1531) Ein Gebuud große und kleine Schlüssel ist auf dem Wege von Hermannstein bis Gießen verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine gute Belohnung an N. Kratz in den Neuenbäuen abzugeben.
1492) Ein kräftiger Junge, welcher die Bäckerei erlernen will, wird gesucht von
A. Noll, im Stern.
'fiehlt sich rm bevor- i berühm- ffenbacher (in Ver- agenbrod, >d Baseler rmkuchen, 'n, Ham- u empfeh- ibons für englische w.
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mes Hauses, ist zu Verben werden, der Post.
ug der Frau ung in mei- weit zu ver- beziehbar.
D. Bapst.
886) D i e
Renten- rind Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt
übernimmt:
1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1858 belief sich die Zahl der Rentenversichert en auf 6946 mit 11,588 Einlagen und ca. 804,600 sl. Vermögen.
2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge.
Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren:
1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 kr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr.
3) Leibrentenversicherungen, womit auch Witwenrenten erworben werden können.
4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3% pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1858 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 919,889 fl.
Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpsäindcr in Werth- papieren und gewährt mittelst ihrer Amörtisationsordmmg Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) allmählig abzutragen.
Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des uuentgeldlichen Bezugs von Prospecten und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *).
Darmstadt, im April 1859. Die Direktion
*) In Gießen: An Herrn A. L. Balser.
In Lich: An Herrn Gemeindeeinnehmer Carl Volp.
Geschäfts-Anzeige.
1473) Dem verehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich durch verschiedene Verbesserungen in meiner Werkstätte in den Stand gesetzt bin, Maschinen aller Art, sowohl nach eigener neuester Construetion, als auch nach Angabe, rasch und gut auszuführen. So baue ich Dampfmaschinen für jeden Gebrauch, eiserne Wasserräder und Turbinen von jeder Stärke, alle bei dem Bergbau gebräuchlichen Maschinen, als: Saug- und Druckpumpen, Ventilator rc., alle laufenden Werke für Mahl- und Schneidemühlen, in Eisen und Holz, Fournirmaschinen, lanvwirthschaftliche Maschinen, Vortheilhaft construirte Maischmaschinen und Schrotmühlen für Bierbrauereien unv Brennereien, hydraulische Pressen von jeder Stärke, hauptsächlich hydraulische Oel-Vor- und Nachpressen, hydraulische Bleirohrpreffen, Kugelpressen von jedem Kaliber. Ferner fertige ich einzelne Maschinentheile, als: neue Mühleisen, Zahnräder, Transmissionen und Schrauben mit flachem unv scharfem Gewinde, in jeder Dimension; auch Zapfen für Mühlwerfe unv Mühleiscn vrehe ich ab. Außervem übernehme ich schmiedeiserne und gußeiserne Gegenstände zum Abhobeln und besorge vorkommende Reparaturen auf das Pünktlichste.
Um geneigtes Wohlwollen bittend, werde ich stets bemüht sein, das mir geschenkt werdende Zutrauen durch die reellste Bedienung zu rechtfertigen.
Gießen, im Juli 1859. G g. Ron zel.
igcn.
e kann bei nnehmbaren ehre treten, 's.
i Clarinett- zctteln. — : fr. stand.
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lieh ic. zu sicherungs- iann
Mam-Wefer-Eifenbahn-Frachtbriefe
sind vorräthig und zu haben in der G D. Brühl'schen Verlagshandlung,
Canzleiberg, Lit. B. Nr. I.
Huden über Bremen Vie beste und billigste Fahrgelegenheit auf ven vorzüglichsten, zur Paffagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten
Dampf- und Segelschiffen
nach allen Häfen
Amerikas und Australiens
durch die
für das Großherzogthum Hessen concessionirte Haupt-Agentur
3* LSAÄert Wlttwe zu Gießen,
bei Hch. Ferber, neben dem Ratbhaus.
1535) Am verflossenen Sonntag Abend wurde von dem Neuenweger Thore bis an das Balser'sche Haus in den Neuenbäuen ein ledernes Täschchen, nebst Handschuhe und Taschentuch, verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Belohnung in Lit. D. Nr. 184 in der Marktstraße abgeben zu wollen.


