III. Anstrich von Ortstafeln und Wegweisern:
Weißbinderarbeit, veranschl. zu 20 fl. — fr. IV. die Herstellung der Borngasse:
Chaussir- und Pflasterarbeit, veranschl. an . . . . 81 fl. 5 fr.
Dorf- Gill, am 30. März 1859. Großherzoglicbe Bürgermeisterei Dorf-Gill.
JA. :
Gerhard, Bezirfsbauaufseher.
720) Montag den 11. April, Morgens 9 Uhr, werden im Domanialwald-District Burghain meistbietend versteigert:
15 Fichten-Stämme, zusammen 203 Cu- bikfuß enthaltend,
106 Nadel-Stangen mit 307 Cubikfuß.
Die Zusammenkunft ist auf der Ruine Staufenberg.
Alten-Buseck, den 4. April 1859. Großherzogliche Oberförsterei Alten -Buscck.
Klump.
Verkauf einer Mühle.
736) Eingetretener Hindernisse wegen lassen die Erben des verstorbenen Heinrich Lenz zu Großen-Buscck nicht Mittwoch den 13., sondern
Donnerstag den 14. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, die sog. Weißmühle bei Großen-Buseck, bestehend in einem zweistöckigen Wohnhaus, nebst Mühlbau, mit zwei Mahl- und einem Schlaggange, ohngefähr 18 bis 20 Fuß Wasserfall, mit vollständigen guten Mühlwerken, sowie in einer Scheune, einem großen Viehstall, Schweineställen, Holzschoppen und einem Backhaus, alles in gutem Zustande, mit 34 Morgen 1 Viertel □ftlftr. Nonual- Maaßes um die Mühle liegendem Land, bester Qualität, wovon ungefähr % Wiesen- und % Ackerland und Garten ist, erbver- theilungshalber, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf dem Büreau des Unterzeichneten öffentlich meistbietend versteigern.
Großen-Buseck, am 7. April 1859. Großherzogliches Ortsgericht Großen-Buseck. __________Wagner.__________ 706) Montag den 11. April d. I.,
Nachmittags 2 Uhr, werden in dem hiesigen Universitätsmarstalle zwei schwarzbraune, fehlerfreie, eingefahrene, elegante Ponny's, Hengste, 4 bis 5 Jahre alt, mit zwei neuen Chaisengeschirren, sowie ein leichtes Chaischen, öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert.
Gießen, den 4. April 1859.
Frilgebotenes.
Für Damen.
743) Eine neue, sehr bequeme Art Hut- Halter, nach Pariser Muster verfertigt, erlaube ich mir, h. Stück 9 fr., zu empfehlen. I. H. Schäfer, Kammmacher.
749) Von dem mir bisher gefehlten schweren Leder-Leinen habe ich wieder neue Sendung erhalten. Auch empfehle ich eine Partbie fertiger glatter Küchen- und Werkstätte-Hand- tücher. L. Jahr eis, Marktplatz.
§ Maiwein, 1858r,
die Flasche zu 30 fr., täglich frisch im Philosophenwald.
g Bürsten-Waaren
zu den billigsten Preisen, als: Borsten- schropper, von 12 fr. an bis zu 36 fr., Wurzelschropper, von 20 fr. an bis zu 32 fr., Handbesen, von 12 fr. an bis zu 20 fr., Bodenbesen, von 20 fr. an bis zu 45 fr., sowie alle Gattungen Bürsten, sind stets vorräthig bei
F. E. Winter, Bürstenmachermeister, dem Asterweg gegenüber.
747) Guten deutschen Kleesaanren, per Pfund 22 fr., bei
Wilh. Schwall.
738) Eine große Auswahl von Bouquets, Blumen und Blättern, sowie Strvhhüte neuester Fayon, habe ich erhalten und empfehle solche zu den billigsten Preisen. Georg Röber, am Kreuz.
728) Futtermehl, Roggen- und Walzen-Kleie verkauft billigst
M. Marcus, am Lindenplatz.
730) Waschbüttcn, Badebütten und dergl. sind zu verkaufen, oder auch zu verleihen, bei
Wilhelm Kohler mann.
726) Eine große Quantität gute Gerste, per Malter 6 fl. 30 fr., sowie gute Holzheimer Kartoffeln, per 200 Psund 1 fl. 40 fr., sind zu verkaufen bei
W. Rühl, im Russischen Hof.
727) Feinstes Schwung- und Vor- schußmehl bei
Ernst Wallenfels.
605) Linsen und Bohnen, vorzüglich zum Kochen sich eignend, sind zu haben bei Friedrich Schwaab.
754) Zwei große Canarienvogel-Hecken, grün lackirt, jede mit zwei Pärchen achter Holländer Kanarienvögel, sind zusammen, oder auch getrennt, zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
735) Bei Schreinermeister Koch in den Neuenbäuen stehen zwei neue Hobelbänke, ein zweithüriger polirter Kleiderschrank, sowie mehrere cinthürige Schränke, zu verkaufen. Auch kann bei demselben ein junger Mensch in die Lehre treten.
746) Eine Sendung von Bielefelder Leinen und Hemden (wofür ich garan- tire) ist angekommen. Will). Schwall.
604) Fränkische S a a t w i ck e n und Erbsen sind zu haben bei
F r i e d r i ch S ch w a a b.
661) Feinstes Vorschuß-Mehl bei Emil Noll, auf der Mäusburg.
757) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich den nächsten Gießener Jahrmarkt mit einer großen Auswahl von Damen- Schnhen und Stieselchen, sowie mit allen Arten von Kinder-Schuhen, wieder beziehen werde und bitte deshalb um geneigten Zuspruch. Friedr. Weidling, Schuhfabrikant aus Mainz.
657) Jeden Vormittag ist Kalk, die Bütte zu 2 fl. 24 fr., zu haben bei
K. Jung, in Klein-Linden.
734) Zwei Zuschncidebrettcr von Lindenholz, für Schuhmacher, & 2 siflFuß groß und 2 Zoll stark, sind zu verkaufen. Näheres ist zu erfragen bei Karl Keil, am Markt.
662) In Lit. A. Nr. 46 in der Hintergaffe ist eine Parthie rothc und weiße Frühkartoffeln zu verkaufen.
758) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum am bevorstehenden Jahrmarkt mit seinen berühmten und anerkannt guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten (in Verpackung), magenstärkendem Magenbrod, Thee-Lebkuchen, Nürnberger und Baseler Mandel-Lebkuchen, ächten« Wurmkuchen, Ackermännischen Brustpapilloten, Hamburger Husten-Glonchen; sehr zu empfehlen: Auflösungs-Rettig-Bonbons für hartnäckige Schleimkatarrhe, englische Drops für Kvpfleidende u. s. w.
Die Bude befindet sich vor dem Neustädter Thor, mit der Firma:
Fr. Ur ff, Conditor.
762) In Lit. B. Nr. 25, Marktplatz, sind zu verkaufen:
weiße und rothe Frühkartoffeln,
20 bis 25 Ctr. bestes Grummet,
30 bis 40 Gebunv Wirrstroh,
1 vollständiger Wagen mit eisernen Achsen,
1 Waage mit 2 großen Schaalen, worauf man 5 bis 10 Gentner wiegen kann, mit dazu gehörigen Gewichtsteinen.
716) Ein Haufen Dünger ist zu verkaufen bei August Noll,
im Stern.
731) In Lit. B. Nr. 129 sind mehrere Wagen Dünger zu verkaufen.


