Aufforderung au die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt.

1647) Die Schuldner ter hiesigen Pfand- unt Leihanstalt, deren Pfänder in den Mona­ten Januar, Februar, März, April, M a i und Juni 1859 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 6. August bis zum 17. September dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 24. Oktober d. I. stattfindet.

Hierbei wird bemerkt, daß jeden Tag, mit Ausnahme des Mittwochs und Freitags, prolongirt werden kann.

Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeit­raums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden; die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können.

Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden.

Die Herren Bürgermeister des Kreisamts­bezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, am 1. August 1859.

Die Pfandhausverwaltung.

Bieler. Pfeil.

Oktallaäung.

1652) Nachdem Großherzogliches Hof­gericht der Provinz Oberhessen über den Nachlaß des Aron Kuder zu Heuchelheim den förmlichen Concursprozeß erkannt hat, werden alle Diejenigen, welche Ansprüche an die Masse bilden wollen, aufgefordert, solche in, Termin

Montag den 12. September d. I., Vormittags 9 Uhr, anzumelden, zu begründen und etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen, widrigen­falls sie ohne weiteres Präclusivdecret von der Masse ausgeschlossen werden. Zu gleicher Zeit soll in gedachtem Termin die Güte versucht werden und werden eintretenden Falles die nicht erscheinenden Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit beitretend an­gesehen.

Gießen, am 26. Juli 1859.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, Dr. v. Schmalkalder, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

Versteigerungen.

1650) Nächsten Montag, den 8. l. Mts., Vormittags 10 Uhr,

soll im hiesigen Bürgerhvspital die Liefe­rung von:

72 Ellen Barchent und

42 Zwillich

Wenigstnehmenv versteigert werden.

Gießen, am 4. August 1859.

Der Rechner: Wittich.

Die Vergebung von Arbeit und der Lieferung von Guß bei der Stadt Gießen.

1651) Donnerstag den 11. August, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Ar­beiten und Lieferungen an den Wenigstfor- dernden vergeben werden, als:

die Lieferung von 2 Guß­

platten, veranschlagt zu 64 fl. 10 fr. Schlosserarbeit, 12 30

Maler- und Lacktrer- Arbeit, veranschlagt zu . . . 30

Gießen, den 4. August 1859. Großherzogiiche Bürgermeisterei Gießen.

D. E b e l.

1586) Dienstags, den 9. August d. I., Vormittags um 10 Uhr,

soll in dem Hofe des neuen Anatomiege­bäudes ein großer Trog von Sandstein, für Oeconomen, Bierbrauer und Brannt­weinbrenner vorzüglich geeignet, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Derselbe ist 95 Zoll lang, 45 Zoll breit, 41/2 Zoll hoch. Sein innerer Raum be­trägt 80y2 Zoll in der Länge, 31 Zoll in der Breite, 28 Zoll in der Tiefe.

Gießen, am 28. Juli 1859.

Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Martin.

Jagdverpachtung.

1632) Zur Verpachtung der Jagden der Gemeinden Dorlar, Kinzenbach, Krofcorf- Gleiberg-Vetzberg ist, da die Verpach­tung vom 14. v. Mts. die Genehmigung nicht erhalten hat, anverweiter Termin auf

Montag den 8. August c,, Nachmittags 3 Uhr, in hiesiges Rathhaus angesetzt, wozu ein- geladen wird.

Die Bedingungen werden im Termin be­kannt gemacht.

Atzbach, den 1. August 1859.

Der Bürgermeister : (Seine t.

Hafer-Versteigerung.

1621) Montag den 8. August, Vormittags 9 Uhr,

sollen circa 90 Fuder Hafer von Gemeinde- Grundstücken auf Ort und Stelle meistbie­tend versteigert werben.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis den 1. October d. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist in loco Harbach. Harbach, den 30. Juli 1859.

Großherzogliche Bürgermeisterei Harbach.

1661) Dienstag den 9. August, Vormittags 9 Uhr, sollen mehrere Tausend Backsteine, in Par- thieeu von 500 Stück, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Die Zusam- meiikunft ist am Neristädter Thor.

Gießen, Den 5. August 1859. In Auftrag:

C. Wcidig, Ortsgerichtsmann.

Feilgebotcne».

Blaue und rothe Farbe, zum Stempeln von Briefen, Alizarin- und beste Gallus - Tinte, Brief- Couverts

in allen Formaten, bei Abnahme von Quan­titäten zu Fabrikpreisen,

Alexander Humboid - Stahlfedern,

1655) bet August Hoffmann.

1592) Bei Unterzeichnetem sind Hut­schachteln vorräthig; auch werden von demselben alle anderen Sorten Papp­schachteln billig gefertigt.

I. Rothenberger, Marktstraße.

1644) Ein Sopha ist billig zu ver­kaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

1613) Meine beliebten Wein- Essige , namentlich besten rochen und weißen Burgunder Tafel- und Ein­mach-Essig, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. __________________L. Jahreis.

1630) Neuer Zncarnat-Kleesaamen ist eingetrvffen bei _______________________Emil Pistor.

1653) Ein halbes Fuder gutes Wal­zen stroh ist zu verkaufen bei Schreinermeister Hoß, Sandgasse, Lit. D. Nr. 137.

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1657) Jncarnat-Kleesaame», sowie Herbst- oder Weißerüben - Saamen, ! bester Qualität, ist stets zu haben m der Saamenhanblunq von

Joh. Friede. Müller, Kunst- und Handelsgärtner. _

j 1590) Sehr schönes Kornstroh >st ; zu verkaufen. Das Nähere bet der Expe

______________________Klös.______________________! dieses Blattes.______________-

1587) Die Merck'sche Papier- und Schreibmaterialien Handlnng (vor dem Wallthor) empfiehlt ihr reich assortirtes Lager von allen Sorten Papier, Federn, Bleifedern rc. re., und erlaubt sich, beson­ders auf die vorzügliche Düsseldorfer Copir-Tinte aufmerksam ZN machen. Zugleich bringt sie den Empfang einer Parthie achter Bre­mer Cigarren zur Kenntniß und hält sich zur Abnahme derselben bestens empfohlen.

1612 ) (* fehlerfreier gitter-Th! scheue, ein breite tonnt Geschäfte 6 Fuß lan braucht, si billig zu v tbeilt die G

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