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Beilage zu Nr. 88 des Anzeigeblattes.

Vermischte Anzeigen.

| Die Vorlesungen

Saale des Gasthauses zum Einhorn werden in diesem Winter fortgesetzt und Dienstag den 19. November, Abends 6 Uhr, eröffnet.

Ueber den jedesmaligen Gegenstand besagt das vorher erscheinende Samstagsblatt und Anschlag im Saale das Nähere.

Der Eintrittspreis beträgt, wie früher:

für Familien-Abonnement 2 Gulden,

für Abonnement einzelner Personen 1 Gulden 30 Kreuzer,

für den einzelnen Abend 'a. Person 15 Kreuzer.

Einzeichnungslisten werten auch diesmal in Umlauf gesetzt und sind für Diejenigen, welchen aus Versehen der mit Einsamm­lung der Unterschriften Beauftragten die Liste nicht zugekommen sein sollte, Karten in den hiesigen Buchhandlungen zu haben. Daselbst werden auch für die Herren Studirenden Abonnementskarten zu 1 Gulden und Einzelkarten zu 9 Kreuzer abgegeben.

INE zu diesen Vorlesungen hiermit ergebcnst eingeladen wird, beehrt man sich, zugleich die Rechnung über die Verwendung der in den Wintern 185%O und 1860/6l eingegangenen Gelder abzulegen.

Die Einnahme betrug

im Winter 1859/6O 323 Gulden 30 Kreuzer,

im Winter 18°%, 323 50

zusammen 647 Gulden 20 Kreuzer.

Ausgegeben wurde in beiden Jahren:

für Wiethe des Saales und Bedienung 233 Gulden 12 Kreuzer,

für Druckkosten, Karten und Apparate 69 45

für die syrischen Christen.....50

an unbemittelte Siudireude . . . . 148 21

zusammen 501 Gulden 18 Kreuzer.

Es war also:

die Gesammt-Einnahme 647 Gulden 20 Kreuzer,

die Gesummt - Ausgabe 501 18

und bleiben als Rest 146 Gulden 2 Kreuzer.

Dieser Rest ist sammt den bis zum Tage der Zahlung zu ziehenden Zinsen für Aetien der Gießener Turnhalle bestimmt und einstweilen angelegt worden.

Gießen, den 2. November 1861. In Auftrag:

Dr. K. Birnbaum.

Da bisher schon ein Frauenverein für den Zweck der Gustav-Adolf-Stiftung in unserer Stadt bestanden hat, und in neuester Zeit ber Wunsch nach Erweiterung desselben rege geworden ist; so werden die Frauen und Jungfrauen, welche sich bisher schon so thätig an demselben beteiligt haben, wie auch diejenigen, welche sich noch beteiligen wollen, zu einer Besprechung und zur Wahl eines Vorstandes, auf fünftigen Sonntag, den 3. November, als am Reformationsfest, Nachmittags um 3 Uhr, in den oberen Schulsaal des Schulhauses in der Schulstraße, hiermit ergedenst eingeladen

Gießen, den 30. October 1861. vr. Engel. G. Land mann.

§ Nur i'.> Gulden

baar oder gegen Post-Nachnabme kostet bei unterzeichnetem Bankbause ein viertel Originalloos zu der am 20. und 21. November stattsinvenden Ziehung der großen Staats-Gewinne-Vertoosung,

welche letztere in ihrer Gesammtheit mehr wie 14,000 Gewinne enthält, worunter solche von:

ev. fl. 200,000,100,000,30,000, 30,000, 23,000, 20,000, 13,000, 12,000, 10,000, 3000, 4000, 3000, 2000, 1000 rc. rc.

(Ganze Loose kosten 6 fl. und halbe 3 fl.) Die Gewinne werden baar in Vereins- silber-Gulven durch unterzeichnetes Bankhaus in allen Städten Deutschlands ausbezahlt, welches überhaupt Ziehungslisten und Pläne gratis versendet. Wan beliebe sich daher direct zu wenden an .

Stirn 86 Gretnr in Frankfurt a. M.

2422) In ein En-Gros-®efebäft wird ein mit den nöthigen Vorkenntnissen ausge­statteter Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. b. Bltts.

2437) Ein mit entsprechenden Vorkennt­nissen versehener junger Mann kann eine Lehrlingsstelle erhalten bei

Franz Peppler & Comp.

| 2482) Demlieben Augustchcn" zum : dritten November die herzlichsten Glück­wünsche zweier Freunde.

2169) Ein Hofgut von 300 bis 400 Morgen wird zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

2452) Bei der Oetoberfeier im Leib'- schen Saale wurde ein goldener Uhrschlüssel gefunden. Näheres bei der Exped. d. Bltts,

2451) Ein stuck, phil., mit Den besten Zeugnissen, erbietet sich zu Privatstunden in allen Fächern, vorzugsweise im Französischen und in der Mathematik. Näheres bei der Exped. b. Bltts.

2462) Am Donnerstag Abend, zwischen 9 und 10 Uhr, wurde eine Hutschachtel ver­loren. Man bittet den redlichen Finder, dieselbe gegen eine Belohnung an die Exped. d. Bltts. zurückzugeben.