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ictner Woh- j. Becker, Krafft.
für die
Stadt und den Kreis Gießen.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 kr., für Auswärtige, inel. Postaufschlags, 1 fl. 53 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg 8it. B. Nr. 1). — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile, oder deren Raum, 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 kr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet.
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Mittwoch den 19, October
Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.
Versteigerungen.
2165) Die zur Concursmasse des Johannes Rohrbach I. zu Crumbach gehörige, in Crumbach stehende Hofraithe mit Wiese, Flur I, Nr. 211 und 212, 155 □Älftr-, bestehend aus Wohnhaus, Scheuer und Ställen, soll im Termin
Mittwoch den 26. Octobcr 1859, Vormittags 10 Uhr, auf der Rathsstube zu Crumbach, unter den daselbst bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich, und zwar die Gebäude je nach Wunsch sowohl auf den Stand, als auch auf den Abbruch, versteigert werden, wozu Lusttragende mit dem Anfiigen eingeladen werden, daß sie sich über ihre Zahlungsfähigkeit auszuweisen haben.
Gießen, den 3. October 1859.
Großhcrzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, v. Ro ts m an n, Stadtrichter. Stadtger. - Assessor.
2216) In dem Hause des Schreiner Marguth hinter der Kirche sollen
Dienstag den-25. d. Mts.,
Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.
2225) Montag den 24. Octvber 1859, des Vormittags 9 Uhr,
sollen auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden vergeben werden, als:
Pflasterarbeit, veranschl. zu 91 fl. 30 kr. Maurerarbeit, „ „ 146 „ 24 „
Schlosserarbeit, „ „ 5 „ — „
Die Kostenüberschläge liegen zur Einsicht offen. Gießen, den 17. October 1859.
Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.____________ Die Versteigerung von Wieseneultur-
Arbeiten bei der Stadt Gießen.
2186) Donnerstag den 20. October 1859, des Morgens 9 Uhr,
soll das Vergleichen von Erdhaufen und das Ausrotten von Strauchwerk auf den städtischen Wiesen, veranschlagt zu 37 fl. 15 kr., auf hiesigem Rathhause an den Wenigst- nchmenden versteigert werden.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
meinde Staufenberg gehörende Schulhaus, unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen, an den Meistbietenden auf den Abbruch versteigert werden. Dasselbe ist zweistöckig, von Eichenholz gebaut, 46 Fuß lang und 28 Fuß breit, mit Ziegeldach versehen, 4 große Stuben, Küche, 2 Kammern, sehr geräumigen Boden u. s. w. enthaltend, und befindet sich, mit Ausnahme des etwas mangelhaften untersten Schwellenkranzes, durchgängig in sehr gutem baulichen Zustand, so daß solches ohne größere Kosten an jedem anderen Ort als Wohnhaus oder kleineres Schulhaus wieder aufgcschlagen und benutzt werden kann.
Der Abbruch kann sogleich nach der Genehmigung, welche bei annehmbarem Gebote alsbald erfolgen wird, vorgenommen werden.
Staufenberg, am 7. October 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. _______________Fischer.
2210) Montag den 31. d. Mts., ~ Vormittags 10 Uhr,
soll auf hiesigem Rathhause das der Stadt Grünberg zugehörige Brauhaus mit allem Zugehör einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Versteigerungsbedingungen sind täglich auf dem Büreau der unterzeichneten Bürgermeisterei einzusehcn.
Grünberg , den 13. Oktober 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Arnold.
Vormittags 10 Uhr anfangend, allerlei Hausmobilien, worunter sich zwei Claviere befinden, zur Versteigerung kommen. Gießen, den 14. Octobcr 1859.
In Auftrag:
C. Weidig, Ortsgerichtsmann.
Versteigerung eines Schulhauses auf den Abbruch.
2155) Freitag den 28. October l. I., Vormittags 11 Uhr,
soll auf dem Rathhause dahier das der Ge
Versteigerung in dem Pfandhause 311 Gießen.
2215J Montag den 24 October, Nachmittags 2 Uhr,
sowie an den durch die Schelle weiter bekannt gemacht werdenden Tagen, sollen in dem hiesigen Pfandhause die bis Ende Juni 1859 verfallenen, ,n dem dazu bestimmten Termine weder eingclösten, noch erneuerten Pfänder, wie solche in nachfolgendem Verzeichniß enthalten sind, gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert werden. Zugleich wird noch bemerkt, daß Einlösungen verfallener, zur Versteigerung kommender Pfänder in dem Versteigerungstermin nur gegen sofortige baare Zahlung bis längstens sorgens 9 bewerkstelligt werde» muffen. Umschreibungen verfallener Pfänder, sowie neue' Verpfandungen und Einlösungen nicht verfallener Pfänder, können an den Versteigerungstagcn nicht vorgenommen werden Zuschlägen von Pfandern an die resp. Eigenthümer ist zwar zulässig, es muß in solchen Fällen aber der Pfandschein vorgezeigt und der Betrag sofort bezahlt werden. IW
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den Versteigerungstermin in ihren Gemeinden bekannt machen lassen zu wollen G-eßen, den 17. Oktober 1859. Die Pfandhausverwaltung
Bieler. Pfeil.


