Ausgabe 
27.4.1859
 
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857) Prima - Kernseife, in abgetrockneter Waare, per Pfund 18 fr.

gute Kernseife..... 12

gute Talgseife..... 10

gelbe Palmölseife..... 10

braune amerikanische Seife . . .12

fner Parfiimseife, Talg- und Stearin-Lichter, sowie namentlich vorzüglich gute Maschinen- und Wagenschmiere in Kistchen und Faß, zu besonders billigen Preisen bei Gebr. Kaufmann, Kirchenplatz.

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O 853) Mit meinem schon seit 30 Jahren an hiesigem Platze W G betriebenen Gold- und Silberwaaren-Geschäft habe ich unter dem W R Heutigen eine Ubrenhandlung verbunden, und halte ich mich W G bei vorkommendem Bedarf mit einer reichen Auswahl PendulS, D G sowie mit goldenen und silbernen Taschenuhren, unter Versicherung W G reeller und prompter Bedienung, bestens empfohlen. D

G Gießen, den 20. April 1859. W. C «Heinrich, G Seltersweg, Lit. C. Nr. 29. HH yee ata,ar, ,a>a ata, ,at«= .«#>, ,»» AG AG AG AG AG AG AG AG AG AG AG AG AG AG^W

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889) Gute Sorten Lattig-Pflanzen, sowie Lattig-Salat zum Essen, verkauft L. Hartmann, in der Schanz.

879) Seidene Regenschirme, von 3 st. 30 fr. an bis zu 10 fl., bei S. Flörsheim.

Heu- und Grummet-Verkauf.

830) Aus der Pfarrscheuer zu Reis­kirchen sind gegen 100 Ctr. sehr gutes Heu und gegen 70 Ctr. Grummet zu ver­kaufen.

746) Eine Senkung von Bielefelder Leinen und Hemden (wofür ich garan- tire) ist angekommcn. Wilh. Schmall.

877) Frische Füllungen von Schwal­beimer und Ludwigsbrunner Waffer sind bereits bei mir cingetroffen, und empfehle ich solche zur geneigten Abnahme.

Julius Wallach, am Marktplatz.

Frachtbriefe

zu Fahrpostsendungen,

per 100 Stück 18 fr., sind zu haben in der

G. D. Brühl'schen Verlagshandlung in Gießen,

Vermiethungen.

660) Ein Familienlogis ist zu ver- miethen bei Emil Noll,

auf der Mäusburg.

883) Das von Herrn H. Weidig bewohnte Logis ist durch dessen demnächstigen Auszug in sein Geschäfts-Local anderweit zu vermiethen.

N. D. Stern, Lederhändler, Wallthorstraße.

384) Das von Hrn. Schott bewohnte Logis in meinem Hinterbau vor dem Neuen­weger Thor ist anderweit zu vermiethen unv kann sogleich bezogen werden.

Gottlieb Strauch Wittwe.

148) Das in meinem Hinterhause seit­her von Fräulein Pimper bewohnte Logis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. ________________________C. Hensel.

881) Der untere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Ph. Schwalb Wittwe.

707) In Lit. B. Nr. 27 am Marktplatz sind zwei freundliche Familienwohnungen zu vermiethen und alsbald zu beziehen.

Vermischte Anzeigen.

891) Ein Märchen vom Lande, im Alter von 15 bis 16 Jahren, wird in hiesiger Stadt in .Dienst gesucht und kann sogleich eintreten. Näheres bei der Expcd. d. Bltts.

Lehrling-Gesuch.

841) Einen braven Knaben suche ich als Lehrling in meine Buchdruckerei unter günstigen Bedingungen.

Gießen. Wilh. Keller.

892) Ein Mädchen, welches kochen und alle häuslichen Arbeiten verrichten kann, wird gegen sehr guten Lohn in Dienst gesucht. Anmeldungen wolle man bei der Exped. d. Bltts. machen.

886) s Die

Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt

übernimmt:

1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1858 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 6946 mit 11,588 Einlagen und ca. 804,600 fl. Vermögen.

2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nach­zahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge.

Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren:

1 fl. 34 kr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr.

3) Leibrentenvcrsicherungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden fönnen.

4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3'/a pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1858 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 919,889 fl.

Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werth­papieren und gewährt mittelst ihrer Amortisationsordnung Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrentcn) allmählig abzutragen.

Wegen näherer Auslunft, sowie wegen des unentgelvlichen Bezugs von Prospekten und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *).

Darmstadt, im April 1859. Die Direktion

*) In Gießen: An Herrn A. L. Balser.

In Lich: An Herrn Gemeindeeinnehmer Carl Volp.