Ausgabe 
12.11.1859
 
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Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

2414) Montag ven 14. November 1859, des Vormittags 9 Uhr,

sollen auf hiesigem Rathhause folgende Ar­beiten an den Wenigstfordernven vergeben werden, als:

Maurerarbeit, veranschl. zu 45 fl. 51 fr.

Zimmerarbeit, "4"^

Weißbinderarbeit, 24 50

Schreinerarbeit, 31 38.

Spenglerarbeit, 9 52 .

Die Voranschläge liegen zur Einsicht hier-, offen. Gießen, den 7. November 1859.

Großherzogliche, Bürgermeisterei Gießen. D. Ebe l.

2441) Montag den 14. November

soll nachverzeichnetes Holz öffentlich verstei­gert werden, als:

3 Stecken Eichen-Scheidholz,

2 Prllgeldolz,

2 Stockholz,

50 Wellen Reisholz,

4 Stecken Buchen-Scheidholz,

3 Prügelbolz,

4 Stvckhvlz,

100 Wellen Reisholz,

2 Stecken Kiefern-Scheidholz,

54 Prügelholz,

45 Stockholz,

3275 Wellen Fichten- u. Kietern-Reisholz,

94 Kiefern- und Fichten - Stämme von 1598 Cubikfuß,

der Groß­eßen.

em Fackel- ntritt nur Festabende ritd.

nung an die

bis 11 Uhr, ickelzuges

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Stadt und den Kreis Gießen.

für die

iAschnnt wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. Preis des Jahrgangs für Einheimische I st. 30 ft., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, i g. 53 fr. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. l i. Einruckungsgebühr für die Walten«. Zeile, oder deren Raum, 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. Annoncen in Tabellemorm werden dovpelt berechnet.

«K g, Samstag den 12. November L8KO.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

(ßbirtallahung.

2440) Auf den Grund der gegen Philipp Weigel's Eheleute zu Großen-Linden wegen Entmündigung eingeleiteten Nachuntersuchung wird denselben hiermit die Disposition über ihr Vermögen bis auf Weiteres entzogen, und ihnen vorläufig in der Person des Großhcrzoglichen Bürgermeisters Menges zu Großen-Linden ein Beistand bestellt. Veräußerungen der Ppilipp /Weigel's Ehe­leute ohne Genehmigung ihres Beistandes werden im Voraus für ungültig erklärt und verordnet, daß alle an sie zu bezahlende Gelder bei Meirung doppelter Zahlung an den genannten Beistand, Bürgermeister Men­ges zu entrichten sind. Gleichzeitig werden alle Diejenigen, welche Ansprüche an das Vermögen der Philipp Weigel's Ehe­leute zn bilden vermeinen, aufgeforvcrt, i solche innerhalb 14 Tagen vom heutigen an gerechnet bet unterzeichnetem Gericht so gewiß anzumelren, als sie sonst bei Abschluß des aufzunehmenden Inventars nicht berücksichtigt werden können, keine Be­friedigung zu erwarten haben.

Gießen, den 9. November 1859. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

M u h l, v. R o t s m a n n, Stadtrichter. Stadtger. - Affeffor.

2388) Die virecte Brod- und Fourage- Lieferung pro 1860 an den nachbe­nannten Orien mit dem dabei angegebenen ungefähren jährlichen Bedarf

soll für

1) für die Garnison und Etappe Wetzlar mit Braunfels und Dillenburg, incl. 246 Ctr. Stroh für die Garnison-Anstalten zu Wetz­lar und Braunfels ........

2) für Vie Großherzvglich Hessischen Etappen Gießen, Grünberg und Friedberg . . .

3) für die Großherzoglich Hessische Etappe Alsfeld............

Brod, ä 5% Pfp. pro »Tn cf

Haier,

(Senf., er

Heu, (Rentner

L-troh, (S.enfner

41060

2547,

155

486

45

20

22

75

30

33

im Submissionswege an den Mindestfordernven öffentlich verdungen werden, und ist eine jede dieser verschiedenen Lieferungen eine besondere Submission einzureichen.

Die Bedingungen, welche dabei zum Grunde liegen, können auf dem Bürgermeisterei-

Amte zu Wetzlar eingesehcn werden. Unternehmungslustige, namentlich aus der Klasse der Producenten, wollen ihre bezüglichen Submissionen, welche zu versiegeln und gehörig zu bezeichnen sind, und worin die Preisforderungen rcsp.

für ein 5"/.pfundiges Brod,

für einen Centner Hafer, a 100 Pfund,

Heu, ü 100 excl. Strohseile und

n u Rvggenstroh, a 100 Pfund,

enthalten sein müssen, bis zu dem wegen Verdingung dieser Lieferungen auf

Ven 15. November a. c., Vormittags 11 Uhr, im Rathhause zu Wetzlar angesctzten Termine abgeben, in diesem Termine nach Gefallen selbst erscheinen und an den weiteren Verhandlungen Theil nehmen.

Rachgebole werden unter keinen Umständen angenommen.

Koblenz, den 1. November 1859. Königliches Proviant-Amt.

V r r it c r g e r u n g r n.

2458) Montag den 21. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Raihhause die den Erben des Johannes Steinberger gehören­den beiden Gärten nochmals versteigert wer­ten, als:

ölitr Nr. ' □Jt'lftr. '

/i69 . HO Garten am Brennofen, in der Nähe ' des Busch'schen Gartens,

41/6u-7 412 Garten gm Rodt.

Gießen, den 11. Novembtr 1859.

In Aufkzag:

C. W ei d i g, Ortsgerichtsmann.