GänseschieHen.
2095) Sonntag den 2. und Montag den 3. Octoder findet auf der Liebigshöhe ein großes Gänseschießen statt, wozu alle Freunde dieses Vergnügens höflichst eingeladen werden.
Schreiblehr-Cyelus
von 15 Lehrstunden.
2000) Denjenigen, welche sich daran zu betheiligen wünschen, wird, welchen Standes und Alters sie auch seien und wie schlecht und unleserlich sie auch schreiben mögen, in dieser kurzen Frist eine für die Lebensdauer überraschend schönere und freiere Handschrift beigebracht, wovon man sich durch die zur Ansicht aufliegenden Probeschriftcn überzeugen kann.
Die Damenzirkel sind, wie selbstverständlich, von den Herrenzirkeln getrennt, und findet der Unterricht sowohl in den Tages-, als Abendstunden, Statt.
Die Aufnahme geschieht täglich bis zum 3. -Octvber in meiner Wohnung bei Herrn Schuhmachermeister Noll tn dm Neuen-Bäuen, von 8 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags.
Das Honorar für diesen Cyelus beträgt im kleinen Zirkel 10 fl., im größeren 8 ft. »nd im größten 3 si. a Persvn. M. A. Gander,
Lehrer der Kalligrapbie.
| Meine engl. und franz. Sprachbriefe ersetzen nicht nur den mündlichen Unterricht des tüchtigsten Lehrers (was die, zwölf Seiten des Prospects füllenden, meist gelegentlichen Briefe, resp. Zeugnisse früherer Abonnenten zur Genüge darthun), sondern machen auch jegliches Buch beim Erlernen der engl. und franz. Sprache unnöthig; sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und zeichnen sich noch besonders aus durch getreue, mir eigenthümliche Darstellung der engl. und franz. Aussprache (s. unten!).
Das Honorar beträgt für 40 Briefe (lBO Wochen) einer Sprache 8 Thaler (oder 8 S.-Rubel,. oder 12 Fl. C.-M., oder 30 Franken), beider Sprachen zusammen (40 Wochen) nur 14 Thaler (21 FL, oder 52 Fr.) und kann in beliebigen Raten, nur nicht unter Ä Thaler, (per Post an meine bekannte^ Adresse: N e u e Promenade, Berlin) entrichtet werden. Von den honorirten Briefen erhält man alle 14 Tage 4 Briefe zusammen franco, auch im Auslande, die erste Sendung sofort. (Den meisten Abonnenten genügen schon zwei Drittel der Briefe,^ e
Unbemittelte finden nach wie vor Berücksichtigung und mögen senden soviel ihnen möglich ist. .
Der ausführliche Prospect wird den ersten Briefen beigelegt, auf Verlangen auch allein (gratis und franco; gesandt. Die 2 ersten Briefe einer Sprache kosten 1 Thaler.
J. Karl A. Jacobi in Berlin, Begründer des brieflichen Sprachunterrichts (seit 1853.)
gar nicht irren kann . . . .
(S. 7.) Rahden, 17. 11. 54 Mit Vergnügen erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, dass es mir nach dem Studium von 45 Ihrer (60) engl. Briefe ein Leichtes ist, mich mit einem Engländer ziemlich fertig zu unterhalten .... A.dL M dl«
(S. 11 u. IT ) Potsdam, 30. 3. 58. .... Schon nach.dem kurzen Zeitraum von noch nicht ganz drei Wochen gewahre ich mit vieler Freude, dass ich so bedeutende Fortschritte mache, wie es Andern mit demselben Eifer (ohne die Briefe) kaum in soviel Monaten gelingt. Die Aussprache ist so deutlich angegeben, dass man
' li. St-—ul
(8. 13.) Leipzig, 5. 12. 57 Ich habe gefunden, dass man die Aussprache aus Ihren Briefen weit gründlicher lernt, als bei einem Lehrer, und glaube, dass Derjenige, welcher Ihre Briefe vollständig studirt hat, einen grossen Theil der Sprachlehrer an Kennt- niss der Sprache weit übertrifft .... C. 4V. 6»
(8. 45.) Steyer, 21. 2. 58 Ihre Methode ist vortrefflich und führt unvergleichlich schneller und sicherer zum Ziele, als der Unterricht selbst eines sehr geschickten Lehrers ....
Jos. 14 I,
Erzieher im Hause des Fürsten von L g-
($. a<;.) Altona, 19. 1. 58 Ich sende Ew. hierJF 10 Thaler .... und kann ich Ihnen nicht verhehlen, dass Ihre thode alle meine Erwartungen weit übertroffen hat .^.
(8. 4« ) Ch-ne (Belgien), 3. 10. 58 Ihre Lehrweise gefällt mir sehr gut und ist der ganz richtige Weg zur leichten, Benehmen und schnellen Erlernung einer fremden Sprache • ■ • ■ 6 O. O., Prof. d’AUemand.
(8. G.) Z—w, 25. 3. 54 Es geht vortrefflich mit dem Engl.; ich unterhalte mich schon ziemlich geläufig mit geborenen Engländern und alle verstehen mich sehr gut, ein Beweis, dass Ihre Darstellung der Aussprache vortrefflich ist ....
13., Administr.
(8. V.) Berlin, 7. 8. 53 Mit stets steigendem Interesse habe ich Ihre Briefe bis z. 20 (das 1. Drittel) durchgearbeitet, und bereits jetzt fühle ich mich fähig, jedweden Gedanken in engl. Sprache auszudrücken, und loben Bekannte, die durch langen Aufenthalt in England und Amerika die engl. Sprache erlernt haben, besonders die Richtigkeit meiner Aussprache ....
........ - <». Eangensclieidt.
Einige Auszüge aus den im Prospect enthaltenen Briefen:
(Ein dritter, engl. geschriebener Brief von Demselben, 20. 5. 58.) .... Ich glaube, nur Wenige werden die engl. Sprache so schnell wie ich gelernt haben, sowohl was Grammatik, als was Sprechen betrifft, obgleich ich noch nicht alle Briefe studirt habe ....
E. St—n.
(Hierzu zwei Beilagen)-


