1353) Wegen plötzlicher Einberufung zum Militärdienst kann ich meinen zweiten Lehrcursus in der Kalligraphie nicht eröffnen und erlaube mir daher ein geehrtes Publikum hiervon in Kenntniß zu setzen.
M 2l Gander, Kalligraph aus Germersheim.
Lese gesell sch er ft in G i e H e u.
1354) Heute Abend um 8 Uhr
G e n e r a l v e r f a m m l u n g
im Vereinslocale. Tagesordnung : Rechnungsablage vom I. Semester 1859. D er Vorstand.
lieh fertig zu unterhalten . . . .
Ad. Heil.
gar nicht irren kann .
Ii. St—11.
Georg Lüv eking.
ertheilt
(8. 11 u. 18.) Potsdam, 30. 3. 58 Schon nach dem kurzen Zeitraum von noch nicht ganz drei "Wochen gewahre ich mit vieler Freude, dess ich so bedeutende Fortschritte mache, wie es Andern mit demselben Eifer (ohne die Briefe) kaum in soviel Monaten gelingt. Die Aussprache ist so deutlich angegeben, dass man
1324) Em gesitteter Junge kann in
Cie Lehre treten bei
A. Scbultheis, junior,
Kürschnermeister.
(Zweiter Brief von Demselben, 3. 5. 58.) .... Je mehr ich arbeite nach Ihrer Methode, desto m<§hr .fühfe ich mich dazu hingezogen , und ich selbst wie Andere erstaunen über die Fortschritte, die ich in zwei Monaten gemacht habe .... h» St—11.
(S. 13.) Leipzig, 5. 12. 57 "Was nun Ihre Briefe selbst betrifft, so kann ich sagen, dass alle darin gegebenen Regeln wohl nicht klarer gegeben werden können und dass der Lernende sie sofort vollkommen versteht . . Ich habe gefunden, dass man die Aussprache aus Ihren Briefen weit gründlicher lernt, als bei einem Lehrer, und glaube, dass Derjenige, welcher Ihre Briefe vollständig studirt hat, einen grossen Theil der Sprachlehrer an Kenntniss der Sprache weit übertrifft .... C. 5V. G !»• ,
(S. 15.) Steyer, 21. 2. 58. . ... Ihre Methode ist vortrefflich und führt unvergleichlich schneller und sicherer zum Ziele, als der Unterricht selbst eines sehr geschickten Lehrers ....
Jos. H . . . 1,
Erzieher im Hause des Fürsten von L—g.
(8. }«.) Altona, 19. 1. 58 Ich sende Ew. W. hiermit 10 Thaler .... und kann ich Ihnen nicht verhehlen, dass Ihre Methode alle meine Erwartungen weit übertroffen hat ....
I» C. II m.
(8. 16.) Oh—ne (Belgien), 3. 10. 58 Ihre Lehrweise gefällt mir sehr gut und ist der ganz richtige "Weg zur leichten, angenehmen und schnellen Erlernung einer fremden Sprache ....
O., Prof. d’Allemand.
Darmstadt, 9. 1 59. .... Im Uebrigen muss ich Ihnen sagen, dass Ihr Werk ein ausgezeichnetes ist und dass der Fleiss und die Sorgfalt, mit der, Sie es ausgearbeitet, die vollste Anerkennung verdient. Desshalb werde ich es auch, wo ich nur Gelegenheit dazu habe, aufs Wärmste empfehlen ....
E. St., Lehrer der Handels Wissenschaften.
1 Meine engl. und franz. Sprachbriefe ersetzen nicht nur den mündlichen Unterricht des tüchtigsten Uehrers (was die, zwölf Seiten des Prospects füllenden, meist gelegentlichen Briefe, resp. Zeugnisse früherer Theilnöhmer am briefl. Sprachunterrichte.— von welchen ich unten einige Auszüge folgen lasse — zur Genüge darthun), sondern machen auch jegliches Buch heim Erlernen der engl. und franz. Sprache unnöthig i sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und zeichnen sich noch besonders aus durch getreue ? mir eigenthümliche Darstellung der engl. und franz. Aussprache (s. unten!).
Das Honorar beträgt für 4LO Briefe (80 Wochen) einer Sprache 8 Thaler (oder 8 S.-Rübel, oder 12 Fl. C.-M., oder 30 Franken), beider Sprachen zusammen (40 Wochen) nur 1-1 Thaler (21 FL, oder 52 Fr.) und kann, in beliebigen Raten (per Post an meine bekannte Adresse,: Neue Promenade, Berlin) entrichtet werden. Von den honorirten Briefen erhält man alle 14 Tage 4 Briefe zusammen frailCO, auch im Auslande, die erste Sendung sofort. (Den meisten Abonnenten genügen schon zwei Drittel der Briefe.)
Unbemittelte finden nach wie vor billige Berücksichtigung.
Den ausführlichen Brospect erhält man umgehend gratis und franco.
J. Karl A. Jacobi in Berlin,
Begründer des brieflichen Sprachunterrichts (seit 1853.)
1351) Em Junge, welcher das Lchuh« machergeseväst erlernen will, kann in die Lehre treten bei
Schuhmacher Hanitsch, Kirchenplatz.
1341) Ein braves Matchen, welches kochen kann unv alle Hausarbeiten versteht, wird sogleich in Dienst gesucht. Näheres bei der Expev. v. Bltts.
1343) Es wünscht Jemand einen Laven oder eine große Parterrestube, nebst Fami- licnlogis, zu miethen. Nähere Auskunft
(Seite 5 des Prospects.)
Rufen.b. 8-, 12. 5. 53. ... In Ihren engl. Briefen haben Ew. W. mehr geleistet, als ich nur wünschen konnte . .. Man lernt durch sie das Engl. ohne Anstrengung .... ■ B.. Lieuten.
(8. 6.) Z—w, .25. 3. 54 Es geht vortrefflich mit dem Engl.; ich unterhalte mich ziemlich geläufig mit geborenen Engländern und alle verstehen mich sehr gut, ein Beweis, dass Ihre Darstellung der Aussprache vortrefflich ist ....
B», Administr.
S. 6 rechts.) Berlin, 1. 8. 53 Ich habe unermüdet geschrieben, gesprochen, übersetzt und repetirt und bin im Stande , zu sagen : ich habe mehr gelernt, als ich erwartete ....
M., Secret.
(S. 0 links.) Berlin, 7. 8. 53 Mit stets steig. Interesse habe ich Ihre Briefe bis z. 20 (das 1. Drittel) .durchgearbeitet, und bereits jetzt fühle ich mich fähig, jedweden Gedanken in engl. Sprache auszudrücke*, und loben Bekannte, die durch langen Aufenthalt in England und Amerika die engl. Sprache erlernt haben, besonders die Richtigkeit meiner Aussprache ....
G. Langenscheidt.
(S. ’S.) Rahden, 17. 11. 54 Mit Vergnügen erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, dass es mir nach dem Studium von 45 Ihrer (60) engl. Briefe ein Leichtes ist, mich mit einem Engländer ziem-
1312) Ein braves Kindermädchen, welches waschen unv bügeln kann, wird auf Johanni in Dienst gesucht.
Neue Post, parterre.
1340) Ein junger Mensch, welcher die Cchreinetprofession erlernen will, kann in die Lehre treten bei
Schreinermeister Georg Weber.


