Bekanntmachung.
1897) Die Rechnung der hiesigen Spar- und Leihkasse für das Jahr 1858, welche der Hauptversammlung der Vereins- Mitglieder vorgelegen hat und nunmehr an Großherzogliche Ober-Rechnungs-Kammer ju Darmstadt zur Revision abgegeben worden ist, hat folgende Resultate geliefert, welche dem Publikum in nachstehender Uebersicht bekannt gemacht werden.
A. Vermögen:
1) Die ausgeliehenen Capitalien betrugen Ende 1857 316,701 fl. 30 fr.
2) In 1858 wurden ausgeliehen x • 126,730 „ 59 „ Summa 443,432 fl. 29 fr.
3) Davon ab die im Jahr 1858 zurückempfangenen Capitalien . . . 91,365 „ 34 „
4) Das Guthaben der Kasse an ausgeliehenen Capitalien beträgt also Ende 1858 352,066 fl. 55 fr.
Hierzu kommen:
5) Kassevorrath nach Seite 28 der Rechnung 10,046 „ 7| „
6) Guthaben an noch nicht fälligen Stückzinsen, sowie der ausgewachsenen Zinsen von 50-fl.-Loosen 8,943 „ 43 „
7) Werth an Mobilien 171 „ 15 „
Das Gesammt-Vermögen der Anstalt beträgt mithin Ende 1858 . . .---------------------371,228 fl. | fr.
B Schulden:
8) Die Einlagen betrugen Ende 1857 330,683 fl. 19 fr.
9) In 1858 wurden eingelegt 143,885 „ 39 „ Summa 474,568 fl. 58 fr.
10) Davon ab die im Jahr 1858 zurückbezahlten Einlagen .... 125,632 „ 38 „
11) Die Schulden der Kaffe an Einlagen betragen also Ende 1858 . . 348,936 fl. 20 fr.
12) Hierzu kommen die bis zum Rechnungsschluß nicht in Empfang genommenen Zinsen 62 „ 12 „
Die Gesammt-Schulden der Anstalt betragen mithin 1858 . . . .----------------------348,998 fl. 32 fr.
Verglichen, so ergiebt sich Ueberschuß als Reservefond Ende 1858 . . . 22,229 fl. 28| fr.
Nach der Rechnung für 1857 betrug der Reservefond 20,386 „ 44 „
Derselbe hat sich somit in 1858 vermehrt um ..... 1,842 fl. 44| fr.
Auf den Grund der Statuten wurden aus den Ueberschüssen der Anstalt im Jahr 1858 an Prämien und Unterstützungen bezahlt:
1) Prämien an brave Dienstboten und Gesellen, die durch Einlagen Gläubiger der Kasse geworden sind 222 fl. 42 Ir.
2) an Beiträgen zur Unterhaltung der Industrieschulen 317 „ 30 „
3) Unterstützung an die Blindenanstalt zu Friedberg . . 50 „ — „
4) dergleichen an die.Kaffe des Rettungshauses für verwahrloste Kinder zu Arnsburg . . . . 56 „ —
5) Aussteuer an vier Brautpaare, die sich am 26. December 1858, dem Tage der silberen Hochzeit Ihrer
Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin haben trauen lassen .... 200 „ — „ Summa 846 fl. 12 fr.
Gießen, den 3. September 1859. Der Director der Spar- und Leihkasse:
Hab er korn.
- Schön- und Schnellschveib - Unterricht in 15 Lehrstunden.
Am 19. September eröffne ich einen vierten Cyclus, wonach Jeder, ohne Unterschied des Alters, und welche Schrift er auch besitzen mag, sich in dieser kurzen Zeit eine deutliche, regelmäßige und geläufige Handschrift aneignen kann.
Die Damenzirkel find in besonderen Stunden von den Herrenzirkeln getrennt.
Von dem günstigen Erfolge kann man sich durch die zur Ansicht aufliegenden Probeschriften meiner Schüler überzeugen. Diejenigen, welche geneigt sind, sich an diesem Unterrichte zu betheiligen, werden gebeten, sich um nähere Besprechung gütigst an mich zu wenden.
Das Honorar beträgt im kleinen Zirkel 10 fl., im grösseren 8 fl. und im größten 3 fl. & Person.
Die Aufnahme geschieht täglich, jedoch nur bis zum 19. September in meiner Wohnung, bei Herrn Schuhmachermeifier Noll in den Neuen-Bäuen, von 8 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags. .
Da mein Aufenthalt nicht von langer Dauer ist, so ersuche ich die darauf Reflcctirenden, baldige nähere Rücksprache m> mir darüber nehmen zu wollen. Nt. Ä. Gander,
Lehrer der Kalligraphie.
Für die Abgebrannten in Klein-Umstadt ist eingegangen: Bei Hrn. Präsidenten Dr. Klipstein 10 fl., bei Hrn. Super:- tendenten Dr. Simon 3 fl., bei Hrn. Kirchenrath Dr. Engel 15 fl. 42 fr., bei Hrn. Pfarrer Landmann 4 fl. 30 fr., bet v» ■ Medicinalrath Dr. Stammler 6 fl., bei Hrn. Beigeordneten Fillmann 2 fl., bei Hrn. Mitprediger Lips 2 fl. und ein Pack Kleidern, von den Mitgliedern der F.-.-M.-Loge 19 fl. 42 fn
Zur Empfangnahme weiterer Gaben erklären sich die Obengenannten bereit.
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