Photographische Aufnahmen.

1149) Einem verehelichen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß von Dienstag, den 31. Mai an, bis zum Samstag den 4. Juni, wieder photographische Aufnahmen in meinem Atelier gemacht werden, und bin

ich jeden Tag, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, daselbst zu sprechen.

Georg Markwort,

wohnhaft im Hause des Hrn. Balser, Neuen-Bauen, in Gießen.

1155) Das

Alexanders

ellenbad

ist bereits in allen seinen Theilen eröffnet und erlaube ich mir, zu dessen Gebrauch ergebens! cinzuladen.

Zugleich verbinde ich hiermit die Anzeige, daß der diesjährige Kursus in meiner

Schwimmanstalt

Montag den 30. Mai beginnen wird.

Eltern, welche mir ihre Kinder in obige Anstalt anvertrauen wollen, diene hierdurch zur Nachricht, daß auch solche Kinver, welche das Schwimmen noch nicht erlernen sollen, unter meiner Aufsicht baden können. Auch ist denjenigen, welche im Schwimmen noch nicht gründlich erfahren sind, Gelegenheit gegeben, sich weiter auszubilden.

Der Badeplatz, resp. Schwimmplatz, ist durchaus gefahrlos und für jedes Alter passend, unv wird zu den bestimmten Stunden gute und strenge Aufsicht geführt.

Für Erwachsene werden besondere Stunden bestimmt. Anmeldungen nehme ich in der Anstalt entgegen und werde nähere Auskunft gern ertheilen.

Die Unterrichtsstunden für die Schuljugend sind an den Wochentagen Vormittags von 10 bis 12 und Nachmittags von 4 bis Abends halb 8 Uhr, Sonntags dagegen nur Vormittags von 6 bis 12 Uhr. L. C. Riibsamen,

Turn- und Schwimmlehrer.

1174) Die Eröffnung meiner neu eingerichteten

Restauration mit Logieren

zeige ich hiermit ergebenst an.

E. Meier, Seltersweg Lit. C. Nr. iy2.

Renten- und Lebensversicherungs - Anstalt

zu Darmstadt.

1140) Wir finden uns veranlaßt, nachstehend den heutigen Vermögensstand dieser Anstalt bekannt zu machen:

Die Anstalt besitzt an zinstragenden Werthen:

1) gerichtlich bestätigte Hypotheken (§. 66 pos. 1 der Statuten) 838755 st.

2) Schuldscheine mit Faustpfändern (pos. 3 d. St.) 549167

3) Immobiliarvermögen......* ...... 18942

4) Staats- und andere Werthpapiere (§. 66 pos. 2 u. 4 d. St.)

nach dem heutigen Course berechnet:

a) 4/2°/oige Bayerische Ostbahnactien .... 43462 fl.

b) 4*/2°/otgc Belgische Obligationen 13883

c) 3/2°/oigc Hessische und Standesherrliche Obli­gationen ............. 1656

d) Großherzoglich Hessische 50-fl.-Loose .... 1150

e) 5%tge National-Obligationen ..... 120042

f) 3°/oige Oesterreichisch-Franz. Eisenbahn-Prioritäten 97808

g) 4'/20/0ige Schwedische Obligationen .... 91635

h) Actien der Bank für Süddeutschlanv . . . 5800 375436

Gcsammtsumme der zinstragenden Werthe . . 1,782300 fl.

Dagegen beträgt die Schuld der Anstalt an Depositen und auf- genommenen Capitalien............ 1,165388

Darmstadt, den 16. Mat 1859.

Ausschuß und Direktion der Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt.

Goldman». Dr. Hügel.

Schulprüfungen.

Die öffentliche Prüfung der ersten Klasse der höheren Töchterschule wirv künftigen Dienstag, Nachmittags um 2 Uhr, die der zweiten Klaffe dagegen künftigen Freitag, den 3. Juni, Morgens um 8 Uhr, und hiernach die Schlußfeier in der ersten Klaffe an demselben Tage, Nachmittags um 2 Uhr, im Schulhause im Oswald'schen Garten ge- halten werden. Zu diesen Prüfungen, sowie zu der Schlußfeier, laden wir die Angchöri- gen der Kinder und sonstige Freunde der Schule hiermit höflichst ein.

Für den Schulvorstand: G. Landmann, Pfarrer.

Maximilian Adam Gander, Kalligraph aus Germersheim, wird am 1. Juni hier ankommen und sich bei seiner Durchreise Hierselbst eine kurze Zeit aufhalten, um am 6. Juni einen Cyclus von 13 Lehrstunden zu eröffnen, während welchen, vermöge seiner allgemein zu empfehlenden

Schreiblehr-Metho-e, Herren, Damen unv Kindern, ohne Unter­schied des Alters, sie mögen eine nur immer geartete, schlechte, ungleiche, unleserliche, krummlinige, sogar zitternde Schrift besitzen, eine, für die Lebensdauer schöne und ge­läufige Handschrift beigebracht wird. Tau­sende von Schülern verdanken Vieser seiner Lehrmethove die Aneignung einer gefälligen und geläufigen Schrift, was durch die Probeschriften unv Certisicate (welche zu Jevermanns beliebigen Ansicht in seiner Wohnung aufliegen) factisch nachgewiesen werden kann. Das Honorar beträgt im kleinen Zirkel 10 fl., im größeren 6 fl, und im größten 5 fl. d Person. Es wird jedem Theilnehmer dieser Zirkel die auf­fallend ersichtliche Verbesserung seiner Hand­schrift garantirt. Die Damenzirkel sind, wie selbstverständlich, von den Herrenzirkeln ge­trennt; der Unterricht findet sowohl in den Tages- als Abendstunden statt. Die Auf­nahme geschieht täglich, jedoch nur bis zum 6. Juni in seiner Wohnung, bei Herrn Schuhmachermeister Noll in den Neuen- Bäuen, von 8 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags.___(1141)_

1158) Eine weiße Pique-Weste ist ge­funden worden. Der Eigenthümer kann die­selbe gegen die Einrückungsgebühren in Lit. T>. Nr. 157 wieder in Empfang nehmen.

(Hierzu zwei Beilagen).