Ausgabe 
11.6.1859
 
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| Meine engl. und franz. Sprachbriefe

ersetzen nicht nur <len mündlichen Unterricht des tüchtigsten Uehrers (was die, zwölf Seiten des Prospects füllenden, meist gelegentlichen Briefe, resp. Zeugnisse früherer Theilnehmer am briefl. Sprachunterrichte von welchen ich unten einige Auszüge folgen lasse zur Genüge darthun), son­dern machen auch Jegliches Buch heim Erlernen der engl. und franz. Sprache unnöthig r sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und zeichnen sich noch besonders aus durch getreue, mir eigen!hümliche Darstellung der engl. und franz. Aussprache Ts. unten!).

Das Honorar beträgt für -40 Briefe (180 Wochen) einer Sprache 8 Th al er (oder 8^ S.-Rubel, oder 12 Fl. C-M., oder 30 Franken), b eider Sprachen zusammen (40 Wochen) nur 14 Thaler (21 FL, oder 52 Fr.) und kann i n el i eb i g e n Raten (per Post an meine bekannte Adresse: Neue Promenade, Berlin) ent­richtet werden. Von den bonorirten Briefen erhält man alle 14 Tage 4 Briefe zusammen franco, auch im Auslande, die erste Sendung sofort. (Den meisten Abonnenten genügen schon zwei Drittel der Briefe.)

Unbemittelte linden nach wie vor billige Berücksichtigung.

Den ausführlichen Erospect erhält man umgehend gratis und franco.

J. Karl A. Jacobi in Berlin,

Begründer des brieflichen Sprachunterrichts (seit 1853.)

(Seite 5 «les Prospects.)

Kufen b. S., 12. 5. 53. ... In Ihren engl. Briefen haben Ew. W. mehr geleistet, als ich nur wünschen konnte ... Man lernt durch sie das Engl. ohne Anstrengung .... B., Lieuten.

(S. 6.) Z w, 25. 3. 54 Es geht vortrefflich mit dem Engl.; ich unterhalte mich ziemlich geläufig mit geborenen Englän­dern und alle verstehen mich sehr gut, ein Beweis, dass Ihre Dar­stellung der Aussprache vortrefflich ist ....

B., Administr.

S. « rechts.) Berlin, 1. 8. 53 Ich habe uner­müdet geschrieben, gesprochen, übersetzt und repetirt und bin im Stande, zu sagen : ich habe mehr gelernt, als ich erwartete ....

AU., Secret.

(S. 1 links.) Berlin, 7. 8. 53 Mit stets steig. Interesse habe ich Ihre Briefe bis z. 20 (das 1. Drittel) durchgear­beitet, und bereits jetzt fühle ich mich fähig, jedweden Gedanken in engl. Sprache auszudrücke*, und loben Bekannte, die durch langen Aufenthalt in England und Amerika die engl. Sprache erlernt haben, besonders die Richtigkeit meiner Aussprache ....

<4. liangensclieiilt.

(S. 1.) Rahden, 17. 11. 54 Mit Vergnügen erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, dass es mir nach dem Studium von 45 Ihrer (60) engl. Briefe ein Leichtes ist, mich mit einem Engländer ziem­lich fertig zu unterhalten .... Ad. HCll.

(S. 11 u. IT.) Potsdam, 30. 3. 58 Schon nach dem kurzen Zeitraum von noch nicht ganz drei Wochen gewahre ich mit vieler Freude, dass ich so bedeutende Fortschritte mache, wie es Andern mit demselben Eifer (ohne die Briefe) kaum in soviel Mona­ten gelingt. Die Aussprache ist so deutlich angegeben, dass man gar nicht irren kann .... Ib. StII.

(Zweiter Brief von Demselben, 3. 5. 58.) .... Je mehr ich arbeite nach Ihrer Methode , desto mehr fühfe ich mich dazu hinge­zogen, und ich selbst wie Andere erstaunen über die Fortschritte, die ich in zwei Monaten gemacht habe .... Ij. St11.

(S. 13.) Leipzig, 5. 12. 57 Was nun Ihre Briefe selbst betrifft, so kann ich sagen, dass alle darin gegebenen Regeln wohl nicht klarer gegeben werden können und dass der Lernende sie so­fort vollkommen versteht . . . Ich habe gefunden, dass man die Aus­sprache aus Ihren Briefen weit gründlicher lernt, als bei einem Lehrer, und, glaube, dass Derjenige, welcher Ihre Briefe vollständig studirt hat, einen grossen Theil der Sprachlehrer an Kenntniss der Sprache weit übertrifft .... C. W. Gz.

(S. 15.) Steyer, 21. 2. 58 Ihre Methode ist vortrefflich und führt unvergleichlich schneller und sicherer zum Ziele, als der Unterricht selbst eines sehr geschickten Lehrers ....

Jos. ZU I,

Erzieher im Hause des Fürsten von Lg.

(S. 16.) Altona, 19. 1. 58 Ich sende Ew. W. hiermit 10 Thaler .... und kann ich Ihnen nicht verhehlen, dass Ihre Me­thode alle meine Erwartungen weit übertroffen hat ....

P. C. ZU i»

(S. 16.) Chne (Belgien), 3. 10. 58 Ihre Lehrweise gefällt mir sehr gut und ist der ganz richtige Weg zur leichten, an­genehmen und schnellen Erlernung einer fremden Sprache ....

O., Prof. dAllemand.

Darmstadt, 9. 1. 59 Im Uebrigen muss ich Ihnen sagen, dass Ihr Werk ein ausgezeichnetes ist und dass der Fleiss und die Sorgfalt, mit der Sie es ausgearbeitet, die vollste Anerkennung ver­dient. Desshalb werde ich es auch, wo ich nur Gelegenheit dazu habe, aufs Wärmste empfehlen ....

U. St., Lehrer der Handelswissenschaften.

M. A. Van-er's

SchreibleHr-MetHo-e

Am 20. Juni eröffne ich einen zweiten Cyclus von 15 Lehrstunden.

1246) Bei Befolgung der Regel wird Jedermann in Vieser kurzen Frist, welche Handschrift er auch besitzen mag, eine für die Lebensdauer schone coulante deutsche Schrift, und in weiteren 15 Stunden auch englische Schrift beigebracht.

Die Damcnzirkel sind, wie selbstverständlich, von den Herrenzirkeln getrennt. Der Unterricht findet sowohl in den Tages-, oli Abendstunden statt.

Das Honorar für den Cyclus beträgt im kleinen Zirkel 10 fl., im größeren 8 fl. und im größten 5 fl. a Person.

Es wird jedem Theilnehmer dieser Zirkel die auffallend ersichtliche Verbesserung seiner Handschrift garantirt.

Die Aufnahme geschieht täglich bis zum 20. Juni in meiner Wohnung, bei Herrn Schuhmachermeister Noll in den Neuen-Bäucn, von 8 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags.

Von dem günstigen Erfolge meines Unterrichts können sich Jnteressirenke überzeugen.

Da mein Aufentbalt nicht von langer Dauer ist, so ersuche ich die darauf Reflectirenden, baldige nähere Rücksprache mit mir Darüber nehmen zu wollen. Maximilian Adam Gander, Kalligraph.