Ausgabe 
7.8.1861
 
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Vermischte Anzeigen.

Heilanstalt für chirurgische und Augen-Kranke.

Darmstadt Lit. G. Nr. 253.

1792) In diese unter der Allerhöchsten Protection Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs stehende Heilanstalt können jederzeit chirurgische unv Augen-Kranke ausgenommen werden.

Für Kost und Logis werden täglich 30 fr. vergütet.

Für ein besonderes" Zimmer beträgt der Preis 1 fl. 30 fr.

Ganz Unbemittelte können umsonst ausgenommen werden.

Anmeldungen zur Aufnahme werden in der Heilanstalt selbst, in der ambulatorischen Klinik, sowie bei Jedem der unterzeich­neten Aerzte entgegengenommen.

In Verbindung mit der Heilanstalt steht eine ambulatorische Klinik. Das Local derselben befindet sich in der Scribar­schen Apotheke, an der Stadtkirche unv wird daselbst täglich von 11 bis 12 Uhr ärztlicher Rath ertheilt.

Darmstadt, den 29. Juli 1861.

Dr. Eigenbrodt. Dr. Fuchs. Dr. Hegar. Dr. Orth. Dr. Tenner. Dr. Verdicr. Dr. Karl Weber.

nso) Die

Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt

übernimmt:

1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Die Zahl der Rentenversicherten beträgt dermalen 7115 mit 11,910 Einlagen und ca. 887,964 fl. Vermögen.

2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nach- zahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge.

Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren:

1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr.

3) Leibrentenvcrsicherungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden können.

4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3'/2 pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werben. Ende 1860 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 979,856 fl.

Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortisationsordnung Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) allmählig abzutragen.

Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospecten und Statuten der Anstalt, beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *).

Darmstadt, 1. Juli 1861. Die Direktion.

*) In Gießen an Herrn A. L. Balser.

Lich an Herrn Gemeinderechner Volp.

Butzbach an Herrn Kaufmann I. I. Seippel.

Auswanderer

finden über Bremen die beste und billigste Fahrgelegenheit auf den vorzüglich- sien, zur Paffagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten

Dampf- und Segelschiffen

nach allen Häfen

Amerikas und Australiens

durch die

für das Großherzogthum Hessen concessiouirte Haupt-Agentur

1797) Die Mitglieder des Männer- Bad cv er eins werden eingeladen, sich kommenden Samstag, den 10. d. Mts., Abends 8 Uhr, zu einer Generalversamm­lung in dem Promcnadehaus dahier recht zahlreich einzufinden, um über die Errich- tung eines

Frauenbades

zu berathen, wobei noch insbesondere be­merkt wird, daß auch Nichtmitglieder, welche sich für den angegebenen Zweck interessiren, willkommen sind.

Der Vorstand des Männer-

Bad e v e r e i n s.

Z. Lasekert Wittwe zu Gießen,

bei Hch. Ferber, neben dem Rathhaus.

1798) Eine ordentliche Köchin, welche auch die übrige Hausarbeit verrichtet, wird sogleich oder bis zum nächsten Ziele in einen

guten Dienst gesucht. Nur Mädchen mit guten Zeugnissen mögen sich bei der Expcd. d. Bltts. melden.

1808) Zwei Möbelschreiner finden Be­schäftigung bei Ehr. Schopbach.

Prüfung des Gases auf dem Rathhaus.

1810) Durchschnittszahl pro Juli 1861: 18% Kerzen.