Ausgabe 
15.1.1859
 
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Große UniverMs-Waick- und Adreß-Kalender für das Jahr 1859,

per Stück 6 fr., sind vorräthig und zu haben in der

O. D. Vvühl'schen Verlagöhandlung, Canzleiberq Lit. B. No. 1.

72) Von den mir zum Alleinverkauf für Frankfurt und ganz Süddeutschland überlassenen, in Frankreich patentirten Ferme-Portes ä Piston Excentrique

(Patent - Thürzüge), habe ich Niederlage bei dem Herrn Carl Frech in Gießen errichtet.

Frankfurt, im Januar 1859.

I. G. B. Trost.

s Kreppet,

täglich frisch, bei Emil Noll, auf der Mäusburg.

63) Spiegel in Gold- und Barock- Rahmen, in großer Auswahl, von 1 st. an bis zu 30 sl., bei T h. B r ü ck,

Kreuz, Lit. B. Nr. 98.

53) Ein gut erhaltenes Clavier steht billig zu verkaufen, Flügelsgasse, Lit. A. Nr. 65.

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10) Die beliebten

BMAer sehen

Kräuter-

Pa^Blleii, wirken besonders lösend gegen Brustleiden, linsten u. dgl.

Zu haben in allen Städten Deutschlands.

Alleiniges Depot für Giessen und Umgegend in der Condi­torei von

Höpfuer-Baiinenberg.

In versiegelten Paquets ä 7 und 14 kr.

Verfertigt von Pli. II. BenacH, Mainz.

82) 20 bis 25 Gentner gutes Heu und etwa 20 Gentner Dickwurzeln, sind in der Gemeinde Harbach zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Ortsdiener Münch daselbst.

25) Das Osann' sche Haus auf dem Seltersberge ist zu verkaufen, oder bei man­gelndem annehmbarem Gebote zu vermiethen.

V cr inir t h ungen.

68) In dem mittleren Stock meines Hauses ist eine Familienwohnung zu ver- miethen und alsbald zu beziehen.

Bäcker Steinberger.

71) Ein kleines Familienlogis, welches im April zu beziehen ist, habe ich zu ver- miethen. Earl Frech.

Bei Theodor Loos auf dem Neuen­weg ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar.

78) Eine Stube mit Vorplatz und Küche, wobei auch etwas Bodenraum, ist zu ver­miethen bei Earl Noll, am Rathhaus.

12) Der 3. Stock meines Hauses, aus 8 Stuben, Küche, Keller u. s. w. bestehend, ist zu vermiethen. I. G. D- B a p st.

14) Das seither von Hrn. Domänen­rath Stammler bewohnte Logis ist an­derweit zu vermiethen und sogleich beziehbar.

G. Hensel.

65) Im vormals Bürgh'scheu Hause in den Neuenbäuen sind im 2. und 3. Stock noch mehrere größere und kleinere Familien­wohnungen zu vermiethen. Näheres ist zu erfragen bei Heinemann Hermann auf dem Neuenweg.

61) Eine Familienwohnung ist zu ver­miethen und sogleich zu beziehen bei

Emil Noll, auf der Mäusburg.

55) Mein Wohnbaus in der Erlengasse ist zu vermiethen und Anfangs April be­ziehbar. Earl Münch.

Vermischte Anzeigen.

79) Außer meiner früher geführten Restauration wird ein Mittagstisch für Abonnenten, sowie auch ein solcher nach der Karte, bei mir eingeführt, wovon ich das verehrlichc hiesige und auswärtige Publi­kum in Kenntniß setze.

Gießen, den 14. Januar 1859.

P h. Leib.

Viehassecuranz ni Gießen.

70) Der Vorstand obiger Gesellschaft hat am 11. Januar 1859 die Taxe des Viehes für das erste Quartal 1859 fest- gestellt. Diejenigen Mitglieder, welche Ein­sicht von dieser Taxe nehmen wollen, oder gesonnen sind, gegen die Taxe ihres Viehes zu reclamiren, haben nach §. 9 der Statu­ten bis zum 22. d. Mts. bei mir die An­zeige zu machen, damit später die Taxation dem Rechner, um den Ausschlag zur Erhe­bung zu vollziehen, übergeben werden kann.

Gießen, den 12. Januar 1859.

I. PH. Möhl, Präsident.

Druck- und Schönfärberei

von

August Wallenfels,

Lit. A. Nr. 19, hinter der Kirche, (frühere Hofkammer).

59) Einem vexehrlichen Publikum mache ich hiermit die Anzeige, daß ich auf hiesi­gem Platze eine Färberei errichtet habe. Indem ich mich daher in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten, besonders im Fär­ben von Seide, Wolle, Baumwolle und Leinen, in verschiedenen Farben, bestens empfehle, verspreche ich zugleich prompte und reelle Bedienung.

39) Ein braver Bursche, welcher die Oeconomie versteht, findet eine Stelle. Das Nähere bei der Exped. d. BlttS.

81) Sonntag den 16. d. Mts., von Nachmittags 4 Uhr an, spielt die

Musi!; - Opcllr

des Hrn. Schierholz im

LcilPschcn Locale.

56) Mehrfache Anfragen veranlassen den Vorstand der Lesegesellschaft, bekannt zu machen, daß folgende Tagesblätter und Bücher in dem VereinS-Loeale aufgelegt sind: die Darmstädter Zeitung, das Frankfurter Journal,

der Frankfurter Anzeiger mit den Fami- licnblättern,

das Berliner Handelsblatt,

die Leipziger illustrirte Zeitung,

die Gartenlaube,

die fliegenden Blätter, die illustrirte Welt, der Kladderadatsch, die Hausblätter., von Hackländer, und andere geschichtliche Werke, Welt- und Eisenbahnkarten.

Da durch Zutritte die Anzahl der Mitglieder und dadurch die Nachfragen nach den zu Hause zu lesenden Büchern und Monatsheften der Unterhaltungsblätter sich ver­mehrt haben, so hat der Vorstand die Mitglieder noch um die schnellste Zurückgabe des Entliehenen oder doch um Einhaltung der bestimmten Gebrauchszeit ersuchen wollen.

Anmeldungen zum Beitritt können schriftlich oder mündlich im Locale bei A. Noll, Abends von 5 Uhr an, geschhehen. Der halbjährige Beitrag ist 1 fl. 30 kr.

Der Vorstand der Lesegesellschaft.