Ausgabe 
19.11.1859
 
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2323) In dem Brühl'schen Hause, der Aula gegenüber, ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.______________________________

2525) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei

Schmiedmeister Unverzagt.

2528) Der mittlere Stock meines Hauses ist zu vermietheu und sogleich zu beziehen.

Philipp Oppermann.

2495) Im Bergmann' scheu Hause am Lindcnplatz sind zwei Wohnungen zu vermietheu.

2499) JmAdvoc.it Krauskopf'schen Hause ist ein Zimmer mit Cabinet zu ver- miethen.

2397) Ein freundliches Logis, bestehend aus 4 bis 6 geräumigen Zimmern, ist zu vermietheu und kann im Februar 1860 be­zogen werden.

N. Kratz, Neuen-Bauen.

2489) Eine Familienwohnung ist zu [ vermietheu und sogleich zu beziehen bei Ehr. Schmall.

2517) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei

Heinr. Völker, in der Maigaffe.

2468) In meinem Hause auf dem Neuen­weg ist der unterste Stock anderweit zu ver­miethen. L. F. Höst er eich Wittwe.

2190) Eine kleine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer sind zu vermiethen.

Wilh. Rühl, im Ruff. Hof.

1680) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen.

I. G. D. Bapst.

2493) Eine freundliche Stube, für eine einzelne Person, ist zu vermiethen bei Emil Pausch, Asterweg.

Vermischte Anzeigen. Bnrgergeseüschaft zu Gießen.

2303) Die verehrlichen Mitglie­der werden benachrichtigt, daß in diesem Winterhalbjahre die Unter­haltungen um halb 7 Uhr Abends beginnen.

Der erste Vorsitzende: ___________Louis Petri.

2529) Es wird auf Weihnachten ein junger Mensch, welcher sich für eine Wirth- schaft qualificirt, gesucht. Tas Nähere bei der Expcd. d. Bltts.

2519) Sonntag den 20. November spielt die Gießener

Musik - Caprllr im Leib'schen Locale.

Anfang halb 4 Uhr.

! Meine engl. und franz. Sprachbriefe ersetzen nicht nur den mündlichen Unterricht des tüchtigsten Uehrers (was die, zwölf Seiten des Prospects füllenden, meist gelegentlichen Briefe, resp. Zeugnisse früherer Abonnenten zur Genüge darthun), sondern machen auch jegliches Buch beim Erlernen der engl. und franz. Sprache unniilhig; sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und zeichnen sich noch besonders aus durch getreue, mir eigenthümliche Dar­stellung der engl. und franz. Aussprache (s. unten!).

Das Honorar beträgt für 410 Briefe (80 Wochen) einer Sprache 8 Thal er (oder 8 S.-Rubel, oder 12 Fl. C.-M., oder 30 Franken), beider Sprachen zusammen (40 Wochen) nur 141 Thaler (21 FL, oder 52 Fr.) und kann in beliebigen Raten, nur nicht unter 8 Thaler, (per Post an meine bekannte Adresse: Neue Promenade, Berlin) entrichtet werden. Von den honorirten Briefen erhält man alle 14 Tage 4 Briefe zu­sammen franco, auch im Auslande, die erste Sendung sofort; (Den meisten Abonnenten genügen schon zwei Drittel der Briefe.)

Unbemittelte finiten nach wie vor Berücksichtigung und mögen senden soviel ihnen möglich ist.

Der ausführliche Prospect wird den ersten Briefen beigelegt, auf Verlangen auch allein (gratis und franco) gesandt. Die 2 ersten Briefe einer Sprache kosten 1 Thaler.

J. Karl A. Jacobi in Berlin, Begründer des brieflichen Sprachunterrichts (seit 1853.)

Einige Auszüge aus den im Prospect enthaltenen Briefen:

(S. 6.) Zw, 25. 3. 54 Es geht vortrefflich mit dem Engl.; ich unterhalte mich schon ziemlich geläufig mit geborenen Eng­ländern und alle verstehen mich sehr gut, ein Beweis, dass Ihre Dar­stellung der Aussprache vortrefflich ist ....

B., Administr.

(S. ».) Berlin, 7. 8. 53 Mit stets steigendem Interesse habe ich Ihre Briefe bis z. 20 (das 1. Drittel) durchgear­beitet, und bereits jetzt fühle ich mich fähig, jedweden Gedanken in engl. Sprache auszudrücken, und loben Bekannte, die durch langen Aufenthalt in England und Amerika die engl. Sprache erlernt haben, besonders die Richtigkeit meiner Aussprache ....

G. Langenscheidt.

(S. » ) Rahden, 17. 11. 54 Mit Vergnügen erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, dass es mir nach dem Studium von 45 Ihrer (60) engl. Briefe ein Leichtes ist, mich mit einem Engländer ziem­lich fertig zu unterhalten .... A.A. Heil.

(S. 11 u. 18.) Potsdam, 30. 3. 58 Schon nach dem kurzen Zeitraum von noch nicht ganz drei Wochen gewahre ich mit vieler Freude, dass ich so bedeutende Fortschritte mache, wie es Andern mit demselben Eifer (ohne die Briefe) kaum in soviel Mona­ten gelingt. Die Aussprache ist so deutlich angegeben, dass man gar nicht irren kann .... JL. St11.

(Ein dritter, engl. geschriebener Brief von Demselben, 20. 5. 58.) .... Ich glaube, nur Wenige werden die engl. Sprache so sehnen wie ich gelernt haben, sowohl was Grammatik, als was Sprechen betrifft, obgleich ich noch nicht alle Briefe studirt habe ....

h. Stn.

(S. 13.) Leipzig, 5. 12. 57 Ich habe gefunden, dass ! man die Aussprache aus Ihren Briefen weit gründlicher lernt, als bei i einem Lehrer, und glaube, dass Derjenige, welcher Ihre Briefe vol - ' ständig studirt hat, einen grossen Theil der Sprachlehrer an Kennt- ' niss der Sprache weit übertrifft .... C. W. 6»*,

(S. 15.) Steyer, 21. 2. 58 Ihre Methode ist vortrefflich und führt unvergleichlich schneller und sicherer zum Ziele, als aer i Unterricht selbst eines sehr geschickten Lehrers ....

Jos. Hl,

Erzieher im Hause des Fürsten von L g-

(S. 16.) Altona, 19. 1. 58 Ich sende Ew. W. hiermit 10 Thaler .... und kann ich Ihnen nicht verhehlen, dass Ihre be thode alle meine Erwartungen weit übertroffen hat . . .

I». <'. II i».

(S. 16.) Chne (Belgien), 3. 10. 58 Ihre Lehrweise gefällt mir sehr gut und ist der ganz richtige Weg zur leichten, an genehmen und schnellen Erlernung einer fremden Sprache .

O. O., Prof. dAUemand.

(Hierzu zwei Beilagen.)