Mit Bezugnabme auf die Bekanntmachungen in Nr. 101, 102 und 103 dieses Anzeigeblattes haben die Kleinkinderschule
mit milden Gaben bedacht:
Balser, Justizrath.
Bender, Tabaksfabrikant.
Dr. Beck, Gymnasiallehrer.
Bieler I., Rendant.
Dr. Birnbaum, Geheimerath u. Kanzler.
Dr. Birnbaum, praktischer Arzt.
Dr. Diehl, Gymnasiallehrer.
Dr. Diehl.
Dr. Dölp, Gymnasiallehrer.
Dr. Engel, Kircbenrath.
Frau Advocat Faber.
Fulda, Tabaksfabrikant.
Dr. Geist, Gymnasial - Director.
Dr. Glaser, Gymnasiallehrer.
Grcmp von Frendcnstein, Stallmeister.
Dr. H.
Habicht, CriminalgerichtS- Secretär.
Haberkorn, Universitäts-Richter.
von Heimbrachts, Rentner.
Dr. Hesse, Professor.
Dr.. Klipstein, Hofgerichts - Präsident.
Dr. Knobel, Professor.
Dr. von Krug, Hofgerichtsrath.
Küchler, Geheimer Regierungsrath.
Dr. Lutterbeck, Professor.
Dr. Mettenheimer, Professor.
von Muralt, Major.
Müller, Gasthalter im Einhorn.
Dr. Phoebus, Professor.
Pietsch, Regierungsrath.
Pietsch, Buchdruckereibesitzer.
Pistor, Kaufmann.
Ricker, Buchhändler.
Dr. von Ritgen Geheimerath.
Dr. Rumpf, Gymnasiallehrer.
Dr. Schilling, Professor.
Schirmer, Tabaksfabrikant.
Dr. Schmid, Professor.
Dr. Schmidt, practischer Arzt.
Schuster, Obereinnehmer.
Schön, Postmeister.
Dr. Stammler, Medicinalrath.
Weber, Hofgerichts - Director.
Wortmann, Geheimer HofgerichtSath.
Die Namen der noch weiter Beitretenden sollen in der
nächsten Nummer dieses Anzeigeblattes bekannt gemacht werden.
230,000 Gulden Haupt-Gewinn
bei der am kommenden 2. Januar stattfindenden Gewinn-Ziehung
der G e st e r r e i ch ' sch e n E r s e n b a h n - L o o s e.
Haupt-Gewinne des Anlehens sind: 21mal fl 250,000, 71mal fl. 200,000, 103mat fl. 150,000, 90mal fl. ^0,000, 105mal fl. 30,000, 90mal fl. 20,000, lOSmal fl 15,000
und 2040 Gewinne von fL 5000 bis abwärts fl. 1000.
Der geringste Preis, den mindestens iedes Obligationsloos erzielen muß, ist 125 Gulden. — Kein anderes Anlehen bietet so große und viele Gewinne, verbunden mit den höchsten Garantien. — Pläne werden tSSrfPtm
Jedermann auf Verlangen gratis und franco übersandt, ebenso Ziehungslisten gleich »«««, ,
nach der Ziehung. — Um überhaupt der günstigsten Bedingungen, welche Jedermann die Bank- und S t a a t s - E ffe k t c N - G e s cy ast Betheiligung ermöglichen, sowie der reellsten Behandlung versichert zu-sein, beliebe man - Frankfurt a Äl Reit 33. sich dircct zu richten an:u M .....
Rath und Hülfe für Diejenigen, welche an Gesichtsschwäche leiden und namentlich durch angestrengtes Studiren und angreifende Arbeit den Augen geschadet haben.
2804) Seit meinen Jugendjahren hatte auch ich die leidige Gewohnheit, die Stille der Nacht wissenschaftlichen Arbeiten zu widmen. Sowohl hierdurch, als durch viele angreifende optische und feine mathematische Ausführungen, war meine Sehkraft so sehr geschwächt, daß ich um so mehr den völligen Verlust derselben befürchten musste, da sich eine fortwährende entzündliche Disposition eingestellt hatte, welche mehrjährigen Verordnungen der geschicktesten Aerzte nicht weichen wollte. Unter diesen betrübenden Umstanden gelang es mir, ein Mittel zu finden, welches ich nun schon seit 40 Jahren mit dem ausgezeichnetsten Erfolge gebrauche, Cs hat nicht allein jene fortdauernde Entzündung völlig beseitigt, sondern auch meinen Augen die volle Schärfe und Kraft gegeben, so Vatz ich jetzt, wo ich das 75. Lebensjahr antrete, ohne Brille die feinste Schrift lese und mich, wie in meiner Jugend noch der vo kommensten Sehkraft erfreue. Dieselbe günstige Erfahrung habe ich auch bei Andern gemacht, unter welchen sich mehrere befinden, welche früher, selbst mit den schärfsten Brillen bewaffnet, ihren Geschäften kaum noch vorzustehen vermochten. Sie haben bei beharrlichm Gebrauche dieses Mittels die Brille hinweggeworfen und die frühere natürliche Schärfe ihres Gesichts wieder erlangt. Dieses Waschmittel ist eine wohlriechende Essenz, deren Bestandtheile die Fenchelpflanze ist, von welcher Cablonöky in seinem „Allg. Lexicon der Künste und Wissenschaften" (©eite 201 k.) sagt, daß schon die älteren Naturkundigen bemerkt haben wollen, daß die L-chlangen, welche oft an Blindheit litten, dieses Fenchelkraut fressen, und dadurch Vie Sehkraft wieder erlangen. Diesem sei nun, wie ihm wolle — ich kenne mit Dankbarkeit an, daß uns der gütige Schöpfer dieses Kraut gegeben hat. Die Bereitung der Essenz erforde indessen eine verwickelte chemische Behandlung, und ich bemerke daher, daß ich dieselbe seit längerer Zeit in vorzüglicher Gute von dem hiesigen Chemiker, Herrn Apotheker Geiß, beziehe; derselbe liefert die Flasche für einen Thaler, und ist gern crbötig, diese nebst Gebrauchsanweisung auch noch auswärts zu versenden. Ich rathe daher den Leidenden, die Essenz von hier zu beziehen, in e eine solche Flasche auf lange Zeit zum Gebrauche zureicht, da nur etwas Weniges , mit Flußwasser gemischt, eine ^char <g Flüssigkeit bildet, womit Morgens und Abends, wie auch nach angreifenden Arbeiten, die Umgebung des Auges befeuchtet wir- Die Wirkung ist höchst wohlthätig und erquickend und erhält und befördert zugleich die Frische der Haupthaare. .
Es wird mich freuen, wenn vorzüglich Denen dadurch geholfen wird, welche bei dem rastlosen Streben nach dem Dch Wahrheit oft das eigene Licht ihrer Augen gefährden und einbüßen müssen. Vielleicht kann durch den Gebrauch dieses Mitte leider bei der jungen Welt so sehr zur Mode gekommene entstellende Brillentragen vermindert werden, da dies in den meisten bie Augen mehr verdirbt als verbessert- Brillen können nur einer fehlerhaften Organisation des Auges zur Hülfe kommen, nie gesunde oder geschwächte Augen stärken und verbessern.
Aken a. d. Elbe. Or- Romershausen _
(Hierzu zwei Beilagen.)


