Ausgabe 
16.1.1861
 
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CoaksVerkauf.

57) Wir erlassen von heute an guten Coak zu herabgesetztem Preis. Die Gasfabrik,

vor dem Obermainthor in Frankfurt a. M.

84) Feinste Nürnberger braune und weiße Lebkuchen, sowie Schach­telkuchen, a Slück 7 uno 9 fr., empfiehlt Joh. Balth. Noll.

47) Photogene bet

I. G. D. Bapst.

43) Besten Fettschrot für Ofen­brand und Steinkohlen - Ocfen in jeder Große empfiehlt Emil Pi stör.

45) Goldleisten in großer Auswahl. Das Einrahmen der Bilder wirv be­sorgt bei Th. Brück.

Vermischte Anzeigen.

83) Eine, der Gießener Feuerwehr zu­gehörige Rettungsleine, welche mit einem eisernen Haken versehen ist, wurde am ver­flossenen Samstag Abend aus dem Wege nach dem Cafe Leib am Wallthore verlo­ren. Der reoliche Finder wirv gebeten, dieselbe an die Expcd. d. Sitte, abzugeben.

Vieh - Asseeuranz

zu Gießen.

77) Der Vorstand hat am 13. Januar die Taxe des Viehes für das 1. Quartal 1861 festgcstellt. Wer die Taxe einsehen, oder gegen dieselbe xeclamiren will, hat dieses nach §. 9 der Statuten bei dem Unterzeichneten binnen 8 Tagen anzuzeigen.

Gießen, ven 14. Januar 1861.

Der Präsident: __________________I. Pb. Möhl.

78) Die Nummern 31 und 152 haben Cie Revolver gewonnen.

Blitz, Polizeidiener.

85) Drittes Coneert

im Winter-Abonnement Doirnerstag den 17. Januar.

58) Ball kränze, Bouquets, einzelne Blumen, Gold-, Silber- und seine grüne Blätter, sowie Gold- und Silber-Bvrcen, Franzen und Litzen bei

G g. R ö be r, am Kreuz.

44) Braunschweiger Flachs erster Qualität bei Emil Pi stör.

67) Ein ein- und ein zweispänniges Joch, eine Strobbank mit Messer und eine Dickwurzel-Maschine mit Doppelgetriebe, sine zu verkaufen. Das Nähere bei der Expev. d. Bitte._____________________________________

Augenkranken!

1500) Das mit allerhöchster Concession bcliehene

weltberühmte wirklich ächte Dr. Whites Aiigeiiwasser

von Tr. Ehrhardt

wird, a Flacon 36 fr., bereitwilliqst besorgt durch die Expedition dieses Blattes.

Tausende von Lob erhebenden Briefen und Attesten aus allen Gegenden der Welt sprechen über den ausserordentlich glücklichen Erfolg.

Vermiet Hungen.

51) In meinem Hause auf dem Markt- Platze ist der mittlere Stock, und in dem ehemaligen Bürgermeister Schneider'schen Hause vor dem Wallthore die Mansarde, 3 Stuben, 3 Cabincte und Küche cnkhal- tend, zu vermiethen. Emil Roth.

82) Im Rei b cr'schcn Hause auf dem Retchensand ist im zweiten Stock ein schönes Famlienlogis zu vermiethen und am 15. April d. I. zu beziehen.

2309) Im B a p st'schen Hause, Lik. B. 29, pne der Hinterbau und 3 Zimmer des Vor­derhauses zu vermiethen und bald beziehbar.

I. G. D. Bapst.

3 e u g n i ß.

81) Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, der gelitten, und für seine Leiden ein Heilmittel gefunden hat, dasselbe bekannt zu machen; von diesem Gefühle durch­drungen, stehe ich nicht an, zu bezeugen, daß Dr. Pattisons Gichtwatte mich inner­halb 36 Stunden von einem äußerst schmerzhaften rheumatischen Leiden befreit hat.

Mit der Zusammenstellung der Fahrtenpläne meines Guide des chemins de fer beschäftigt, arbeitete ich während mehr als drei Monaten täglich 14 bis 16 Stunden, und seit mehr als 15 Jahren an rheumatischen Schmerzen leidend, griffen dieselben dermaßen meine Seiten an, daß ich weder sitzen, noch stehen, noch schlafen konnte. Ein Nachbar, welcher sich mit Erfolg der Gichlwatte bedient hatte, rteth mir dieselbe an, ich ließ sofort ein Paquet holen, legte sie um die Seite und ging zu Bette, den andern Morgen hatten sich die Schmerzen gelindert und am Abend waren sie gänzlich verschwunden; seit etwa 20 Tagen arbeite ich wieder, ohne daß das Hebel sich zeigte.

Ich segne tausendfach den Wohlthäter, dem cs gelungen ist, ein Mittel gegen solche Leiden zu finden, deren unsägliche Schmerzen einzig diejenigen zu ermessen ver­mögen, die damit behaftet sind; ich ratde allen denen, die an Rheumatismen leiden, die Pattison'sche Gichtwatte zu gebrauchen und ich hoffe, daß sie wie ich von ihren Schmerzen befreit und das Heilmittel verbreiten werden, wodurch sie den Kranken eine Wohlthat erweisen.

Genf, 8. März 1859. Chaffard,

Verfasser des Guide des chemins de fer.

i Das 0entralhürean

für Inserate in deutsche und ausländische Zeitungen in Frank­furt a. M., (Domplatz 8),

errichtet 1855, besorgt ohne Provision Ankündigungen in deutsche und ausländische Zeitungen, in große, wie in Localblätter.

Durch günstige Verbindungen und Geschäftserfahrung sind wir in den Stand gesetzt, allen Denen, welche in der Lage sind, sich der öffentlichen Ankündigung, dieses mächtigen Hebels zum Aufschwung des Handels und der Industrie, zu bedienen, die vortheilhaftesten Bedingungen, sowie die pünktlichste Bedienung, zu gewährleisten.

Tägliche Expedition der aufgegebenen Annoncen per Briefpost. Porto und sonstige Spesen werden nur bei ganz kleinen Aufträgen berechnet, sonst von uns getragen. Berechnung zu den Originalpreisen, wie bei directem Ver­kehr mit den Zeitungen, desgleichen Rabattertheilung. Vermittlung von Rekla­men. Auf Wunsch Vorschlag einer Anzahl Zeitungen, je »ach dem Zweck, den der Ankündiger beabsichtigt, mit beigesetztcn Znsertions- preisen. AuskunftSertheilung bereitwilligst und discrctest.

Jaegersche Buch-, Papier- und Landkarten - Handlung.

Dpmplatz 8. Frankfurt a. M.