Ausgabe 
27.8.1859
 
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und halt

Die Direktion

(Hierzu zwei Beilagen).

50 Jahren: 4 fl. 18 fr.

35 Jahren: 2 fl. 21 fr.

45 Jahren:

3 fl. 26 fr.

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30 Jahren: 2 fl. 1 fr.

40 Jahren: 2 fl. 48 fr.

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1808) Die verehrlichen Mitglieder der oberhessischen Gesellschaft für Niatur- und Heilkunde werden hierdurch benachrichtigt, daß sich die Gesellschaftsbibliothek in der jetzigen Wohnung bei unterzeichneten Bibliothekars, nämlich in der früher Herrn Professor Bullers, nun Herrn L. Boi gehörigen Behausung vor dem Wallthore, Lit. A. Nr. 124, im dritten Stock befindet und regelmäßig Dienstag und Donnerstag, von 12 bis 2 Uhr, außerdem in näher zu verabredender Stunde, zur gefälli­gen Benutzung offen steht. N. d. B.:

Dr. W. Diehl.

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Am 5. September eröffne ich einen dritten Cyclus von 15 Lehrstunden.

1765) Bei Befolgung der Regel wird Jedermann in dieser furzen Frist, welche Handschrift er auch besitzen mag, eine für die Lebensdauer schöne coulante deutsche Schrift, und in weiteren 15 Stunden auch englische Schrift beigebracht.

Diejenigen, welche daran Theil zu nehmen wünschen, werden ersucht, sich um nähere Auskunft gütigst an mich zu wenden.

Die Damenzirkel sind, wie selbstverständlich, von den Herrenzirfeln getrennt. Der Unterricht findet sowohl in den Tages-, als Abendstunden Statt.

Das Honorar für den Cyclus beträgt im kleinen Zirkel 10 fl., im größeren 8 fi. und im größten 3 fl. a Person.

Es wird jedem Theilnchmer dieser Zirkel die auffallend ersichtliche Verbesserung seiner Handschrift garantirt.

Die Aufnahme geschieht täglich bis zum 3 September in meiner Wohnung, bei Herrn Schuhmachermeister Noll in tm Neuen-Bauen, von 8 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags.

Von dem günstigen Erfolge meines Unterrichts können sich Jnteressirende überzeugen.

Maximilian Adam Gander, Kalligraph.

Wie schwer die Gemeinde Klein-Umstadt, Kreises Dieburg, durch den, Sonntag den 14. August, ausgebrocheuen Brand heimgesucht wurde, ist im Allgemeinen schon durch den in der Darmstädter Zeitung veröffentlichten Aufruf zur Unterstützung bekannt.

Specielle Berichte schildern bas Elend als entsetzlich. Da bei der herrschenden Dürre das Feuer mit unwiderstehlicher Gewalt - um sich griff, so daß binnen einer Stunde das halbe Dorf in Flammen stand, so konnte wenig oder nichts gerettet werben. Rch i als 60 Wohnhäuser und noch mehr Scheunen, voll von Früchten, sind ein Raub der Flammen; Betten, Weißzeug, Möbeln D verbrannt, manches Stück Vieh ist umgekow.men. Viele vorher wohlhabende Familien haben nichts als das nackte Leben gerettet.

Wenn irgendwo, so ist hier Hülfe nöthig, wenn irgendwo, so verdienen sie die braven Bewohner von Klein-Umstadt.

Die Unterzeichneten wenden sich vertrauensvoll an die Bewohner hiesiger Stadt und der Umgegend und bitten um Hülfe md Unterstützung. Auch die kleinste Gabe wird von uns mit Dank entgegengenommen und an bas Comitö in Groß-Umstadt gesendet.-

Gießen, den 24. August,1859.

Dr. Klipstein. Dr. Simon. Dr. Engel. G. Land m a n n. Dr. Stammler.

P h. F i l l m a n n. K. L i p s.

20 Jahren: 25 Jahren:

1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr.

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Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt

übernimmt:

1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1858 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 6946 mit 11,588 Einlagen und ca. 804,600 fl. Vermögen.

2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu feiner Nach' zahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge.

Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter W.

3) Leibrentcnvcrsicherungcn, womit auch Wittwenrenten erworben werden tonnen.

4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknaym mit 3'/, pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1858 betrug » Summe der hinterlegten Gelder 919,889 fl. ,

Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Worty' papieren und gewährt mittelst ihrer Amortisationsordnnng Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins u Kapital (Tilgungsrenten) allmählig abzutragen.

Wegen näherer Ausfunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospeeten und Statuten der Anstalt behebe

sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *). Darmstadt, im April 1859.

*) In Gießen: An Herrn A. L. Balser.

In Lich: An Herrn Gemeindeeinnebmer Carl Volp.