Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachungen.
2629) Von den Acten des unterzeichneten Collegs sind diejenigen Acten und zwar vom Jahr 1857 an bis hierher verzeichnet worden, die sich nach den darüber bestehenden Vorschriften zur Vernichtung eignen. — Um ven Betheiligten die Möglichkeit zu geben, etwaige Einwendungen gegen die Vernichtung vorzubringen, wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt- nife gebracht, daß die Actenverzeichnisse in der Registratur eingesehen werden können, und daß, wenn binnen sechs Wochen kein Einwand gegen die Vernichtung einkommt, welches durch einen zu bevollmächtigenden Großherzoglichen Hofgerichts-Advocatcn geschehen muß, mit derselben vorgeschritten werden wird.
Gießen, den 28. November 1859.
Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen:
Dr. Klipstein.
vdt. Buff.
2539) Johannes Jung III. von Holzheim, lebigen Standes, seiner Profession ein Wagner, ist wegen seines liederlichen Lebenswandels als Verschwender erklärt und dem zufolge unter Guratel gestellt und ihm die Ortsbürger Friedrich Jung III. und Friedrich Will von Holzheim als Curatoren beigegeben worden. Es wird dieses unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß alle Rechtsgeschäfte, welche Johs. Jung III. von Holzheim ohne Mitwirkung seiner genannten Curatoren abschließt, ungültig sind.
Lich, den 8. November 1859. Großherzogliches Landgericht Lich.
Sartorius, Limpert, Landrichter. Landger.-Assessor.
2550) Die Zinsen von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Capitalien für das Jahr 1859 sollen:
Mittwoch den 7. December,
Samstag „ 10. „
Dienstag „ 13. „
Mittwoch „ 14. „
Samstag „ 17. „
Dienstag „ 20. „
Mittwoch „ 21. „
Samstag „ 24. „
Dienstag „ 27. „
Mittwoch „ 28. „
Samstag „ 31. „
bezahlt werden, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß die auf den Samstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, und die auf den Dienstag und Mittwoch fallenden Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.
Zugleich wird noch bemerkt, daß Dienstags und Samstags nur Vormittags Zahlungen angenommen und geleistet werden können.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 23. November 1859.
Der Rechner: Kehr.
Versteigerungen.
Lieferungen in das Bezirks-Gefängniß betreffend.
2647) Am Donnerstag, den 15. December, Morgens um 8 Uhr,
soll auf dem Polizeibüreau die Lieferung der für das hiesige Bezirks - Gefängniß im Jahre 1860 erforderlichen Bedürfnisse, als:
des warmen Essens, Brodes, Holzes, Strohes, der Besen, KleivungSsAke, Hemden, Schuhe, Teppiche und Strohsäcke, sodann das Kleinmachen des Holzes, öffentlich an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Gießen, den 6. December 1859.
Großherzogliche Polizei-Verwaltung.
Nover, Polizeirath.________
Die Vergebung von Arbeiten bei der
Stadt Gießen.
2631) Donnerstag ven 8. December 1859, des Vormittags 9 Uhr,
sollen auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstforbernbcn vergeben werden:
Steinhauerarbeit, veranschl.
zu.......10 fl. 50} kr.
Schlosserarbeit, veranschl. zu 1 „ 30 „
Gießen, den 3. December 1859.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________
2593) Der Bedarf an nachstehenden Gegenständen für das Landeszuchthaus pro 1860 wird
Donnerstag den 15. December d. I.
im Soumissionswege vergeben:
1) gedörrte Zwetschen, circa 10 Ctr.,
2) Krhstallöl, Leinöl, Rüböl und Hell- thran,
4) Reiserbesen,
5) Papier und sonstige Schreibmaterialien,
6) gebleichte und ungebleichte Leinwand,
7) Handtücherzeug,
8) Hessenzwillch,
9) ungebleichtes und dunkelblaues leinenes Garn, ungebleichtes und dunkelblaues baumwollenes Garn,
10) Barchent zu Unterkleidern,
11) wollene Bettteppiche,
12) Hals- und Sacktücher für die Sträflinge, und Baumwoll-Watten,
13) Arbeitsutensilien für Schuhmacher, Schneider und Näherinnen,
14) Stahl, Eisen und Eisenwaaren,
15) Schlösser und sonstige Beschläge,
16) Werkzeuge für Schreiner, Schlosser und Schuhmacher,
17) Farbwaaren und Droguerien,
18) Leim,
19) Seilerwaaren,
20) Nußbaum- und Palisander-Fourniere,
21) Dielen. Latten und Rähmlinge,
22) Bohlen,
23) Reißstämme,
24) zugerichtete eichene Dauben zu Stan- dern von 1 —*/4 Ohm, zu großen und kleinen Bütten, Eimern und Zübern,
25) Bürstenbinder-Arbeiten,
26) Liesch,
27) ungerissenes reines Stuhlrohr,
28) Roßhaare,
29) Fensterglas und Glaskugeln für Schuhmacher,
30) Schleifsteine, Streichsteine u. Schiebsteine (Rutscher.)
lieber die unter jeder Ziffer verzeichneten Gegenstände ist eine b efcnbere Soumission einzureichen.
Bedingungen, Proben und Muster smd vom 5. December an allen Werktagen, Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr einzusehen. Der Soumissionskasten wird
Donnerstag den 15. December d. I, Morgens präcis 10 Uhr, abgehängt; verspätete oder unvollständige Soumissionen bleiben unberücksichtigt.
Marienschloß, am 29. November 1859.
Die Verwaltungs-Commission.
Arbeitsversteigerung zu Albach.^ 2630) Samstag den 10. December d. 3-, des Mittags um 1 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei zu Albach die Chaussirung einer Strecke Wegs im Rotherdewald wenigstnehmend versteigert werden, und zwar: „
Chaussirarbeit, veranschlagt zu WB W
Steinschlagerlohn, „ u "
Steinfahren und Setzen derselben, veranschlagt zu . • 54 „
Albach, am 3. December 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach.
Balser. _
Feilgebotenes.
2636) Puppengestelle in 9* Auswahl, Puppenköpse in Holz, W« Machs und Porzellan, mit und ohne SN,ur, angekleidete Puppen, um damit ganz lich aufzuräumen, werden billig verfaul
I. H. Fuhr-
2633) Feinstes Schwungmehl, da« Pfund zu 6% fr., desgl. zweite Sorte, das Pfund zu 6 fr., bei TT
Carl Wallenfels
2649) Vorzüglicher Rheinwel«- der Schoppen zu 12 fr., Über d.e Straß-, der Schoppen zu H kr., bei
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