Vermischte Anzeigen.
Feilgebotenes.
Braunkohlengrub- „Nordstern" bei Hungen.
11731 Wir bringen hiermit ^ur öffentlichen Kennfniß, daß auf unserer zwischen Hungen und Langsdorf f 117 0Mena?ube Nordstern" vom 30. d. M. an, Bramrkohlenklötze ausgezeichneter Gute
----1194) Panama-Hüte, dos Stück von 3 fl. 12 fr an, Palm-Hute, das Stück zu 54 fr., Dame,.-Hüte in Gloche-, Princess roya}- und Capot-Fa^on, das Stück von 30 fr. an, Strohblumen und Strohfedern, das Stuck von 18 fr. an, Rrnrr Mantillen in Moiree, Atlas und Taffet, das Stuck von 5 fl. 30 fr. an, sowie schwarze und couleurte Seideuzeuge, empfiehlt zu den billigsten Preisen ,vmie jaiiuuij M Heß, am Lindenplatz.
411 Klafter Klee, nahe am Zim-! 1197) Frische Butter wird in Quan-
Liebhaber wenden sich an__®eor9 Jughardt^
D. Ebel, Bürgermeister.
1186) Hühneraugen-PNästcr
von den Gebrüdern Lentner aus Tyrol, als Heilmittel anerkannt von der f. l- medi- cinischen Facultät in Wien, 3 Stück ju 10 fr., das Dutzend mit Gebrauchsanweisung 36 fr., empfiehlt Cbr. Oppermann,
Coiffeur.___________
1184 Strohhüte
in allen Sorten, Pariser Blumen, Federn, Bänder, Blonden, gestickte Aerme- und Kragen, Filetstauchen und Handschuhe empfiehlt zu billigen Preisen__3 H- Fuhr.
1143) Tbibet, Halbthibet, Lustre und Orleans empfehlen in schöner Auswahl zu den billigsten Preisen
Gebr. Heß, Kreuz, Lit. C. Nr. 190.
1200) Dickwurzel-, alle Arten Gemüse-, Weißkraut-, sowie gelbe und weiße Erdkohlraben-Pflanzen bei Theodor Wortmann.
1199) Heu und Stroh verkauft Georg Lampus, am Kreuz.
1180) Ich beehre mich, hiermit anzu- zeigen, daß ich diesen Markt mit einer großen Auswahl von Chemisetts und Aermeln, Hauben und Hüten, sowie allen in dieses Fach einschlagenven Artikeln, beziehen werde.
I. Zehs, aus Frankfurt a. M.
Vermietl) uNgeN.
660) Ein Familienlogis ist zu ver- micthen bei Emil Noll,
auf der Mausburg.
1190) Das von Hrn. Gymnasiallehrer Dr. Diehl bewohne Logis ist an eine Familie, oder einzelne Person, anderweit zu vermiethen.
Joh. Friede. Müller, Kunst- und Handelsgärtner.
~148) Das in meinem Hinterhause seither von Fraulein Pimper bewohnte Logis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.
C. Hensel.
703) „Meine Frau lag !'/, Jahr an Magenkrampf und Verdauungs- 'chtväche so elend darnieder, daß Vie bet» oen sie behandelnden Aerzte jede Hoffnung aufgegeben hatten, und den Tod für nahe hielten, nachdem in 24 Wochen kein Stuhlgang erfolgt, gänzliche Appetitlosigkeit und übe,Haupt ein nicht zu beschreibender bejam- meruswerther Zustand eingetreten war.
Dank, innigen Dank dem Schöpfer, tote dem wackern Manne, dessen Curmethode meine Frau dennoch völlig, und zwar in 6 Wochen, heilte! O, daß doch alle Magenleidenden keinen Augenblick säumten, zu der Familie des weiland Dr. med. Doede zu Barnstorf im Königreiche Hannover ihre Zuflucht zu nehmen, von dort kömmt ihnen" sicher Hülse, wovon meine Frau wiederum ein lebendiges Zeugniß ist.
Fried berg, im GroßherzogthumHessen.
Friodr. Stein."
1187) Ein solider Mensch kann Kost und Logis erhalten bei
Höpfner-Dannenberg.
Müller-Conferenz.
1202) Donnerstag den 2. Juni, Nachmittags 3 Uhr,
soll eine Müller-Conferenz bei L. Reh auf der Kronenm ühle bei Bieber stattfinden, wozu man höflichst einladet._______________
1179) Nr. 70 hat die Chattille gewonnen. Bogel, Polizeidiener.
M. 3t. Gander s Tchreibletzr - Methode.
1198) In Folge mehrerer an mich ergangenen Aufforderungen und nach Erlangung höherer Genehmigung, werbe ich Mich bei meiner Durchreise hierselbst eine kurze Zeit aufhalten und
am 6. Juni einen Cyclus von 15 Lehrstunden
eröffnen, während welchen, vermöge einer allgemein zu empfehlenden
Lehr-Methode
Herren, Damen und Kindern, jeglichen Alters, sie mögen eine, wie nur immer geartete, schlechte, ungleiche, unleserliche, krummlinige, sogar zitternde Schrift besitzen, in weniger Zeit, bei Befolgung der Regel, ohne irgend einen Zwang in der Federhaltung, eine, für die Lebensdauer auffallend günstige Umwandlung der Handschrift garantirt wird. Proben der überraschenden und fast unglauv- lichen Resultate sind sowohl an dem Hause des Herrn P h. Schlatter, als auch an dem Brühl'tchen Haute aus dem Canzlet- berg, sowie auch vor, als in der Wohnuna des Unterzeichneten zu Jedermanns beliebigen Ansicht öffentlich ausgestellt.
Das Hanorar für den Cyelus von 15 Stunden beträgt ä Person im kleinen Zirkel 10 fl., im größeren 8 fl., und für den 15stündigen Unterricht außer dem Hause 15 fl. Um auch dem größeren Publikum die Theilnahme an mein.m Schreibunterricht zu ermöglichen, werde ich auch noch, außer den vorerwähnten Zirkeln, einige größere bilden, wo das Honorar tur die Person auf 5 fl. festgesetzt ist. Die Damenzirkel sind in besonderen Stunden und, wie selbstverständlich, von den Verrenzirkeln getrennt ,^uno findet der Unterricht sowohl in den Tages-, als Abendstunden Statt. Die Ausnahme geschieht täglich, ;edoch nur bis zum 6. ^uttt in meiner Wohnung, bei Herrn Sckmhmachermeister Noll in den Neuen-Bäuen, von 8 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags.
Maximilian Adam Gander, Kalligraph.


