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Hause vor mer, nebst möblirt, zu gen werden.

2323) In dem Brühl' schen Hause, der Aula gegenüber, ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.

~2298) In"Lit. B. Nr. 82 sind eine Familienwobnung und ein möblirtes Zim­mer zu vermiethen. Johannes Weill.

2362) In dem Schelt' schen Hause auf dem Neuenweg ist ein kleines Familien- loais zu vermiethen. Näheres bei

C h r. Petri I.

2355) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei

Schmiedmeister Unverzagt.

2353) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Chr. Reiber, am Kreuz.

2354) Bei Schuhmachermeister Peter Herbert in der Schloßgasse ist ein schönes, gut möblirtes Zimmer zu vermiethen.

2346) In dem Nebenhause von Louis König ist ein möblirtes Zimmer zu ver­miethen.

2350) Bei der Wittwe des Criminal- gerichts-Secretärs Binzer ist eine möb- lirte Stube mit Cabinet zu vermiethen und sogleich beziehbar.

1680) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen.

I. G. D. Bapst.

2190) Eine kleine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer sind zu vermiethen.

Wilb. Rühl, im Russ. Hof.

Vermischte Anzeigen.

.2-2361) Vielseitigen Wünschen nach Pri­vatunterricht im Englischen und Französischen entsprechend, hat sich ter Unterzeichnete ent­schlossen, einen Cursus von wöchentlich 2 bis 3 Stunden für die englische Sprache mit französischer Erklärung, und einen für die französische Sprache für Damen zu er­öffnen. Beide Cursus sind getrennt und werden von den Lehrerinnen geleitet.

Anmeldungen bittet man innerhalb acht Tagen gefälligst zu machen.

Dr. Lips.

Wohnungs-Veränderung.

2305) Ich wohne gegenwärtig in dem Stamm'schen Hause vor dem Wallthor.

C. Fuhr, Hofgerichts-Advocat.

2352) Ein Gummischuh ist gefunden worden und kann gegen Entrichtung der Jnseratgebühren in Lit. B- Nr- 106 in Empfang genommen werden.

2279) Unterzeichneter ertheilt in der englischen und französischen Sprache, sowie in der Mathematik, Unterricht.

Die Herren Commis erlaube ich mir besonders darauf aufmerksam zu machen, daß ich in meinen Lehrstunden Die englische und französische kaufmännische Correspondcnz na­mentlich berücksichtigen werde.

Dr. B. Strauß, wohnhaft bei S. Meier Wittwe.

2363) Ein Fahrknecht und ein Haus-

| knecht werden auf Weihnachten in Dienst ! gesucht. Näheres bet der Exped. d. Bltts.

Zugelaufener Hund.

2345) Ein zugelaufener, grau melirter, doggenartiger Hund mit circa 2 Zoll brei­tem" messingenen, und mit dem Namen: Georg gezeichneten versehenen Hals­band, kann in der Gendarmerie gegen Ver­gütung Der Fütterungskosten und Jnferat- gebühren in Empfang genommen werden.

Gießen, den 31. Oetober 1859.

i In dem ArtikelEingesandt" ist irr- f thümlich angegeben, daß der Turnverein | allein am 9. Novbr. bei Fackelbeleuchtung ! eine Eiche pflanzen, und am 11. Nov. ein Fackelzug stattfinden wird, woran alle Cor- i porationen theilnehmen. Es wird dieses dahin berichtet, daß am 0. Nov. der all­gemeine Fackelzug, wobei sich auch der Turn­verein betheiligt, stattfindet.

Literarische Anzeige.

2344) Im Verlage von C. Binder- nagel's Buchhandlung in Friedberg ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:

Die tandftändischen Verhandlungen im GroHherzogthum Hessen über die Erwerbung eines Hauses für das Großherzogliche Taubstummen - Institut zu Friedberg.

Mit Einleitungen, Anmerkungen und Zu­sätzen herausgegeben von Dr. L- Chr. Matthias, evang. Geistlichen und Directvr der Taubstummen- Anstalt zu Friedberg.

Preis 30 fr.

Photographie auf Glas und Papiee von C. Brnhl.

2356) Aufnahmen finden in meinem Glas-Atelier, im Hause meiner Eltern, Neuenbäuen, Lit. B. Nr. 62, nahe am Kanzleiberg, zu jeder Tageszeit statt. Zu geneigten Aufträgen hält sich derselbe bestens empfohlen.

Schillerfeier!

2347) In allen deutschen Gauen, ja selbst an all' den Orten des Auslandes, wo eine größere Zahl Deutscher wohnt, rüstet man sich mit Macht zur Feier des 10. November. Auch hier hat sich ein Festeomits gebildet, welches sich die Veranstaltung einer würdigen Feier dieses Tages angelegen sein läßt, doch es kann seinen Zweck nicht erreichen, wenn es nicht von allen Seiten kräftig unterstützt wird. Namentlich sind es Die beiDen allgemeinen Feste, wobei es Der thätigen Unterstützung bedarf; nämlich Des allgemeinen Fackelzugs mit Pflanzung Der Schillereiche am AbenD des 9. November und der Festzug am Morgen des 10. November. Schon viele Vereine und Corporationen haben hierzu ihre Betheiligung, wie wir hören, zugesagt. Dagegen manche anderen es bis jetzt noch unterlassen; möchten sie sich dalD bei dem Festeomits melden, Damit diesem seine schwere Arbeit erleichtert wurde. Auch die schon angeregte Ausschmückung Der Stadt wäre sehr wünschenswerth, ist doch fast jedes Haus in Gießen im Besitz von ein Paar Fahnen, "besitzen doch viele Haushaltungen schöne Teppiche und wird sich hoffentlich auch diesmal Der Stadtvorstand bereit finden, Fichtenzweige und -Stämme zur Disposition Der Einwohner zu stellen, wie er es beim landwinhschaftlichen Feste that. Legt alle Hand an zum schönen Werke, damit der Tag des geistigen Helden von Deutschland auch in unseren Mauern würdig gefeiert werde! Ein Bürger.

Schillerfeier!

2348) Wie man hört, hat die Schneiderzunft es abgelehnt, sich am Festzuge des 10. November zu betheiligen. Ist es nicht sonderbar, daß gerade die Zunft, welche in Weimar einst Schiller's Leiche zur Gruft geleitete, sich hier weigert, seinen Ehrentag mitzubegehen?