Ausgabe 
12.1.1861
 
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Beilage zu Nr. 4 des Anzeigeblattes.

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Uebertrag

Von Herrn Universitäts - Richter Haberkorn

Von Herrn Schuhmachermeister Keil

Von Frau Block im Rappen

Von Fraulein Marie Schneider Von Herrn Wirth Bramm . . Ungenannt Von Herrn Rendant Bieler . . Von Fräulein Mühlbeck . . . Von der Gemeinde Wieseck . . Von Frau Hofgerichtsrathin von

Schmalkalder

Von Fräulein Knorr . . . . Von Königsberg Von dem Bürgereasino am 2.

Uebertrag

Von Herrn Will

Von Frau Pfarrer Wimmenauer Von Herrn Stieber .... Von Frau Kaufmann Hensel . Ungenannt ...... Von Großh. Domänen-Pfand-

meister Sehrt

Von Herrn Hofgerichtsrath Kraft Von Frau Kaufmann Noll Wwe., und Frau Hofk.-Rath Oswald

III. Bei Herrn Mitprediger Lips :

Von Herrn Justizrath Balser .

Von Herrn Distrietseinnehmer

Schildköter

Von Herrn Obristlieuten. Peppler

IV. Bei Herrn Mitpreviger Krug :

Von Frau Oberförster Draudt . Ungenannt

Von K

V. Bei dem Unterzeichneten:

Von Frau Ufer

Von Herrn Reallehrer Dr. Buchner

Von Herrn Stadtrichter Muhl^

eingegangen:

I. Bei dem Herrn Superint. Dr. Nachträglich von Mendorf an der Lumda

Von der Gemeinde Wald-Girmes und Naunheim durch Herrn Pfarrer Ebel

Don Frau Seeretär Binzer . . Von Hrn. Direetor Dr. Weigand U. Bei Herrn Pfarrer Landmann:

Von Großen-Buseck . . . . Von Herrn Verwalter Haas. . Von Frau Avvveat Steinberger Bon Frau Reallehrer Dickorö . Ungenannt ....... Von N. N........

Von E. V Von H. E Von Frau Küchler Ungenannt.......

Von Frau von Rabenau . . . Don Herrn Realschuldiener Ruk- fclshausen

Von Frau Steuereinnehmer Schwab ..-

Weihnachtsfeiertage durch die Herrn Schmall und Pfeil. . 13 42

Von Herrn Busch int Garten . 1

Summa 165 45

Tausend Dank den edlen Gebern!

Gießen, den 7. Januar 1861.

Dr. Engel.

Das Publikum welches dieselben besucht, wird gewiß einige Mittheilungen über das, was es tn den noch bevorstehenden 4 Coneertm des Abonnemmts zu erwarten hat, gern entgegennehmen. Von auswärtigen Virtuosen werden w.r d.esen Wmter den bei uns noch von der Spohr-Feier her im besten Andenken stehenden Violinisten, Herrn Capellnmster Bott aus Memingen und den Panilten Herrn Dionys Pruckner, zu erwarten haben. Letzterer, ein Schüler von Liszt und Lehrer am Conservatonum in Stuttgart' w rd in den musikalischen Berichten als einer der ersten jetzt lebenden Klavierspieler gemildert Die Zett, wann wir die e Gäste erwarten dürfen, ist noch unbestimmt; dieselben berühren unsere Stadt nur aus der Durchreise und werden uns von ihrem Eintreffen nicht gar zu lange vorher in Kenntlich setzen, jedoch wird ihr Besuch muthmaßlich Ende ^anuar oder Ansang Februarfallen," möglich erweise zusammen oder kurz hintereinander, wodurch es-hig werden kann, daß zwe. Abonnements-Concert sich rchch werden folgen müssen - ein Uebelstand, der noch dadurch gesteigert wird, daß für das Jephtha-Coneert ungefähr dieselbe Zeit in Aussicht genommen ist, und auf den das Publikum im Voraus gefaßt zu machen zugleich Zweck tiefer Zeilen ich Um bet Ansetzung der Concerte bestimmte Tage und angemessene Zwischenräume beobachten zu können, mußte die Dtreetivn entweder rein sich auf Resiae Kräfte beschränken, oder aber, sowie sie Auswärtige zur Mitwirkung heranzieht, in der Lage sein, letztere kommen zu "assen, d. b.^ ihnen Honorare zu bieten! die hoch genug sind, um sie zu einer Reise nach Gießen zu bestimmen. Um dem Publikum einen Maßstab in dieser Beziehung zu bieten, diene die Notiz, daß Honorare von 120, 150 ff. und darüber durchaus nichts Seltenes sind, und daß eine fremde Künstlerin sogar 200 fl. verlangte, eine Summe, mit der man bis vor zwei Zähren beinahe sämmtliche Concerte des ganzen Jahres bestritt. So kosteten z. B. die 14 Concerte des Wahres 1854 258 fl. 21 kr d-eftlbe Zahl 1855 nur 247 fl. 29 kr., die 11 Concerte von 1856 sogar nur 183 fl. 3 fr., die 13 von 1857 236 jl. 15 fr., cte14 ron 1858 288 tt 6 fr., worunter bereits für eins dieser Concerte 32 fl. an einen auswärtigen Musiker. Gegenwärtig kostet jedes Concert bei Mitwirkung auswärtiger Musiker an Honorar 100120 fl., wovon der beträchtlichste Theil auf das durch 5 Frank- surter Abonnenten hat sich inzwischen zwar mehr als verdoppelt, der Betrag der Honorare aber mehr als verfünf-

farht fo daü also ein Jeder sich selbst die Frage beantworten kann, ob wir hier in der Lage sind, fremde Künstler und Künstlerinnen von Namen, insofern sie nicht in der Nähe, sei es dauernd, sei es vorübergehend auf der Durchreise sich aufhalten, kommen ju lassen. Zwei Mal ein Engagement, wie das der obigen Künstlerin, und der Concertverem wäre banquerott. ,

So sind wir also gezwungen bei bedeutenderen Virtuosen,, wenn sie sich überhaupt entschließen, zu uns zu kommen, die Gelegenheit abzuwarten, bis es ihnen paßt, auch wenn es uns nicht paßt, und diesem Uebelstande laßt sich Nicht anders abhelsm, als wenn alle Mitglieder des Vereins, die sich über ihn beklagen, sich ihrer Seits dazu verstehen, durch angemessene Erhöhung ibrer Beiträae der Direekion die zu dem Zwecke erforderlichen Mittel zu gewähren. ,

hervorragendste Concert dieses Winters dürfte Vas obengenannte werden, in dem das Handel sche Oratorium^ephtha

tur Aufführung kommt. Die Direetion ist von Herrn Musikdirector Mangold ,n Darmstadt, die Soloparthieen M von der Hof- ov'rnsänacrin Frau Patzelt in Darmstadt, dem Tenoristen Wolters daselbst und dem uns bereits bekannten Bassisten, Herrn 5? U aus Frankfurt, übernommen, von Seiten aller dieser Personen ein Akt der Gefälligkeit, den wir nicht hoch genug aner­kennen können In Aussicht auf dieses einen Genuß seltenster Art bietende Concert wird das Publikum sich bescheiden, auf dem Proaramm ves die nächste Woche Statt findenden Concerts keinen fremden Namen zu finden worauf es sich überhaupt, wenn nicht eine Erhöhung der Beiträge eintreten soll, oder reiche Mäcene die Concertkasse unterstützen, noch öfter gefaßt machen kann.

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