Ausgabe 
27.7.1859
 
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ß Meine engl. und franz. Sprachbriefe

ersetzen niclit nur den mündlichen Unterricht des tüchtigsten Lehrers (was die, zwölf Seiten des Prospects füllenden, meist gelegentlichen Briefe, resp. Zeugnisse früherer Abonnenten zur Genüge darthun), sondern machen auch jegliches Buch heim Erlernen der engl. und franz. Sprache unnöthig; sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und zeichnen sich noch besonders aus durch getreue, mir eigenthüniliche Dar­stellung der engl. und franz. Aussprache (s. unten!).

Das Honorar beträgt für 40 Briefe (SO Wochen) einer Sprache 8 Thal er (oder 8 S-Rubel, oder 12 Fl. C.-M., oder 30 Franken), beider Sprachen zusammen (40 Wochen) nur K Thaler (21 FL, oder 52 Fr.) und kann in beliebigen Raten, nur nicht unter S Thaler, (per Post an meine bekannte Adresse: Neue Promenade, Berlin) entrichtet werden. Von den honorirfen Briefen erhält man alle 14 Tage 4 Briefe zu­sammen franco, auch im Auslande, die erste Sendung sofort. (Den meisten Abonnenten genügen schon zwei

Drittel der Briefe.)

Unbemittelte finden nach wie vor Berücksichtigung und mögen senden soviel ihnen möglich ist.

Der ausführliche Prospect wird den ersten Briefen beigelegt, auf Verlangen auch allein (gratis und franco) gesandt. Die 2 ersten Briefe einer Sprache kosten 1 Thaler.

J. Karl A. Jacobi in Berlin,

Begründer des brieflichen Sprachunterrichts (seit 1853.)

(S. G.) Zw, 25. 3. 54 Es geht vortrefflich mit dem Engl.; ich unterhalte mich schon ziemlich geläufig mit geborenen Eng­ländern und alle verstehen mich sehr gut, ein Beweis, dass Ihre Dar­stellung der Aussprache vortrefflich ist ....

Ak., Administr.

(_$. tf.) Berlin, 7. 8. 53 Mit stets steigendem Interesse habe ich Ihre Briefe bis z. 20 (das 1. Drittel) durchgear­beitet, und bereits jetzt fühle ich mich fähig, jedweden Gedanken in engl. Sprache auszudrücken, und loben Bekannte, die durch langen Aufenthalt in England und Amerika die engl. Sprache erlernt haben, besonders die Richtigkeit meiner Aussprache ....

<*. Langenscheidt.

(8. 9.) Rahden, 17. 11. 54 Mit Vergnügen erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, dass es mir nach dem Studium von 45 Ihrer (60) engl. Briefe ein Leichtes ist, mich mit einem Engländer ziem­lich fertig zu unterhalten .... AL<I. IIeil.

(8. 11 u. !/$) Potsdam, 30. 3. 58 Schon nach dem kurzen Zeitraum von noch nicht ganz drei "Wochen gewahre ich mit vieler Freude, dass ich so bedeutende Fortschritte mache, wie es Andern mit demselben Eifer (ohne die Briefe) kaum in soviel Mona­ten gelingt. Die Aussprache ist so deutlich angegeben, dass man gar nicht irren kann .... U» St11»

(8. 13«) Leipzig, 5. 12. 57 Ich habe gefunden, dass man die Aussprache aus Ihren Briefen weit gründlicher lernt, als bei einem Lehrer, und glaube, dass Derjenige, welcher Ihre Briefe voll­ständig studirt hat, einen grossen Theil der Sprachlehrer an Kennt­nis s der Sprache weit übertrifft .... <) "W. <xz»

(8. lüe) Steyer, 21. 2. 58 Ihre Methode ist vortrefflich und führt unvergleichlich schneller und sicherer zum Ziele, als der Unterricht selbst eines sehr geschickten Lehrers ....

los. II ... I,

Erzieher im Hause des Fürsten von Lg.

(8. IG.) Altona, 19. 1. 58 Ich sende Ew. W. hiermit 10 Thaler .... und kann ich Ihnen nicht verhehlen, dass Ihre Me­thode alle meine Erwartungen weit übertroffen hat ....

I*. C. IIin.

(8. IG.) Chne (Belgien), 3. 10. 58 Ihre Lehrweise gefällt mir sehr gut und ist der ganz richtige Weg zur leichten, an­genehmen und schnellen Erlernung einer fremden Sprache ....

O. O., Prof. dAllemand.

Einige Auszüge aus den im Prospeet enthaltenen Briefen:

(Ein dritter, engl. geschriebener Brief von Demselben, 20. 5. 58.) .... Ich glaube, nur Wenige werden die engl. Sprache so schnell wie ich gelernt haben, sowohl was Grammatik, als was Sprechen betrifft, obgleich ich noch nicht alle Briefe studirt habe ....

E. Stn.

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1578) Ein braver Bursche wird in eine Wirlhschaft zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

(Eingesandt.) Am letzten Markte ist von dem Marktplatze aus eine Kuh und ein Kalb dem Eisenbahndamm hinauf gelaufen und konnten dieselben nur durch die vereinten Bemühungen mehrerer Männer zurückge­scheucht werden. Sehr leicht hätten diese Thiere unter einen Wagenzug gerathen, Denselben aus den Schienen bringen und dadurch großes Unglück verursachen können.

Sollte darum nicht der Bahndamm in der Nähe des Marktplatzes mit einer starken Planke von Pfählen versehen werden, oder wird man warten, bis ein Unglück gesche­hen ist?