593) Allen Lehrern unv Schülern der Großherzoglichen Realschule zu Gießen, sowie allen Freunden und Verwandten, welche uns so unvergeßliche Beweise der Theilnahme an dem so schmerzlichen Verluste unseres, am 21. l- MlS. zu Gießen im 15. Lebensjahr verstorbenen lieben Sohnes, Bruders unv Enkels „Friedrich" dargebracht, unv ibn>zur Ruhestätte hierher begleitet haben, sage ich in meinem, meiner Frau, Kinder unv meines hochbetagten Vaters Namen hiermit ben herzlichsten Dank.
Lich, am 24. März 1859. Louis.Rehe.
sä») Friederike Bauerfemd aus Berlin
zeigt hiermit ergebenst an, vaß sie seit Kurzem in Gießen in 30 bis 50 Stunden gründlichen Unterricht im Zuschneiden Utth Zusammensetzen aller und jeder Art von Damenkleidern nach dem Maße ertheilt.
Das Honorar für den ganzen Unterricht beträgt nur 5 fl. unv wird nicht eher ausbezahlt, als nach geendetem Unterricht, der für dieses Honorar ununterbrochen so lange fortgesetzt wird, bis jede Schülerin sich selbst sagen kann: ich habe das Versprochene wirklich erlernt.
Wer den Unterricht nicht gut und gründlich findet, kann nach den ersten 4 Stunden unentgeltlich wieder zurücktreten.
Mein Logis ist bis Ostern im Hause ves Herrn Büchsenmacher Großmann am Linvenplatz.
200,000Gulden Wähvrmg M gewinnen bei der am kommenden 1, April stattfindenden Gewinn - Ziehung
der Kaiserl. Aomgl. Gesterreich'schen Part.-Gisenbahnloose.
Jedes Obligationssoos muß einen Gewinn erhalten.
458) Die «Hauptgewinne des Anlchens sind: 21mal W. Währ. fl. 230,0MJO, 71 mal fT. 200,000, 103mal fl. 130,000, 90mal fl. 210,000, 105mal fl. 30,000, 90mal fl. 20,000, 105mal fl. 13,000, 370mal fl. 30 00, 20mal fl. 21000, 258mal fl. 2000, 754mal fl. 1000.
Der geringste Gewinn, den mindestens jedes Obligationsloos erzielen muß, beträgt 120 fl. W. Währung oder 140 fl. im 24 - Guldensnß-
Obligationsloose, deren Verkauf überall gesetzlich erlaubt ist, erlassen wir zum Tagescours, nehmen aber solche auf Verlangen sofort nach genannter Ziehung weniger 3 fl. wieder zurück.
Es haben daher auch unsere resp. Abnehmer, welche jetzt schon gesonnen sind, uns ihre Obligationsloose nach erwähnter Ziehung wieder zu erlassen, anstatt des vollen Betrags nur-den Unterschied des An- und Verkaufpreises von 3 fl. für jedes zu verlangende Obligationsloos einzusenden. (NB. Bei Uebernahme von 11 Obligationsloosen find nur 50 fl. zu zahlen, gegen Einsendung von 100 fl. werden dagegen 24 Obligationsloose überlassen).
Die entfallenden Gewinne werden den resp. Interessenten, welche ihre Loose idirect vonunterzeichnetem Bankhaus bezogen, sofort von demselben baar übermittelt.
Pläne gratis. — Ziehungslisten sofort franco nach der Ziehung.
Alle Aufträge find direkt zu richte» au Stixxz Greim,
Bank- und Staats-Papieren-Geschäft in Frankfurt a. M. NB. Wenn nach Wunsch der Betrag der Bestellung durch Postvorschuß erhoben werden soll, fallen alle Weitläufigkeiten unv Portokosten für die resp. Besteller weg, indem wir deren Aufträge stets promptest und ganz portofrei ausführen. ■
B Kaiserl. Königl. Gesterreichisches Anlchen
der Prioritäts-Eisenbahn-Loose vom Jahre 1858 von 2i2 Millioiren
Gulden Oesterr. Währung.
Hauptgewinne: fl. 250,000, 200,000, 150,000, 40,000, 30,000, fl. 20,000, 15,000, 5000, 4000 u. s. f. bis abwärts zu fl. 120 Oesterr. Währung.
Nächste Ziehung am !♦ April d. I.
Loose hierzu ü fl. 5, 11 Stück für fl. 50, sind gegen Einsendung des Betrags bei uns zu beziehen. Auch kann derselbe durch Postvorschuß erhoben werden, ohne daß hierdurch Portokosten für den Empfänger entstehen. (Die Nummern 1 bis 100 sind noch vorräthig). Verlooftmgs-Plan und Ziehungsliste» gratis und portofrei.
Alle andere Staats-Obligationen und Anlehens - Loose werden zum Tagescours von uns an- und verkauft und jede darauf bezügliche Auskunft bereitwilligst ertheilt.
Moriz Stiebel Södne,
Bankiers in Frankfurt am Main.
NB. Viele hohe unv mittlere Treffer der verschiedenen Staats-Lotterien liegen in den Staatskassen noch unerhoben. Besitzern, denen Vas Resultat ihrer Loose noch unbekannt ist, ertheilcn wir gratis Auskunft.
I 607) Einem geehrten Publikum y H mache ich hiermit die ergebene Anzeige, 4 daß ich dahier ein Barbiergeschäft g I errichtet habe. Indem ich daher so-K wohl in, als auch außer dem Hauses sK barbieren, und für gute und freunvliche H D Bedienung stets besorgt sein werde, sehe | A ich einem recht zahlreichen geneigten $ I Zuspruch entgegen.
H Friedrich Weber, Barbier, | * wohnhaft in dem Nebenhause des Hrn. g M. Heß, am Lindenplatz.
■ 622) Eine stille Familie in hiesiger Stadt sucht auf kommende Ostern ein Dienstmädchen, das im Hauswesen nicht unbewandert ist. Das Nähere bei der Eppev. d. Bltts.
Wir l rechtzeitig b< beten eine g Stellung un Politik, so» richte rc. re.
Anze beiden Prov nur 1 Sgr.
Ges« für Eine fori
Diesem der Musik < preis für ' eleganten jectirte L
an dessen S oder 2 Thl:
Das Begleitung
1) Ich lie 2) Heimke 3) Lied ve 4) Das EI 5) Herbstk 6) Leb t»i 7) Amen 8) Das g 9) An di< 10) So ge H) Mathi 12) Mathe 13) Walze 14) Ach ii
Um t scription bi dann gevru Handlungen
621) M»
au<
(Hierzu zwei Beilagen).


