Ausgabe 
9.3.1861
 
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465) Am 1. April, als am zweiten Osterfeicrtage, findet ein

Schuhmachergesellen-Ball, unter Mitwirkung des ZNusik- Corps des 8. Jäger-Bataillons zu Wetzlar, im Leib'schen Saale Statt.

Anfang 7 Uhr.

Indem man hierbei bemerkt, daß sich ein Jeder an diesem Balle beteiligen kann, tatet man zu recht zahlreichem Besuche hier­mit freundlichst ein. Der Vorstand.

478) Ein am Niegelpfad gelegener, 234 Klftr. haltender Garten, mit einem Brunnen versehen, ist unter vortbeilhaften Bedingungen zu verkaufen. Kaufliebhaber erfahren das Nähere bei C. Nagel.

Augenkranken!

1500) Das mit allerhöchster Concession belichene

weltberühmte wirklich ächte

Dr. Whites Augenwasser

von Tr. Ehrhardt

wird, n Flacon 36 fr., bereitwilligst besorgt durch die Expedition dieses Blattes.

Tausende von Lob erhebenden Briefen und Attesten aus allen Gegenden der Welt sprechen über den ausserordentlich glücklichen Erfolg.

474) In dem von Liebig'schen Hause ist ein geräumiges, möblirtes Zimmer, nach der Straße gehend, zu vcrmicthen.

473) Eine Stube ist zu vermiethen bei Kaspar Weigel Wittwe, in der Neustadt.

443) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei N. Wendel.

Vermischte Anzeigen

Bürger-Verein.

363) An- und Ausmeldungen können bis den 16. März gemacht werden. Man beliebe vieselben bis dahin an Den Vor­stand des Vereins abzugeben.

Der Vor st an t.

463) Bei der am 2. März im Cafe Leib abgehaltenen musikalischen Abenvunter- haltiing wurde ein goldener Ring, gezeichnet A. L., verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen 1 fl. Belohnung an rie Exped. d. Bltts. abzugeben.

V e r m i e t h u n g e n.

467) Ein nicht möblirtes Zimmer mit Cabinet, oder ein geräumiges Zimmer, wird zu miethen gesucht. Von wem? sagt tue Exped. d. Bltts.

Eine kleine Familienwohnung ist zu ver­miethen und am 15. April beziehbar bei Theodor Loos,

Sechstes Abonnements -Goneert

Donnerstag den 14. d. Mts.

496) Der Herr Dionys Pruckner von Stuttgart, den wir für dieses Con- cert erwartet hatten, ist leider durch Krankheit abgehalten; wir werden Schritte thun, um ihn für nächstes Semester zu gewinnen. Die für diesen Winter angekündigte Mitwir­kung des Herrn Kapellmeisters Bott aus Meiningen mußte unterbleiben, weil dessen Anwesenheit in Frankfurt und Gießen geradezu die Tage ves Jephtha-Concertes fiel, welches sich der getroffenen Vorbereitungen wegen nicht mehr verlegen ließ.

---------------------------------- Die Coneert - Direction

Neuenweg, Lit. B. Nr. 111

462) In meinem Hause ist Der mittler- Stock zu vermiethen und am 1. Juni bee ziehbar. I. Schäcker.

472) Ein nahe bei der Stadt gelege­nes gutes Triebviertel ist zu verleihen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

435) Eine möblirte Stube nebst Cabi­net ist zu vermiethen bei v. Le sch.

122) Zwei Familienwohnungen sind zu vermiethen und alsbalv zu beziehen bei

Peter Vogt I,

464) In Lit. B. Nr. 117 auf Dem Neuenweg ist Der unterste Stock zu ver­miethen und sogleich zu beziehen.

468) Schöne möblirte Zimmer mit Ca» bineten sind zu vermiethen bei

Georg Herbert, vor Dem Neustädter Thor.

470) Das von Herrn Hofgerichtsrath Müller bisher bewohnte Logis im Dritten Stock unseres Hauses ist anderweit zu ver- miethen und zu Anfang April beziehbar.

Geh. Med.-Rath Prof. Dr. Balser's ___________________Erben.________________

234) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei

N. D. S t e r n, Wallthorstraße.

365) In meinem Hinterhaus ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen.

C. H ense 1.

Für Auswanderer.

285) Am 1, März anfangent, expedire ich jetzt wieder regelmäßig am 1. und 15. jeDen Monats über Bremen Durch Die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien.

Die Preise werden äußerst billig, wie in Bremen selbst, gestellt und die Passagiere bis auf's Seeschiff begleitet.

Zu Ueberfahrts-Verträgen empfiehlt sich der concessionirte Agent:

C. 2V. Dietz, am Markt in Gießen.

479) Die .

Friedrich 51ru66erg'sche Schönfärberei in Rödelheim empfiehlt sich einem geehrten Publikum^im Färben von allen Arten Wollen- und L-ei- denstoffen, Bändern, Franzen, Blonden und Tarlatans, Shawls und Tuch , sowie in allen Möbelstoffen in doppelten Farben. Bestellungen werden auf das Prompteste ausgeführt und binnen 14 Tagen besorgt durch Frau Marie Balser,

in Der KleinkinDerschule.

433) Meinen verehrlichen Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich mein Geschäft nach wie vor fortbetreibe. Meine Werk­stätte befindet sich im Schwanen.

Gießen, den 26. Februar 1861.

F. Petri, Weißbindermeister.

461) Ein braves Mädchen, das mit allen Hausarbeiten umzugehen versteht und kochen kann, wird in einen kleinen Haus­halt in hiesiger Stadt in Dienst gesucht. Das Nähere bei der-Exped'. dm Bltts.

Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Töchter in Marburg.

406) Ein neuer Kursus in der von Herrn Dr. Buchenau und mir geleiteten Töchterschule, sowie in meinem an diese Anstalt sich anschließenven Pensionat, be­ginnt den 8. April d. I. Auck) bin ich nähere Auskunft zu geben bereit.

Marburg, den 28. Februar 1861.

1 Katbinka Günst.

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405)4 Bei herannahender schöner Jahreszeit erlaube ich mir, einem verehrlichen Publikum meine Wirth- schäft auf dem

Wellershauser Hofe

in empfehlende Erinnerung zu bringen.

E. Pau sch.

Prüfung des Gases auf dem Rathhaus.

486) Durchschnittszahl pro Februar 1861: 16 Kerzen.