Einladung.
neues gi&onnement auf das jeben Mittwoch und Samstag erscheinend Allgemeine Jntelligenzblatt für den Kreis Alsfeld beginnt wieder mit dem nächsten Jahre, und zwar zu dem Preise von 1 fl. 12 fr. für das ganze Jahr 1859. Bestellungen auf das jntelligenzblatt belieben auswärts Wohnende bei den ihnen zunächst gelegenen Großherzoglichen Postämtern, dagegen hiesige Bewohner der Stadt und Umgegend entweder bei unterzeichneter Stelle oder bei den Bezirksboten gefälligst machen zu wollen. Inserate in gespaltenen Petitzeilen oder deren Raum werden mit 2 fr. pr. Zeile berechnet. Wegen Einsendung der Inserate erlauben wir uns zu bewerfen, dasz diejenigen für das Mittwochsblatt bis zum Montag Abend und die für das Sam- stagsblatt bis zum Donnerstag Abend erbeten werden.
SGsr3 Bei der zahlreichen Verbreitung unseres Blattes in allen Gemeinden des hiesigen Kreises als auch in Orten des benachbarten Kurhessens hatten wir dasselbe zu Befanntmachnngen bestens empfohlen. — Gemeinnützige Aufsätze werden stets mit Danf angenommen.
Alsfeld, den 16. Deeember 1858.DieExpedition des Allgemeinen Jntelligcnzblattes.
Germania.
Lebens -Versicherungs-Actim- Gesellschaft zu Stettin.
Grund-Capital: Drei WLiNiollen Thaler Preuß. Courant.
2389) Zn den auf den Grundsatz der gegenseitigen Beerbung der in demselben Kalenderjahre geborenen Kinder gebauten
Ainder-Versorgungs-Knssen
der Germania können alle seit 1846 incl. geborenen Kinder auch bis Ende Deeember 1858 eingeschrieben werden. Die zu zahlenden Beiträge sind geringer, wenn der Beitritt bis Ende Deeember 1858 erfolgt, als wenn dies erst später' geschieht.
Zur Vermittelung von Zeichnungen zu diesen Kinder-VersorgungS-Kaffcn, welche sich besonders auch zu WeihnachtS- und Neujahrs-Geschenken eignen, sowie zur Vermittelung aller Versicherungen aus den Todesfall und den Lebenssall, empsehlen sich die Vertreter der Germania:
St Haustein, in Gießen.
Englische und französische Sprache.
2587) Hr. Karl Jacobi i ISerlill. welcher bereits eine dritte Auflage seiner englischen und französischen Unterrichtsbriefe jetzt Stereo lypiren lässt, sendet das erste Drittel *) der Briefe einer Sprache nunmehr für drei Thaler (od. 5 Fl. od. 1 Dukat.), beider Sprachen für fiinf Thaler (od. 8 Fl. od. 1 Lsd’or.), «m^ehen«! in einem Packet) jedes der andern Drittel danach für ein gleiches Honorar — das unter seiner bekannten Adresse (Neue Promenade, Berlin) durch die Post einzusenden ist. — Diese Briefe ersetzen den mündlichen Unterricht nicht nur vollständig, sondern machen auch jegliches Buch, selbst Wörterbuch und Grammatik, unnöthig. Sprachliche Vorkenntnisse werden in ihnen durchaus nicht vorausgesetzt, vielmehr genügen die gewöhnlichsten Elementarschulkenntnisse. Die engl. u. französ. Aussprache ist so getreu dargesteilt worden, dass man sprechen lernt wie von gebornen Engländern und Franzosen. — Einen mit vielen anerkennenden Zeugnissen früherer Abonnenten (unter welchen auch®. JLanagenscheiillt **) in Berlin, 1853) und mit den ersten Lectionen beider Sprachen ausgestatteten Prospekt erhält Jedermann gratis und franco (unter Kreuzband) auf frankirte Bestellung beim Verfasser, in den Buchhandlungen für 5 Ngr.
*) zehn Doppel- oder Wochenbriefe M) s. 8. 7 des Prospekts
Der Prospekt liegt in der Expedition dieses Blattes zur Einsicht aus.
llcufdjätclcr 20 - Francs - Lasse sind für die am 2. Januar beginnende Ziehung, a fl. 9. 12 fr. per Stück, sowie alle übrigen Staatspapiere, Loose, Gold und Silber , wie immer zu den billigsten Coursen bei mir zu haben.
(2712) M. Bock, Sohn.
2707) Am 18. d. Mts. entlief mir ein '/.jähriges weißes Mutterschwein. Ich ersuche deßhalb dm jetzigen Besitzer, mir dasselbe gegen Entschädigung wieder zunick- zuliefern.
Beuern, den 24. Deeember 1858.
Conrad Sommerlad IV.
2715) Man erlaubt sich, das kunstsinnige Publikum auf das Gastspiel des Herrn von Selar, welches heute, Mittwoch den 29. v. Mts., mit einer seiner Hauptparthieen, die des „Narziß", beginnt, aufmerksam zu machen. Indem derselbe nur einige Gastrollen geben wird, und ihm ein guter Ras vorausgeht, so hoffen wir, daß er denselben auch hier rechtfertigen werde. Da gerade an diesem Abende das Benefize des Herrn Mondientz stattfindct, so wird man sich um so mehr gedrungen fühlen, ihm, dem Vielbeschäftigten, einen Beweis unserer Anerkennung durch den zahlreichen Besuch dieser Vorstellung zu zollen. _____________Einige Kunstfreunde.
2705) Am Montag, den 20. d. Mts-, ist dem Müllermeister Jnderthal zur Großmühle bei Alten - Buscck ein weißes Mutterschweinchen, im ungefähren Werth von 4 bis 5 fl., zugelaufen. Der Eigenthümer desselben, welcher sich als solcher ausweisen kann, kann das Schweinchen gegen Entrichtung des Futtcrgeldes und der Jnseratge- bühren bet Müller Jnderthal in Empfang nehmen.
Alten-Buscck, am 22. Deeember 1858. Großherzoglichc Bürgermeisterei Alten-Buseck.
Wag en buch.
2711) Am 24. d. Mts. blieb in meinem Laden ein serener Regenschirm stehen. Derselbe kann von dem Eigenthümer gegen Entrichtung der Jnseratgebühren bei mir in Empfang genommen werden. _________________ I. H- Fuhr.
Theater -Anzeige.
Die unierzeichnete Dircction erlaubt sich, hiermit einem hiesigen verehrungswürdigcn Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß es ihr gelungen ist, den durch seine Engagements und Gastspiele in Prag, Bremen, Berlin, Cassel, Pesth, Brünn, Wien re. rühmlichst bekannten Heldenspieler, Herrn von Selar, für 5 Gastrollen zu gewinnen. Mit der höflichsten Einladung zum Besuche dieser Vorstellungen verbindet sie zugleich die Mittheilung: daß eine Verlängerung dieser Gastspiele unmöglich ist, indem Herrn von Selar nach Ablauf dieser Frist weitere Verpflichtungen nach Hamburg rufen. L. Gvltdamer, Director.


