Ausgabe 
30.4.1859
 
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Beilage zu Nr. 35 des Anzeigeblattes.

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werde ich d; (fertigen »erseh.

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Gulden,

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Gulden,

n recht zahl' dlich erthcilt fuhr, Agent.

nde, im Alter > in hiesiger kann sogleich ged. v. Bltts.

Die ergebenste Lchuhmacher- t Schloßgasse einermeister.

nt. Näheres i r. K l ö s II.

Handlungs- n. Näheres

Vermischte Anzeigen.

Alexander - Wellenbad.

858), Mit dem 1. HM eröffne ich meine Douche-, Strom-, Wellen-, Schwimmwellen- und stillen Beider, sowie auch meine Schwimmanstalt, und erlaube ich mir deshalb, zum Besuche dieser Bäder ergeöcnst einzuladen.

Preise der Bchver:

Ein Douche- oder Strombad '. . . . 18 fr.

Ein Wellen- oder stilles Bav ..... 12 s, j,

.. Abonnement-Preise für Cif Saison, und zwar:

Douche-' oder Strömbäder für eine Person . 3 fl. 30 !r.

/ Für eie ankeren Bäder . . . . . 3 12

Für eine kleine Familie . . . . . 5 24

Für eine große Familie . . . . . 6 30

Karten für einzelne Bäder werden nicht ausgegebcn.

. Selbstständige Söhne abonniren besonders.

Das Hospttiren ist, nicht .gestattet.

Die Preise für die Schwimmanstalt werde ich in der Subskriptionsliste anmerken. Gießen, een 21. April 1859. L. E. R ü b men,

Turn- und Schwimmlehrer.

3ii) hS txtAlrtiMMx

finden über Bremen die beste und billigste Fahrgelegenheit auf den vorzüglich­sten, zur Paffagiersahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten

Dampf- und Segelschiffen

nach allen Häfen

Amerikas und Australiens

durch die

für das Großherzvgthlim Hessen concessiomrte Haupt-Agentur

Z. Lrmckert Wlttwe zu Gießen,

bei Hch. Ferber, neben dem Nathhaus.

917) Um öfteren Anfragen zu genügen, zeige ich hiermit an, Caß auch das Tape- zieren der Zimmer zu äußerst billigen Prei­sen von mir übernommen wird.

Georg Felvhaus, Tapezier, wohnhaft bei Hrn. Schreinermeister Pfeil, in ter Sand'gaffe.

Bahnhof restante Giessen.

899) Um Cem Gerüchte zu begegnen, als fahre ich nicht mehr, mache ich hier­mit Cie ergebene Anzeige-, daß ich nach wie vor Güter nach Siegen unc Umgegend in Ladung nehme und solche prompt befördere.

Man beliebe solchekrckuliof restante Giessen cirect an mich zu aCrefsiren, und sichere ich prompte unc reelle BeCienung zu.

Wetzlar, Cen 27. April 1859. ,

2 ohs. Zahn, Schirrmeister, aus Wetzlar, bei Gießen.

791) Eine brave MagC, welche kochen kann, wirb sogleich in Dienst gesucht. Das Nähere bei Cer Exped. C. Bltts.

Lehrling-Gesuch.

841) Einen braven Knaben suche ich als Lehrling in meine BuchCruckerei unter günstigen Bedingungen.

Gießen.___________Wilh. Keller.

926) Sonntag den 1. Mai spielt eie

Musik Capelle

des Hrn. Schi er Holz im

Philosophenwalde,

bei ungünstiger Witterung im

Leibsschen Locale

in der Stadt, mit dem Bemerken, daß an beiden Plätzen außer Wein auä) baieri- sches und Hiyer'sches Bier verzapft wird.

Rath und Hülse für den, welcher an Gesichtsschwäche leidet und namentlich durch angestrengtes Studiren und andere angreisende Arbeiten den Augen geschadet hat.

893) Seit meinen Iugendjahren hatte auch ich Cie leitige Gewohnheit, Cie Stille Cer Nacht wissenschaftlichen Arbeiten zu widmen. Sosvohl hierdurch, als durch viele angreifende optische und fein mathematische Ausführungen war meine Sehkraft so fefr geschwächt, daß ich um so mehr den völligen Verlust derselben befürchten mußte, da sich eine fortkauerude entzündliche Dispo­sition eingestellt hatte, welche mehrjährigen Verordnungen der geschicktesten Aerzte nicht weichen wollte. Unter diesen betrübenden Umständen gelang es mir, ein Mittel zu finden, welches ich nun schon seit 40 Jahren mit dem ausgezeichnetsten Erfolge gebrauche. Es hat nicht allein jene fortdauernde Entzündung völlig beseitigt, sondern auch meinen Augen die volle Schärfe unc Kraft wieCer gegeben, so Caß ich jetzt, wo ich cas 65. Lebensjahr antrete, ohne Brille Cie feinste Schrift lese unC mich, wie in meiner Jugend, sssch ber vollkommensten Sehkraft erfreue. Dieselbe günstige Erfahrung habe ich auch bei Andern gemacht, unter welchen sich Mehrere befinden, welche früher, selbst mit den schärfsten Brillen bewaffnet, ihren Geschäften kaum noch vorzustehen vermochten. Sie haben bei beharrlichem Gebrauche dieses Mittels die Brille hinweggeworfen und die frühere natürliche Schärfe ihres Gesichts wieder erlangt.

Obgleich ich mich nun mit dergleichen Gegenständen nicht gern befasse, so trage ich doch nach vorliegenden Erfahrungen kein Bedenken, dem Leicenden hierüber folgence Mittheilung zu machen.

Dieses Augenmittel ist eine wohlriechende Essenz, deren Bestandtheil die Fenchelpflanze ist, von welchem Jablo ns ky in seinem ,/Allg. Lexikon der Künste und Wissenschaften," S. 201 re., sagt, daß schon die älteren Naturkuudigen bemerkt haben wollen, daß die Schlangen, welche oft an Blincheit litten, dieses Fenchelkraut fressen und dadurch die Sehkraft wieder erlangen. Diesem sei nun, wie ihm wolle ich erkenne mit Dankbarkeit an, daß uns der gütige Schöpfer dieses Kraut gegeben hat.

Die Bereitung dieses Mittels erfordert indessen eine verwickeltere chemische Behandlung und ich bemerke daher, daß ich dasselbe M längerer Zeit in vorzüglicher Güte von dem hiesigen Chemiker, Herrn Apotheker Geiß, beziehe; derselbe liefert Vie Flasche dieser Essenz für Einen Thaler, und ist gern erbötig, dieselbe nebst Gebrauchsanweisung auch auswärts zu versenden.