1. Mai beziehbar.___________Heinrich Möser.
287) In Lit. B. Nr. 117 auf dem Neuenweg ist ein Logis von zwei Stuben und Cabinet, Küche, Kammer u. s. w. zu vermiethcn und sogleich zu beziehen.
292) In Lit. C. Nr. 25 auf dem Sei- tersweg ist ein Logis zu vermicthen und den 1. März beziehbar bei,
Hermann Dietz.
308) Eine Familienwohnung, bestehend aus drei Stuben, Küche, Boden, Holzplatz und Keller, ist zu vermiethcn und alsbald beziehbar bei
Jacob Vogt, Bäcker.
234) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethcn bei
N. D. Stern, Wallthorstraße.
187) In der Schloßgasse, im Hause Lit. A. Nr. 196, ist das Gefchäftslocal, bestehend in drei großen Stuben und einem Lagerhaus mit geräumigen Böden, zusammen oder getrennt zu vermiethcn.
172) In Lit. C. Nr. 14 in der Maigasse ist ein Familienlogis zu vermiethcn.
300) Eine Familienwohnung,- bestehend in zwei Stuben, Kammer- Küche, Keller und Holzstall, ist zu vermicthen und am 15. März zu beziehen bei
Georg Vogt, Seltersweg.
Vermischte Anzeigen
305) In meinem Laden sind in letzterer Zeit drei Spazierstöcke stehen geblieben. Die Eigenthümer derselben können solche gegen Entrichtung der Jnseratgebühren bei mir in Empfang nehmen.
_____L. Kohlermann, Wallthorstraße,
Z StmhIMe
werden zum Waschen und Färben angenommen und erhalten dieselben Vie neueste Fatzvn bei I. H. Fuhr.
276) Es wird ein braves Dienstmädchen auf Ostern gesucht. Das Nähere bei der Exped. v. Bltts.
303) Um mehreren Anfragen zu entsprechen, finde ich mich veranlaßt, meinen Exercier-Unterricht wieder zu eröffnen. Der Unterricht, verbunden mit allen sonstigen militärischen Uebungen, erfolgt jedem Sonntag Nachmittag um 3 Uhr. Diejenigen, welche hieran Theil nehmen wollen und Vas nöthige Alter von 14 bis 17 Jahren erreicht haben, wollen.sich daher baivigst bei mir melden.
Gießen, den 14. Februar 1861.
Ruckel sh ausen, Realschul-Pevell.
216) Alle Diejenigen, welche Forde- ! rungen an mich oder meine verstorbene Ehe- i srau zu machen haben, werde» aufgeforvert, sich innerhalb 14 Tagen bei mir zu melden. Etwaige Verzögerungen Vieser Frist bleiben unberücksichtigt.
Gießen, den 7. Februar 1861.
Philipp Schmidt.
Danksagung.
273) Wir können nicht unterlassen, allen Denjenigen, welche sich bei dem am 10. v. M. stattgehabten Leichenbegängnisse unserer geliebten Tochter und Schwester Emilie bctheiligten und dadurch ihre Liebe zu der Verstorbenen, sowie ihre Theilnahme an un- serm Schmerz über das traurige Schicksal, von welchem wir hcimgcsucht wurden, zu erkennen gaben, hiermit öffentlich unser» wärmsten Dank auszusprechen.
Nidda, den 16. Februar 1861.
Die Eltern und Geschwister.
Im Namen derselben: Heinrich Wagner.
i Palm- und Stwhhitte werden zum Waschen und Färben, wie bisher, auch für vieses Frühjahr zu billig gestellten Preisen angenommen und erhalten dieselben die neueste Fayon bei
M. Heß.
(Hierzu zwei Beilagen.)


